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Titel

H. C. Artmann - Die Sonne war ein grünes Ei

Von der Erschaffung der Welt und ihren Dingen

Im Anfang war … – Was es war und wie es war, das zu berichten ist anderen Büchern vorbehalten. Aber wie es gewesen sein könnte, uns das zu erzählen ist niemand berufener als der Dichter dieser sagenhaft phantastischen Geschichten. Sagen, Legenden, Mythen oder Märchen? Ja und nein. Es sind Erzählungen von der Erschaffung der Welt und davon, wie es weiterging. Sie werden staunen, was Moses und Darwin uns alles verschwiegen haben!

Erhältlich als

  • Hardcover
    160 Seiten
    Format:125 x 205
    ISBN: 9783701713738
    Erscheinungsdatum: 01.08.2004
    15,00 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
H. C. Artmann

geboren 1921 in Wien-Breitensee. Schon früh ist er in vielen Sprachen bewandert. Längere Aufenthalte in Stockholm, Lund, Berlin, Malmö, Bern, Graz. Seit seiner ersten Lyrikveröffentlichung 1947 schreibt er Gedichte, Theaterstücke, Prosa. Er gehört zu den Mitbegründern der „Wiener Gruppe“. Sein erster Gedichtband „med ana schwoazzn dintn“ (1958) macht Artmann berühmt. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhält er 1997 den Georg-Büchner-Preis. Bis zu seinem Tod im Dezember 2000 lebte Artmann vor allem in Wien und Salzburg.

Pressestimmen
Moses, drüben im Gelobten Land, und alle anderen "Urheber" eines Welterschaffungsepos werden lachen und verzeihen: H. C. Artmann, the famous Art-man, hat ihre Schöpfungsgeschichten umgeschrieben. So menschlich, wie's nur ein abgeklärter, in den Märchen und Mythen aller Völker aller Zeiten bewanderter Mann kann; und so göttlich wie ein spielendes Kind.
Hans Haider, die Presse

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H. C. Artmanns letztes Werk: ein pfiffiges Märchen für junggebliebene Erwachsene und solche, die es noch werden wollen ... Der Bauer Geppone und seine Familie nagen am Hungertuch. Schuld an der Misere ist der Herr Norrrdwind, der noch im Wonnemonat über die Felder pfeift und sich bei Gott nicht wie ein Mailüfterl gebärdet. So faßt sich der geplagte Landmann ein Herz und wird kurzerhand bei dem windigen Gesellen vorstellig, um ihm sein Leid zu klagen. Er findet ein offenes Ohr bei Frau Holla, Norrrdwinds Gattin, die ihm ein silbernes Kästchen-deck-dich überreicht, das im Notfall mit jeder Menge Speis und Trank aushelfen soll. Geponne bringt das spendable Kisterl nach Hause, nicht ohne es zuvor ausgiebig getestet zu haben, und die Familie scheint aller Sorgen enthoben. Doch das Glück währt nicht lange, denn vom Duft des Bratens angezogen, findet sich der Herr Pfarrer ein und versteht es flugs, Geppones gutgläubiger Gattin das Kleinod abzuluchsen … Wird sich Frau Holla ein weiteres Mal erbarmen? Gibt es vielleicht ein güldenes Kästchen, das noch bemerkenswertere Stückeln spielt? Und haben die Bauersleute gelernt, den Finten der gierigen Geistlichen zu widerstehen, oder müssen am Ende vier beherzte Rugbyspieler auftreten, um mit einiger Schlagkraft dem üblen Spiel ein Ende zu bereiten? Das Operlibretto „Der Herr Norrrdwind“ ist H. C. Artmanns letzter Text. Es ist ein luftig-lustiges und reichlich unverschämtes Spiel mit den höheren Herren (und Damen) im Himmel und auf Erden auch.

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Nicht zuletzt ist dieses Wörterbuch auch ein Psychogramm: denn die Seele eines Landes offenbart sich ja nicht zuletzt darin, wofür man Worte findet und worüber man sie verliert. Hier zeichnen sich drei entscheidende Themenkreis ab, die den Österreich scheinbar mehr bewegen als alles andere: die unterschiedlichsten Grade der Alkoholisierung, die diversen Formen geistiger Demenz und die vielfältigen Aspekte weiblicher Widerwärtigkeit. Tu felix Austria! Es ist bekanntlich die gemeinsame Sprache, die Deutsche und Österreicher trennt. Seine spezielle Eigenart behauptet das Österreichische nun aber gerade dort, wo unmissverständlich gesagt sein soll, was gesagt wird: beim Schimpfen und Fluchen. Wie einfallsreich, wie bunt und witzig wir Grantscherben dabei um uns schlagen, zeigt dieses kleine Schimpfwörterbuch gleichermaßen lehrreich wie launig-übellaunig. z. Bsp.: Dodl: Dümmling mit ländlichem Einschlag. Daher auch der Begriff Dodlsmoking für den Trachtenanzug. Ohrwaschlkaktus: He who „was born, mit großen Ohr’n“, also einer mit markanten Lauschlappen.

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