News/Pressenews2018-09-26T15:08:41+02:00Mittermayer erhält „neue texte“-Essay-Preis772018-09-26T15:08:41+02:00<p>Der Name des Salzburgers Manfred Mittermayer ist aufs Engste verbunden mit dem Schaffen von Thomas Bernhard. Er ist Mitglied des Herausgeberteams der 22-bändigen Bernhard-Gesamtausgabe, von ihm stammt auch die 2015 erschienene Biografie über Thomas Bernhard. Im Zuge des diesjährigen Heimrad-Bäcker-Preises erhält Mittermayer den „neue texte“-Essay-Preis in der Höhe von 2.000 Euro.</p> <p>Weitere Infos: <a href="http://ooe.orf.at/news/stories/2918495/">http://ooe.orf.at/news/stories/2918495/</a></p>Tanja Maljartschuk erhält den Bachmannpreis 2018832018-09-26T15:08:41+02:00<p>Wir gratulieren sehr herzlich!</p> <p>Tanja Maljartschuk (UA) ist die Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises. Die Preisverleihung fand am Sonntag im Rahmen der 42. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt statt.<br /> Weitere Infos: <a href="http://orf.at/stories/2446071/">https://kaernten.orf.at/news/stories/2923286/</a></p> <p>Im Residenz Verlag von Tanja Maljartschuk lieferbar:</p> <p><a href="https://www.residenzverlag.com/buch/biografie-eines-zufalligen-wunders?_translation=de"><strong>Biografie eines zufälligen Wunders. Roman</strong></a><br /> Aus dem Ukrainischen übersetzt von Anna Kauk<br /> Erschienen 2013</p> <p><a href="https://www.residenzverlag.com/buch/neunprozentiger-haushaltsessig?_translation=de"><strong>Neunprozentiger Haushaltsessig</strong></a><br /> Aus dem Ukrainischen übersetzt Claudia Dathe<br /> Erschienen 2009</p>Martin Pollack erhält den Johann-Heinrich-Merck-Preis862018-09-26T15:08:41+02:00<p>Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeichnet den Autor Martin Pollack mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2018 aus. Der Preis ist mit 20.000,- Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 27. Oktober 2018 in Darmstadt verliehen.</p> <p>Begründung der Jury: »Martin Pollack hat seine Arbeit den vergessenen und verdrängten Ereignissen in der mitteleuropäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts gewidmet. Mit Akribie und Beharrlichkeit rekonstruiert er Geschehnisse, Tatorte und Lebenswege, folgt mündlichen Hinweisen ebenso wie kaum noch sichtbaren Spuren in der Landschaft. Wie sehr Geschichte eine Landschaft formt und dadurch wiederum das Leben der Menschen, die in ihr wohnen, wird durch die Essays von Martin Pollack begreifbar. Immer wieder stellt er die Frage nach den Mechanismen des Erinnerns, des Verschweigens oder Fälschens von historischen Tatsachen und ist auf der Suche nach der Wahrheit über begangenes Unrecht. Martin Pollacks Werk ist unverzichtbar.«</p> <p><a href="http://www.deutscheakademie.de/de/auszeichnungen/johann-heinrich-merck-preis">Nähere Informationen zum Johann-Heinrich-Merck-Preis.</a></p> <p>Foto: Ayse Yavas </p>Autorin Christine Nöstlinger verstorben892018-09-26T15:08:41+02:00<p>Christine Nöstlinger ist am 28. Juni 2018 nach kurzer Krankheit im 82. Lebensjahr in Wien verstorben. Die Familie nahm am 13. Juli im engsten Freundeskreis am Hernalser Friedhof von der großen Kinder- und Jugendbuchautorin Abschied.</p> <p>Ihr literarisches Schaffen begann mit dem 1970 veröffentlichten Kinderbuch "Die feuerrote Friederike" und es folgten weit über 100 Bücher (und zahlreiche Übersetzungen), die Millionen von Lesern und Leserinnen wichtige Wegbegleiter wurden. Nöstlinger revolutionierte die Kinder- und Jugendliteratur, indem sie sich mit kindlichen Bedürfnissen auseinandersetzte und Autoritäts- und Emanzipationsfragen aufgriff, sich Außenseiterfiguren widmete und auch Eheprobleme der Eltern sowie Kinder in schwierigen sozialen Verhältnissen darstellte. Sie wurde zur prägenden Autorin der realistischen Kinder- und Jugendbuchliteratur, die sich auch gesellschaftskritischen und politischen Aspekten widmete. Sie schrieb auch für Erwachsene, für Zeitungen, Rundfunk und Lyrik in Mundart. Ihr Leben hielt sie in "Glück ist was für Augenblicke" fest.</p> <p>Wir trauern um unsere großartige, warmherzige und ihrer Gesinnung stets treu gebliebene Autorin.<br />  </p>Fotograf Erich Lessing gestorben1012018-09-26T15:08:41+02:00<p>Der „Jahrhundertfotograf“ Erich Lessing ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Das hat die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) bekannt gegeben. Er fotografierte Leopold Figl und die Alliierten bei der Unterzeichnung des Staatsvertrags, er hielt mit seiner Kamera Weltgeschichte fest und war einer der berühmtesten Fotografen Österreichs.</p> <p>Weitere Infos: <a href="https://wien.orf.at/news/stories/2932882/">https://wien.orf.at/news/stories/2932882/</a></p>