Coverabbildung von "Blende auf!"

Michaela Feurstein-Prasser (Hg.) - Blende auf!

Der Arlberg in der Fotografie

Der Begleitband zur Ausstellung „Blende auf!“ mit großformatigen Fotos renommierter Künstler*innen und Beiträgen zur Fotografiegeschichte am Arlberg.

Seit den Anfängen der Fotografie zog der Arlberg internationale wie nationale Stars an. Landschaft und Schnee, High Society und das Dorfleben wurden porträtiert. Diese Bilder präsentieren den Wandel der Fotografie am Arlberg, im Alpenraum und im Tourismus. Das prächtige Buch zur Ausstellung des Lechmuseums zeigt großformatige Fotografien, Postkarten und Amateur-Fotos. Es versammelt Werke von Slim Aarons, Siegrun Appelt, Norbert Bertolini, Robert Capa, Natasha Durlacher, Tim Hall, Mathias Kessler, Edgar H. Mall, Walter Niedermayr, Hanno Mackowitz, Lothar Rübelt, Margherita Spiluttini u. v. m. Ergänzt wird der Bildband durch ein ausführliches Künstler*innen-Lexikon.

Erhältlich als

  • Hardcover
    Mit Beiträgen von Michaela Feurstein-Prasser, Birgit Heinrich, Anton Holzer, Wolfgang Kos, Ute Pfanner und Shawn Waldron
    204 Seiten
    Format: 200 x 260
    ISBN: 9783701736720
    Erscheinungsdatum: 13.07.2026
    26,00 inkl. MwSt.
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Autor*innen
Michaela Feurstein-Prasser (Hg.)

aufgewachsen in Bregenz, lebt in Wien; Studium der Romanistik und Geschichte. 1993–2010 arbei-tete sie zunächst als Leiterin der Vermittlung, dann als Kuratorin im Jüdischen Museum Wien. Seit 2011 freie Kuratorin. Ausstellun-gen u. a. für die Jüdischen Museen in Hohenems, Frankfurt und Wien, das Volkskundemuseum Wien, das Tiroler Landesmuseum, die Arbeiterkammer Vorarlberg. Zahlreiche Publikationen sowie Katalogbeiträge zur jüdischen Kulturgeschichte, zur Erinne-rungskultur und zur Arbeits-kultur; im Residenz  Verlag sind „Der Hut“ in der Reihe „Dinge des Lebens“ (2023) und „Memories of  Memories“ (2023) erschienen.

Weitere Bücher

Coverabbildung von 'Memories of Memories'

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Was bleibt von der Geschichte? Wer erinnert sich woran und wie? Wie werden Erinnerungen weitergegeben? Wie umgehen mit den Leerstellen der Geschichte? „Memories of Memories“ reflektiert am Beispiel der Geschichte des Lagers Oradour in Schwaz die Wirkmächtigkeit kollektiver und individueller Erinnerungen an Nationalsozialismus und Krieg bis in die unmittelbare Gegenwart. Das Projekt ist eine Kooperation des Ferdinandeums mit dem Rabalderhaus, dem Museum der Völker, dem Kunstraum Schwaz und den Klangspuren, in Innsbruck mit dem Institut für Gestaltung der Fakultät für Architektur und dem Tiroler Landestheater. Hierzu sind neue Arbeiten von Arno Gisinger und Christine Ljubanovic entstanden, die im Mittelpunkt der Ausstellung stehen.

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Er bedeckt, er versteckt, er schützt. Weithin sichtbar kommuniziert er seine Botschaften, fordert Respekt, schafft Distanz und gleichzeitig Nähe. Er funktioniert als Statussymbol, als Teil der Berufskleidung, als sozialer Marker oder religiöses Bekenntnis. Er kann wärmen oder kühlen, hart oder weich sein, bunt oder mausgrau, aus Kaninchenfell oder Strohborten ... Jahrhundertelang war es fast undenkbar, ohne Kopfbedeckung auf die Straße zu gehen. Zahlreiche Redewendungen in unserer Alltagssprache legen Zeugnis ab von der einstigen Bedeutung des Huts. Ist er ab den 1960er-Jahren auch zusehends aus dem Stadtbild verschwunden, gibt es dennoch viele, deren Outfit ohne Hut kaum zu denken ist. In den letzten Jahren erlebt er ein Revival: Hut zu tragen ist wieder schick.