Homepage / The Seine Flows into the Black Sea
Coverabbildung von "Die Seine fließt ins Schwarze Meer"

Boris Schumatsky - The Seine Flows into the Black Sea

A multifaceted novel about home and exile, love and violence, delusion and resistance

The Russian-Jewish narrator lives in Berlin. He can no longer visit his ailing mother in Moscow, as he faces arrest if he returns. All that remains are telephone conversations in which her voice grows ever fainter, memories of growing up under a violent dictatorship, and the countless secrets shared around his parents’ kitchen table. Many of these stories were told by the resourceful Natalia, who once worked as a concierge at the Paris hotel where Paul Celan lived and who knows more about Celan’s life and loves than researchers have ever uncovered. With remarkable skill, Schumatsky weaves together his political despair over Russia’s war against Ukraine and the antisemitism on his own doorstep with images from childhood and a deeply personal interpretation of Celan’s life, writing and death.

Book details

416 pages
format:125 x 205
ISBN: 9783701718160
Release date: 10.08.2026

License rights

  • World rights available
License requests

Sie können dieses Buch vormerken:

Authors
Boris Schumatsky

Born in Moscow in 1965, Boris Schumatsky has lived and worked as a freelance writer in Berlin and Munich since the mid-1990s. His essays on political affairs have appeared in publications including “taz”, “DIE ZEIT”, “NZZ” and “Süddeutsche Zeitung”. In 2025, at the invitation of Philipp Tingler, he read an excerpt from “Die Seine fließt ins schwarze Meer” at the Bachmann Competition in Klagenfurt, where he won the Deutschlandfunk Prize. Boris Schumatsky was shortlisted for the 2026 Wortmeldungen Literary Prize for Critical Writing. Residenz Verlag published his political essay “Der neue Untertan” in 2016 and his novel “Die Seine fließt ins schwarze Meer” in 2026.

Press

Boris Schumatsky ist mit diesem Roman ein großartiges Stück Literatur gelungen.
[Quelle: Angela Gutzeit, DEUTSCHLANDFUNK]

Natürlich fließt die Seine nicht ins schwarze Meer, doch Boris Schumatsky ist kein Geograph, er nützt die Freiheit der Literatur, um zwischen einer Welt des Grauens und einer Stadt der Poesie eine Brücke zu schlagen.
[Quelle: Andreas Pfeifer, ORF ZIB]

Schumatskys Roman wird in die Geschichte der deutschsprachigen Literatur eingehen, nicht zuletzt, weil er zu den ersten Werken gehört, die die gegenwärtigen Kriege und Kulturkämpfe mit der politischen und literarischen Vergangenheit verknüpfen.
[Quelle: Carsten Otte, WOCHEN TAZ]

(...) Ein großartiges, trauriges Buch über die Gewalt der Sprache mit etwas, das schweigt. Das Buch macht die Geschichte des Antisemitismus, die Erkundung des Erzählers seiner eigenen Jüdischkeit und die Bedingungen des Schreibens zu einem einzigen, tastenden Erkenntnisprozess. Und entwickelt seine eigene Poetologie, indem es sich selbst beim Schreiben zusieht.
[Quelle: Alexandru Bulucz, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG]

Events
Buchpräsentation
Die Buchkönigin, Hobrechtstraße 65, 12047 Berlin-Bezirk Neukölln, Deutschland
Lesung
Cammerspiele Leipzig, Kochstraße 132, 04277 Leipzig, Deutschland
Lesung
Frankfurter Buchmesse, Friedrich-Ebert-Anlage 45, 60327 Frankfurt am Main
Lesung
Augustinum Kleinmachnow, Erlenweg 72, 14532 Kleinmachnow
Lesung
Buchhandlung Kurdirektion, Bahnhofstraße 6, 4820 Bad Ischl

More Books

Coverabbildung von 'The new subjects'

Boris Schumatsky - The new subjects

Postmodernism, Populism & Putin

25 years after the dissolution of the Soviet Union, Europe's democracies are in a deep crisis. Old political camps are fading: the left is trading revolution for nationalism; the right is borrowing a useful enemy – the banks – from the left. It causes Boris Schumatsky great dismay to see the growing success of Russia's autocrats. Whether right, left or middle: Ruling is fun, freedom is tough. During the 1990s, a wave of postmodernism seemed to promise everlasting peace. Now the ease of those days, and with it an inability to tell apart truth and lies, has turned into a populist monster. Boris Schumatsky delivers an astute analysis of current political trends and future prospects.

