Highlights

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Fritz Jergitsch - Die Geister, die ich teilte

Der Gründer von „Die Tagespresse“, der binnen Wochen ein Millionenpublikum über Facebook erreichte, rechnet mit den sozialen Medien ab.

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Peter Henisch - Der Jahrhundertroman

"Mann, Jahrhundert, österreichische Literatur - alles eingefangen - äußerst liebevoll"
Rotraut Schöberl, CAFE PULS

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    Buchempfehlungen

    Coverabbildung von 'Hedwig heißt man doch nicht mehr'

    Erika Pluhar - Hedwig heißt man doch nicht mehr

    Eine Lebensgeschichte

    Mit 51 Jahren kehrt Hedwig Pflüger in die von ihrer Großmutter ererbte Wiener Wohnung zurück, nachdem sie diese Stadt und die alte Frau, bei der sie aufwuchs, einige Jahrzehnte gemieden hatte. Hedwig steht am Wendepunkt ihres Lebens und beginnt in der Stille des alten Wiener Wohnhauses, von Erinnerungen belagert, Vergangenes aufzuschreiben. Es wird zum Bericht vom Leben einer Frau, der nicht gelingen wollte, den genormten Forderungen ihrer Zeit zu genügen, die nach allem vergeblichen Bemühen immer wieder in Isolation und Einsamkeit geriet. Jetzt aber, während sie schreibend zurückblickt, erlernt Hedwig, Gegenwart anzunehmen und sich für neue Herausforderungen zu öffnen.

    Coverabbildung von 'Der Geruch der Seele'

    Jad Turjman - Der Geruch der Seele

    Eine Liebesgeschichte in Zeiten von Krieg und Revolution

    In der vibrierenden Stadt Damaskus herrscht 2010 die Ruhe vor dem Sturm. Hier verliebt sich der Sunnit Tarek in die alawitische Sanaa, und trotz aller Widerstände und Verbote werden die beiden ein Paar. Ihre heimlichen Treffen finden ein jähes Ende, als Tarek eingezogen und beim Militär in Gewaltaktionen und Antiquitätenschmuggel verwickelt wird. Es gelingt ihm, nach Europa zu fliehen, doch als Sanaa ihm folgen will, wird die junge Frau vom IS verschleppt und gefangen genommen. Was Sanaa in den Kerkern des IS erleiden muss, beruht auf authentischen Erlebnissen, wie auch Turjman in „Geruch der Seele“ geschickt Bericht und Fiktion zu einem atemberaubend aktuellen Roman verdichtet.

    Neuerscheinungen

    Coverabbildung von 'Als Medea Rache übte und die Liebe fand'

    Tamar Tandaschwili Tamar Muskhelishvili (Übersetzung) - Als Medea Rache übte und die Liebe fand

    Mit Leidenschaft und Unerbittlichkeit verfolgt die Ermittlerin Medea einen besonders üblen Fall von sexueller Gewalt: Vor zwei Jahrzehnten ist die vierzehnjährige Salome von einer Gang aus Klassenkameraden als Sexsklavin gehalten worden. Als Medea gemeinsam mit ihrer Geliebten Tina herausfindet, dass nicht nur einige angesehene Geschäftsleute, sondern auch ihr eigener Ex-Mann zu der damaligen Gang gehören, kennt ihre Lust auf Rache keine Grenzen mehr. Unerschrocken stellt die Autorin dem rücksichtslosen Bündnis von Patriarchat, Politik und Geld in Georgien eine unvergessliche und gnadenlose Frauenfigur von mythischer Größe entgegen.

    Coverabbildung von 'Das unsichtbare Netz  des Lebens'

    Martin Grassberger - Das unsichtbare Netz des Lebens

    Wie Mikrobiom, Biodiversität, Umwelt und Ernährung unsere Gesundheit bestimmen

    Wie erhalten wir in Zeiten neuartiger Pandemien, chronischer Krankheiten, zunehmender Urbanisierung und medialem Dauerfeuer unsere körperliche und geistige Gesundheit? Basierend auf umfassenden ökologischen Betrachtungen und unter Berücksichtigung der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Mikrobiomforschung zieht Martin Grassberger Schlüsse über die fundamentalen Wechselwirkungen zwischen uns und unserer Umwelt und zeigt, wie wir trotz beunruhigender Entwicklungen ein gutes und gesundes Leben führen können. Martin Grassberger stellt in „Das unsichtbare Netz des Lebens“ den Menschen in den Fokus und erklärt, wie jeder Einzelne sich, seine Kinder und die Umwelt schützen kann.

    Coverabbildung von 'Dimensionen pädagogischer Räume'

    Ulrike Barth (Hg.) Thomas Maschke (Hg.) - Dimensionen pädagogischer Räume

    Erleben – Begegnen – Lernen

    Das Buch will Dimensionen pädagogischer Räume in ihrer Vielfalt und Wechselwirkung erschließen. Der Raum wird aus unterschiedlichen professionellen Sichtweisen beleuchtet, architektonische, soziologische, rechtliche und soziale Bezüge werden sichtbar gemacht. Die Kontextualisierung waldorfpädagogischer Sichtweisen mit innovativen Konzepten spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die unterschiedlichen Herangehensweisen werden von den Herausgeber*innen miteinander ins Gespräch gebracht und wesentliche Fragen gestellt: Wie wirken Räume im Sinne des „dritten Pädagogen“? Wo liegen Essenzen? Welche Elemente sind relevant? Welche Transformationsmöglichkeiten und -notwendigkeiten ergeben sich?

    Coverabbildung von 'Ware Dirndl'

    Margarete Zink (Hg.) Petra Zudrell (Hg.) - Ware Dirndl

    Austrian Look von Franz M. Rhomberg

    Das Textilunternehmen Franz M. Rhomberg verband seit den 1930er-Jahren das Dirndl mit einem Markenimage und kreierte damit eine Ware, die sich touristisch international, aber zugleich volkskundlich und ideologisch verankert gab. Attribute wie „stilecht“ oder „volksecht“ empfahlen Rhombergs Dirndlstoffe in Abgrenzung zu „Phantasiekostümen“. Nach 1945 erfuhr das Dirndl unter dem Etikett „Austrian Look“ eine erneute Aufwertung. Was vom Nationalsozialismus als Instrument der Zugehörigkeit missbraucht wurde und schon in der Zwischenkriegszeit der Identitätsbildung diente, war nun österreichischer Exportschlager. In diesem Band werden die kulturgeschichtlichen Zusammenhänge von bis heute wirksamen Trachtenklischees erforscht.