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Titel

Elisabeth Schmidauer - Sommer in Ephesos

Erste Liebe und begrabene Hoffnungen: Nach diesem Sommer ist alles anders. Einen Sommer lang verbringt Anastasia in Ephesos, da ist sie siebzehn. Statt ihre Mutter, die Tänzerin, mit deren wechselnden Liebhabern durch Amerika zu begleiten, lernt sie bei den Grabungen die lebenslange Obsession ihres Vaters kennen, an der nicht nur seine Ehe zerbrochen ist – Ephesos, die Stadt, die immer nur in ihren Träumen existierte und in den Büchern des Vaters, eines berühmten Archäologen. Dort trifft sie auch Hubert wieder, ihre erste Liebe, seinen Lieblingsschüler, der einmal im Haus der Eltern ein und aus ging, doch das ist lange her. In diesem Sommer glaubt Anastasia noch, ihre Zukunft würde beginnen, doch der Sommer endet in einer Katastrophe... Als sie viele Jahre später die Nachricht erhält, dass ihr Vater tot ist, erfährt sie, was damals und davor wirklich geschehen ist. Und warum er und auch Hubert nichts mehr mit ihr zu tun haben wollten – das war am Ende dieses Sommers.

Erhältlich als

  • Hardcover
    350 Seiten
    Format:125 x 205
    ISBN: 9783701715862
    Erscheinungsdatum: 06.03.2012
    21,90 inkl. MwSt.
  • E-Book
    350 Seiten
    Format:125 x 205
    ISBN: 9783701742875
    Erscheinungsdatum: 06.03.2012

    Empfohlener Verkaufspreis
    12,99 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Elisabeth Schmidauer

geboren 1961 in Linz, Studium der Germanistik und Geschichte, lebt als Lehrerin in Wien. Mitglied des ur.theaters, Improvisationsschauspielerin im Theater Drachengasse in Wien. „Sommer in Ephesos“ ist ihre erste Buchveröffentlichung.

Pressestimmen

Die Prosa hat einen guten Rhythmus, und die Verbindung zwischen den informativen sachlichen Inhalten und dem Handlungsstrang, der die menschlichen Turbulenzen der Beteiligten betrifft, ist eine Stärke des Romans.
APA, Werner Thuswaldner

Ein kunstvoller Debütroman und ungemein spannend.
Wienerin

... das gelungene Debüt der Österreicherin Elisabeht Schmidauer, das vor allem durch den rasanten Erzählstil besticht, in dem die Grenzen zwischen Monolog und Dialog verschwimmen. Spannend und lesbar in einer Nacht!
DIE PRESSE

Das Debüt der österreichischen Autorin besticht durch die schlichte Sprache, die ganz auf Larmoyanz verzichtet.
EKZ, Gabriele Fachinger

Gleich von der ersten Seite an ist klar: diese Frau kann schreiben.
ORF OÖ, Uschi Christl

Elisabeth Schmidauer hat sich in die Archäologie eingearbeitet. Gekonnt verflicht sie Kenntnisse über die Ausgrabungen in Ephesos mit der persönlichen Geschichte der Protagonisten. Schmidauers Sprache ist treffsicher, zuweilen erheiternd, zuweilen tief traurig. Psychologisch versiert leuchtet sie die Mechanismen der vielfältigen Verbindungen zwischen den handelnden Personen aus und hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht.
kirchenzeitung.at

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