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Titel

Astrid Wintersberger - Der kleine Wappler

So flucht und schimpft Österreich

Schön spricht man anderswo! Es ist bekanntlich die gemeinsame Sprache, die Deutsche und Österreicher trennt. Seine spezielle Eigenart behauptet das Österreichische nun aber gerade dort, wo unmissverständlich gesagt sein soll, was gesagt wird: beim Schimpfen und Fluchen. Wie einfallsreich, wie bunt und witzig wir Grantscherben dabei um uns schlagen, zeigt dieses kleine Wörterbuch gleichermaßen lehrreich wie launig-übellaunig. dodl: Dümmling mit ländlichem Einschlag. Daher auch der Begriff Dodlsmoking für den Trachtenanzug. ohrwaschlkaktus: He who „was born, mit großen Ohr’n“, also einer mit markanten Lauschlappen. Wappler: gemäßigter Dummkopf, underachiever. Da zum einen das Wort W. zu den milderen Schimpfwörtern zählt und zum anderen das Wapplertum eine weit verbreitete Eigenschaft ist, eignet es sich zur Bildung prägnanter Komposita, um Personen, die einem nicht namentlich bekannt sind, unmissverständlich zu bezeichnen. So etwa kann mit dem Begriff Zopfwappler zweifelsfrei ein Herr mit weiblicher Haartracht charakterisiert werden.

Erhältlich als

  • Broschur
    5. Auflage
    80 Seiten
    Format:70 x 100
    ISBN: 9783701715992
    Erscheinungsdatum: 25.09.2012
    3,90 inkl. MwSt.
  • E-Book
    5. Auflage
    80 Seiten
    Format:70 x 100
    ISBN: 9783701743087
    Erscheinungsdatum: 25.09.2012

    Empfohlener Verkaufspreis
    1,49 inkl. MwSt.
  • BOX
    BOX mit 30 Exemplaren
    ISBN: 9783701716029
    Erscheinungsdatum: 25.09.2012
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Produktdetails

Autor
Astrid Wintersberger

geboren 1963 in Linz, Studium der Philosophie in Wien und Chicago und der Rechtswissenschaften in Salzburg. Lektorin, Autorin und Übersetzerin. Zuletzt Gerichtspraxis in Salzburg. Im Residenz Verlag erschienen u. a. „Wörterbuch Österreichisch–Deutsch“, „Der kleine Wappler“, „Der Wappler Kalender 2016" (2015) und "Der Wappler Kalender 2018" (2017).

Pressestimmen

Das Mini-Lexikon hat Platz in kleinsten Taschen und ist somit jederzeit „nachschlagbereit“.
NEUES VOLKSBLATT

Wie einfallsreich, wie bunt und witzig wir Grantscherben dabei um uns schlagen, zeigt dieses kleine Wörterbuch gleichermaßen lehrreich wie launig-übellaunig.
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Wundersame Perlen gepflegten Geschimpfes typisch österreichischer Gestalt versammelt dieses Bändchen.
[Quelle: ARATRIUM]

Astrid Wintersberger hat sich der gewiss unterhaltsamen Mühe unterzogen, ein handliches Kompendium von Beschimpfungen und Flüchen für die Westentasche zusammenzustellen – für jeden, dem es unterwegs für einen plötzlichen Ärger an einem deftigen Fluch mangeln sollte.
[Quelle: Robert Sernatini, MUSENBLÄTTER.DE]

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Nicht zuletzt ist dieses Wörterbuch auch ein Psychogramm: denn die Seele eines Landes offenbart sich ja nicht zuletzt darin, wofür man Worte findet und worüber man sie verliert. Hier zeichnen sich drei entscheidende Themenkreis ab, die den Österreich scheinbar mehr bewegen als alles andere: die unterschiedlichsten Grade der Alkoholisierung, die diversen Formen geistiger Demenz und die vielfältigen Aspekte weiblicher Widerwärtigkeit. Tu felix Austria! Es ist bekanntlich die gemeinsame Sprache, die Deutsche und Österreicher trennt. Seine spezielle Eigenart behauptet das Österreichische nun aber gerade dort, wo unmissverständlich gesagt sein soll, was gesagt wird: beim Schimpfen und Fluchen. Wie einfallsreich, wie bunt und witzig wir Grantscherben dabei um uns schlagen, zeigt dieses kleine Schimpfwörterbuch gleichermaßen lehrreich wie launig-übellaunig. z. Bsp.: Dodl: Dümmling mit ländlichem Einschlag. Daher auch der Begriff Dodlsmoking für den Trachtenanzug. Ohrwaschlkaktus: He who „was born, mit großen Ohr’n“, also einer mit markanten Lauschlappen.

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