Mit seiner kritischen, aber stets respektvollen und einfühlsamen Muttersuche gelingt [Henisch] nicht nur ein starkes, stilistisch sehr schönes Frauenporträt, sondern auch eine sozialhistorisch aussagekräftige Studie.
[Quelle: Christian Schacherreiter, OÖNachrichten]
Mit „Muttersuchen“ kehrt Henisch zu einem Thema zurück, welches ihn seit Jahrzehnten begleitet – seine eigene Familie. Nach seinem Vater bekommt nun auch seine Mutter ihren literarischen Platz.
[Quelle: Laura Pusker, ORF NÖ ON]
Es ist ein liebevolles Buch, und das heißt hier: ein Buch darüber, wie wir alle gemeinsam unvollkommen sind – und bleiben.
[Quelle: Georg Leyrer, KURIER]
Ein eindrucksvolles Stück Familien- und Zeitgeschichte.
[Quelle: KRONEN ZEITUNG]
Berührende und erschreckende Details treten zutage, faszinierend erzählt in einer vorgeblich einfachen Sprache und allen Registern einer mehrstimmigen Erzählkunst, die Peter Henischs ganzes Werk so außergewöhnlich macht.
[Quelle: Cornelius Hell, DIE PRESSE]
Weil die Mutter schon 1982 verstorben ist, hat er sich in sie hineinzuversetzen versucht, um die Ewigkeit seither zu überbrücken. Das Resultat ist ein klar und schön erzählter, hellsichtiger und doch hoch emotionaler Roman.
[Quelle: NEWS]
Geradezu planvoll belässt der Autor dem Mutterbild dessen Unschärfen. Er hat nichts retuschiert. Jedoch, wie es einmal heißt, „mit hellem Ohr hingehört“. Gerade deshalb schwingt Mutters Stimme in den Lesenden tief und befriedigend nach.
[Quelle: Ronald Pohl, DER STANDARD]
Mit den vielen schrägen Worten gibt Henisch diesem berührenden und persönlichen Roman, der gleichzeitig eine bemerkenswerte literarische Kulturgeschichte der österreichischen Nachkriegszeit darstellt, auch sein eigenes Glossar.
[Quelle: Walter Grünzweig, DIE FURCHE]
Peter Henisch erweist sich wieder als ein Erzähler, der nichts beschönigt. Ob er dabei sich selbst erzählerische Freiheiten herausgenommen hat oder hart an der biografischen Wahrheit geblieben ist, tut für den Leser nichts zur Sache. Was zählt, ist, dass es ein wahrhaftiges Buch geworden ist, ein packendes, ein liebevolles und ein wichtiges - wohl nicht zuletzt für den Autor selbst. Es scheint überfällig gewesen zu sein, der kleinen Figur seines Vaters die große Gestalt seiner Mutter zur Seite zu stellen. Schön, dass es dieses Buch gibt.
[Quelle: Wolfgang Huber-Lang, APA]
Muttersuchen - das ist eine Fülle von privaten, intimen und pikanten Anekdoten, die ganz nebenbei ein präzises und einprägsames Bild der österreichischen Kriegs- und Nachkriegsgesellschaft zeichnen.
[Quelle: Judith Hoffmann, Ö1]
„Muttersuchen“ ist eine innige Hinwendung zu einer eigensinnigen, ungewöhnlichen Frau.
[Quelle: Sophie Weilandt, ORF ZIB]
Mit seiner intimen Hommage an seine Mutter legt Henisch zugleich ein spannendes Stück Zeitgeschichte vor, das von den Jahren vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bis in die 1980er-Jahre reicht.
[Quelle: ORF BESTENLISTE, Platz 2]