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Nikolaus Harnoncourt Sabine M. Gruber - Unmöglichkeiten sind die schönsten Möglichkeiten

Die Sprachbilderwelt des Nikolaus Harnoncourt

Eine einzigartige Sammlung von Aussprüchen des Enfant terrible der klassischen Musik – aufgezeichnet bei Proben und Aufnahmen. Eines der großen Geheimnisse Nikolaus Harnoncourts ist die in seiner Zunft wohl beispiellose Sprachbegabung, seine Fähigkeit, musikalische Bilder in elementare, humorvolle, präzise Wort-Bilder zu übersetzen. Sabine M. Gruber, seit Anfang der Achtzigerjahre Sängerin im Arnold Schoenberg Chor, hat - als Beteiligte wie als Beobachtende - Nikolaus Harnoncourts geniale Sprachschöpfungen durch Jahre hindurch festgehalten. In verbindenden Kommentaren beleuchtet sie die Persönlichkeit des Künstlers und Menschen Nikolaus Harnoncourt und das Wesen des musikalisch-künstlerischen Prozesses. Aus Gedanken und Worten zu Werken von Bach, Beer, Beethoven, Händel, Haydn, Mendelssohn, Monteverdi, Mozart, Purcell, Schubert, Schumann und Strauß ist ein Buch entstanden, das einen faszinierenden Blick durchs Schlüsselloch von Probenräumen und Konzertsälen gewährt: ebenso ungewöhnliche wie authentische Einblicke in Arbeitsweise und Persönlichkeit eines der eigenwilligsten Musiker unserer Zeit, voller Humor, musikalischer Wahrheit und Lebensweisheit.

Erhältlich als

  • Hardcover
    128 Seiten
    Format: 190 x 240
    ISBN: 9783701713455
    Erscheinungsdatum: 01.12.2010
    18,90 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Nikolaus Harnoncourt

geboren 1929 in Berlin, gestorben 2016, gründete 1953 sein Ensemble für Alte Musik, den Concentus Musicus. Als Dirigent erhielt er zahlreiche internationale Auszeichnungen, u. a. den Polar Music Prize und den Erasmuspreis.

 

Sabine M. Gruber

geboren 1960 in Linz an der Donau, studierte literarisches Übersetzen (Französisch, Russisch) und Cembalo in Wien; sie schreibt Romane, Erzählungen und Musikessays und lebt als freie Schriftstellerin und Musikpublizistin in Klosterneuburg bei Wien. Buchveröffentlichungen: „Der Schmetterlingsfänger“ (Roman, 1999), „Michaels Verführung“ (Roman, 2003), „Mit einem Fuß in der Frühlingswiese. Ein Spaziergang durch Haydns Jahreszeiten mit Sprachbildern von Nikolaus Harnoncourt“ (2009), „Kurzparkzone“ (Erzählungen, 2010). Literaturpreis des Landes Niederösterreich 2002. Zuletzt bei Residenz erschienen: "Unmöglichkeiten sind die schönsten Möglichkeiten" (2010).

Pressestimmen
Nikolaus Harnoncourt ist der wohl suggestivste Entfesselungskünstler unter den Musikern, der Meister der entfesselten Phantasie.
Die Presse

Wem Musik so sehr Sprache ist, bei dem löst sie umgekehrt wieder Sprachliches aus, das dann unvermeidlich zum Bild neigt ... In der Tat haben Harnoncourts Sprachbilder, wo in der so genannten Ernsten Musik doch sonst so viel geraunt wird, etwas erfrischend Zupackendes. Aus der Fülle der Bilder, die dem Musiker Harnoncourt einfallen, um das Inkommensurable, ins musikalisch Handwerkliche übersetzt, verständlich zu machen, faszinierende Einsichten in die Gedankenwelt dieses Ausnahmemusikers.
Literaturen

Es sind spontane Bilder, Gedankenbilder, von Ernst und Wissen getragen, mit Humor und Witz gewürzt und voller Menschlichkeit. Ein humanes Buch!
Musik & Theater

Eine herrlich amüsante Bonmot-Sammlung voller Perlen lauterer Weisheit
Spiegel

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Eine Rückschau in Gesprächen

Musik schenkt Freude: Überzeugend und leidenschaftlich reflektiert Nikolaus Harnoncourt über sein Metier. Seine Texte, Reden und Gespräche entfalten das Lebensprogramm eines großen Künstlers, der auf sein eigenes Wirken und weit in die Musikgeschichte zurückblickt. Er befasst sich mit der Notwendigkeit der Kunst ebenso wie mit Haydn und einem „Krokodil namens Mozart“, er macht sich Gedanken über romantische Einsichten und barocke Reminiszenzen. Harnoncourt blickt in die Abgründe einer unmoralischen Welt und lässt an Geschichten aus dem Musikverein teilhaben. Er erläutert, warum ein Künstler nicht lügen kann, warum die Zauberflöte ein ewiges Rätsel bleibt – und warum große Kunst letztlich aus Zweifeln entsteht.

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