You might also be interested in

Coverabbildung von 'Die Geschichte von Romana'

Sofia Andruchowytsch Alexander Kratochvil (Translated by) Maria Weissenböck (Translated by) - Die Geschichte von Romana

Das Amadoka-­Epos 1

Romana ist eine Frau, die Geschichten zusammensetzt und Erinnerungen sammelt: eine Archivarin. Sie glaubt, in einem namenlosen Soldaten, der 2014 schwerverletzt aus dem Krieg im Donbass zurückkehrt, ihren verschollenen Ehemann Bohdan zu erkennen: Der Mann ist zu verstümmelt, um identifiziert zu werden, und zu traumatisiert, um sich zu erinnern. Romana versucht, Bohdan erzählend Gedächtnis und Identität zurückzugeben. Einst hat er ihr einen geheimnisvollen Koffer mit Fotos und Dokumenten übergeben. Dieser Koffer wird zum Ausgangspunkt einer Suche nach der gemeinsamen Vergangenheit. Vielleicht ist Romana aber nur eine unzuverlässige Erzählerin, die einem fremden Soldaten eine Biografie anbietet…

Coverabbildung von 'Die Geschichte von Uljana'

Sofia Andruchowytsch Alexander Kratochvil (Translated by) Maria Weissenböck (Translated by) - Die Geschichte von Uljana

Das Amadoka-­Epos 2

Mit der „Geschichte von Uljana“, dem zweiten Band des Amadoka-Epos, entführt uns Sofia Andruchowytsch in die 1930er-Jahre, in das galizische Städtchen Butschatsch mit seiner multiethnischen Bevölkerung. Zwischen dem ukrainischen Mädchen Uljana und dem jüdischen Jungen Pinkhas wächst eine ungestüme, jedoch heimliche Liebe. Mit der nationalsozialistischen Besatzung 1941 beginnen die Deportationen der jüdischen Bevölkerung. Uljanas Vater versucht unter Lebensgefahr zu helfen, manche im Ort allerdings beteiligen sich aktiv am Morden, und wieder andere schlagen sich auf die Seite der anrückenden Sowjets. Zu Kriegsende jedoch zieht sich eine Schlinge aus Geheimnis, Verrat und Gewalt unerbittlich zu – und weder Uljanas Liebe noch ihre Familie werden ihrem grausamen Schicksal entgehen …

Coverabbildung von 'Die Geschichte von Sofia'

Sofia Andruchowytsch Alexander Kratochvil (Translated by) Maria Weissenböck (Translated by) - Die Geschichte von Sofia

Das Amadoka-­Epos 3

Im Zentrum der Intelligentsia im Kiew der 20er-Jahre stehen der Dichter Mykola Zerow, seine schöne Frau Sofia und deren Geliebter, der mysteriöse Autor, Wissenschaftler und sowjetisch-deutsche Doppelagent Wiktor Petrow. Doch unter dem Stalinismus wird die „Sowjetukraine“ nicht nur Opfer einer mörderischen Hungersnot, auch das blühende literarische Leben wird gnadenlos vernichtet. Als Zerow 1934 verhaftet und 1937 von Stalins Schergen erschossen wird, spielt Petrow eine zwielichtige Rolle. In der „Geschichte von Sofia“, dem abschließenden Band des Amadoka-Epos, führt Andruchowytsch alle Fäden der großen Trilogie zusammen und zeigt eindrucksvoll, dass wir die Gegenwart der Ukraine nur verstehen können, wenn wir ihre Geschichte kennen.

Coverabbildung von 'Die Heimreise'

Vladimir Vertlib - THE JOURNEY HOME

"The Journey Home" is the author's touching homage to his mother, a fierce woman with an indestructible sense of humor, and at the same time a merciless satire on the absurdity of the Soviet dictatorship in the 1950s: Lina, a young student from Leningrad, modeled on the author's mother, is doing her compulsory labor service in distant Kazakhstan in the summer when she receives a message from home. "Father seriously ill! Come quickly!" With tenacity, desperation and changing companions, Lina sets off on her journey through the Soviet empire, which is ruled by absurd regulations and arbitrary police violence. Will she make it home in time to see her father alive?