Highlights

Fehlende Gespenster
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Sarah Wipauer - Fehlende Gespenster

"Ein unheimliches Paralleluniversum, das echter ist als die Wirklichkeit. Sarah Wipauer erschafft mit ihrer Pneumatischen eine Institution, die so tiefe Einsicht in zeitgenössische Entwicklungen gibt, wie es nur das Phantastische vermag und ist dabei zuweilen bitterböse witzig. Chapeau!"
Raphaela Edelbauer, Schriftstellerin

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Die Seine fließt ins Schwarze Meer
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Boris Schumatsky - Die Seine fließt ins Schwarze Meer

Ein vielschichtiger Roman über Heimat und Exil, Liebe und Gewalt, Wahn und Widerstand

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Muttersuchen
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Peter Henisch - Muttersuchen

Die bewegende Geschichte einer widerständigen Frau in schwierigen Zeiten.

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    Buchempfehlungen

    Coverabbildung von 'Hitzetage'

    Oisín McKenna Hans-Christian Oeser (Übersetzung) Alexandra Titze-Grabec (Übersetzung) - Hitzetage

    London, ein flirrend heißes Juniwochenende: Maggie ist schwanger und pleite und fürchtet die Rückkehr in die Vorstadt ihrer Kindheit. Ed jobbt als Fahrradkurier und verheimlicht seine Bisexualität. Phil ist unglücklich in seinen Mitbewohner verliebt. Als Phils Hausgemeinschaft in einer leerstehenden Lagerhalle aufgelöst wird, feiern sie, als wäre es das letzte Mal. Mit Intensität und Empathie fängt Oisín McKenna die Energie einer Generation ein, die zwischen Arbeit und Selbstfindung, Freiheitsdrang und dem Wunsch nach Stabilität oszilliert. Ein ungeschönter, zärtlicher Roman über das urbane Leben Anfang dreißig – über Kreativität, Prekarität und die Frage, wie man authentisch bleibt, wenn unsere Träume von der Realität eingeholt werden.

    Coverabbildung von 'Der Schuh'

    Rebecca Maria Salentin Hanna Zeckau (Illustrationen) - Der Schuh

    Als kleines Mädchen träumte Rebecca Maria Salentin von roten Lackschuhen – das Gegenteil der Wanderschuhe, in denen sie 40 Jahre später als erste Frau den 2700  Kilometer langen „Internationaler Bergwanderweg der Freundschaft“ alleine im thru hike zurücklegte. Anhand der Schuhe ihres Lebens zeichnet sie die Geschichte des Schuhwerks nach, von den ersten, aus Fellen und Pflanzen hergestellten Sandalen der Steinzeit über das Schusterhandwerk bis zur industrialisierten Massenproduktion. Denn wenige Dinge sind der Geschichte der Menschheit so eng verbunden wie der Schuh: Er schützt den Fuß vor Schmutz, Kälte und Verletzungen, er zeigt unseren Stand, Beruf oder Status – und er spiegelt mit Siebenmeilenstiefeln, High Heels und Lotusfüßchen Macht- und Geschlechterverhältnisse.

    Neuerscheinungen

    Coverabbildung von 'Die Seine fließt ins Schwarze Meer'

    Boris Schumatsky - Die Seine fließt ins Schwarze Meer

    Der russisch-jüdische Erzähler lebt in Berlin, seine kranke Mutter kann er nicht mehr in Moskau besuchen, da ihm dort die Verhaftung droht. So bleiben ihm nur Telefonate mit ihrer immer leiser werdenden Stimme, Erinnerungen an ein Aufwachsen in einer gewaltvollen Diktatur und die unzähligen Geheimnisse, die am Küchentisch der Eltern erzählt wurden. Vor allem von der umtriebigen Natalia, die in Paris einst Concierge in dem Hotel war, in dem Paul Celan wohnte, und die über Celans Leben und Lieben mehr zu berichten hat, als die Forschung weiß. Überzeugend verbindet Schumatsky seine politische Verzweiflung über Russlands Krieg gegen die Ukraine und den Antisemitismus vor seiner Haustür mit Kindheitsbildern und einer persönlichen Lesart von Celans Leben, Schreiben und Tod.

    Coverabbildung von 'Fehlende Gespenster'

    Sarah Wipauer - Fehlende Gespenster

    Was verbirgt sich unter einer Stadt? In „Fehlende Gespenster“ folgen wir einer raffinierten Erzählerin in das sagenumwobene Wiener Tunnelsystem. Nach der Eröffnung des Zentralfriedhofs 1874 wurde es zur Überführung der Leichen mittels einer pneumatischen „Rohrpost“ entwickelt, der letzte „Passagier“ war angeblich Niki Lauda. Und das ist nur eine der absurden Geschichten, die Merian, eine rätselhafte junge Frau, bei ihren Führungen durch die stillgelegten Tunnel erzählt. Doch wem sollten wir auf einer Reise durch die Unterwelt vertrauen? Mit verdächtiger Erzählfreude und finsteren Absichten nimmt Merian ihre abenteuerlustigen, aber vielleicht ein wenig vorlauten Besucher mit in ein Labyrinth, aus dem nicht alle heil wieder herausfinden werden …

    Coverabbildung von 'Muttersuchen'

    Peter Henisch - Muttersuchen

    In diesem so zärtlichen wie realistischen Buch geht Peter Henisch auf die Suche nach seiner Mutter Rosa. Ausgehend von Erinnerungen an die Wirren des Kriegsendes und sein Aufwachsen in der Nachkriegszeit folgt er den Spuren ihres Lebens. „Muttersuchen“ verbindet Zeitgeschichte mit Familiengeschichte bis in die 1980er Jahre. Peter Henisch erzählt von einem nicht alltäglichen Frauenschicksal, von der Geschichte einer Frau, die sich nach und nach aus der ambivalenten Beziehung und Abhängigkeit von ihrem Mann, einem bekannten Kriegs- und Pressefotografen, zu befreien versuchte. Geschrieben ohne Scheu vor Tabus. Und trotzdem eine Hommage.

    Coverabbildung von 'Tieftiefblau'

    Nikki Dekker Lisa Mensing (Übersetzung) - Tieftiefblau

    „Tieftiefblau“ verschmilzt Autofiktion und Nature writing zu einer atmosphärischen Erzählung über die Suche nach der eigenen Identität, nach Zugehörigkeit und einem Leben jenseits enger Normen. Zwischen erster Liebe, One-Night-Stands und polyamoren Beziehungen fragt Nikki Dekker, was wir von Wasserwesen über Liebe und Gesellschaft lernen können. Sie verbindet unförmige Blobfische mit einer Kritik an Normschönheit, queere Robben mit ihren bisexuellen Erfahrungen und sanftmütige Seekühe mit einem Nachdenken über unser Zusammenleben. Im Wasser löst sich die Normativität auf, die uns auf dem Festland erdrückt. „Tieftiefblau“ ist ein lustvoller Roman über die Sehnsucht nach einem Leben, das trägt, statt einzuengen.

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