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Nikki Dekker

geboren 1989, ist Schriftstellerin, Redakteurin und Radiomacherin. Sie publizierte u. a. in zahlreichen niederländischen Literaturzeitschriften und trat bei Poesiefestivals auf. 2018 veröffentlichte sie den Essay- und Gedichtband „een voorwerp dat nog leeft“ (dt. „ein Gegenstand, der noch lebt“). Ihr Debütroman „Diepdiepblauw“ (2022) wurde mit dem C.C.S. Cronestipendium ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für De Bronzen Uil, den Preis für den  besten Debütroman in den Niederlanden, sowie auf der Longlist für den De-Boon-Preis und den Hebban-Debütpreis. 2024 erschien ihr zweiter Roman „Graafdier“ (dt. „Grabetier“). Im Residenz Verlag erschienen: "Tieftiefblau" (2026). 

Bücher

Coverabbildung von 'Tieftiefblau'

Nikki Dekker Lisa Mensing (Übersetzung) - Tieftiefblau

„Tieftiefblau“ verschmilzt Autofiktion und Nature writing zu einer atmosphärischen Erzählung über die Suche nach der eigenen Identität, nach Zugehörigkeit und einem Leben jenseits enger Normen. Zwischen erster Liebe, One-Night-Stands und polyamoren Beziehungen fragt Nikki Dekker, was wir von Wasserwesen über Liebe und Gesellschaft lernen können. Sie verbindet unförmige Blobfische mit einer Kritik an Normschönheit, queere Robben mit ihren bisexuellen Erfahrungen und sanftmütige Seekühe mit einem Nachdenken über unser Zusammenleben. Im Wasser löst sich die Normativität auf, die uns auf dem Festland erdrückt. „Tieftiefblau“ ist ein lustvoller Roman über die Sehnsucht nach einem Leben, das trägt, statt einzuengen.