Titel

- Wartholz III

Gegenwartsliteratur in der Schlossgärtnerei

Seit dem 19. Jahrhundert ist die Gegend um den Semmering Rückzugsort für namhafte Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Peter Altenberg genoss hier die Sommerfrische, Heimito von Doderer arbeitete an der „Strudlhofstiege“ und auch Arthur Schnitzler und viele andere Künstler inspirierte die Gegend. Michaela und Christian Blazek verleihen dieser Tradition neue Impulse mit dem Literatursalon und dem Literaturwettbewerb Wartholz, der 2010 zum dritten Mal stattfindet. Eingeladen waren deutschsprachige Autorinnen und Autoren, ihre bisher unveröffentlichten literarischen Texte einzureichen. Eine namhafte Jury bestehend aus Bernhard Fetz (ÖNB Literaturarchiv), Konstanze Fliedl (Universität Wien), Katja Gasser (ORF) und Franz Schuh (Schriftsteller und Essayist) hat aus 651 Einsendungen von Lyrik bis Prosa Texte von Volker H. Altwasser (D), Ernesto Castillo (D), Matthias Hirth (D), Margit Kuchler-D'Aiello (A), Gunnar Kunz (D), Bruno Preisendörfer (D), Ferdinand Scholz (D), Clemens Setz (A), Christian Steinbacher (A), Katharina Tiwald (A), Nellja Veremej (D) und Barbara Zeman (A) ausgewählt. An diese werden nach öffentlicher Lesung und Jurydiskussion der Literaturpreis Wartholz im Wert von 10.000 Euro, ein Publikumspreis und ein Newcomerpreis vergeben. Die bisherigen Preisträger des Literaturpreises sind Andrea Winkler (2008) und Michael Stavaric (2009). Der Sammelband aller Teilnehmer-Texte erscheint 2010 erstmals im Residenz Verlag. Ein vielfältiger Einblick in die moderne deutschsprachige Literatur.

Erhältlich als

  • Klappenbroschur
    128 Seiten
    Format: 140 x 220
    ISBN: 9783701715459
    Erscheinungsdatum: 02.02.2010
    20,00 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Pressestimmen
„Der Spagat zwischen hochwertiger Literaturvermittlung und eventhaftem Lesefest scheint im beeindruckenden Ambiente von Schloss, Rax und Höllental gut zu gelingen.“
Stefan Gmünder, DER STANDARD

„Eine Besonderheit des Literaturwettbewerbs Wartholz ist das Nebeneinander von Prosa und Lyrik. Für die Jury eine Herausforderung.“
Wolfgang Popp, Ö1