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Coverabbildung von "Wenn ich wir sage"

Michael Köhlmeier - When I say we

A clever book about the explosive power of a tiny word – about the We that excludes and the We that can include us all.

Michael Köhlmeier's contemplations on We are a plea for an inclusive community. The We can soothe, because it offers the lonely I a home and a notion of where it comes from. This We can provide integration. It is close to the I, it tells stories. But We is also a uniform that can be worn. Anyone can become the enemy of this We, it turns us into opportunists and dogmatists. This military We generates myths to sanction ideologies. But how does one We turn into the other? How does intimate family history turn into an ardent desire to kill and die for something that nobody has ever seen? And what can be done to prevent this transformation? The great raconteur Michael Köhlmeier delves deeply into the two-faced nature of We.

Book details

Aus der Reihe "Unruhe bewahren"
96 pages
format:140 x 220
ISBN: 9783701734849
Release date: 24.09.2019

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  • World rights available
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Description

Die Reihe UNRUHE BEWAHREN antwortet auf eine Gegenwartstendenz, die immer ungemütlicher wird. Dem Fortschritt der Moderne wohnt eine Verschleißunruhe inne, während die Vergangenheit zunehmend entwertet und die Zukunft ihrer Substanz beraubt wird. Dagegen steht das Prinzip Anachronie. Engagierte Zeitgenossenschaft sollte mit dem Mut zur Vorsicht ebenso wie mit der Leidenschaft für das Unzeitgemäße verknüpft werden. UNRUHE BEWAHREN ist daher auch das Motto, dem sich die Frühlings- und Herbstvorlesungen der Akademie Graz verschrieben haben.
Herausgegeben von Astrid Kury, Thomas Macho, Peter Strasser
Beratung: Harald Klauhs

Authors
Michael Köhlmeier

geboren 1949 in Hard am Bodensee, lebt als freier Schriftsteller in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen, sehr erfolgreich als Erzähler antiker und heimischer Sagenstoffe und biblischer Geschichten. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. Rauriser Literaturpreis (1983), Manès-Sperber-Preis (1995) und Anton-Wildgans-Preis (1996). Zuletzt erschienen: Der Mann, der Verlorenes wiederfindet (2017). Bei Residenz erschienen: "Wenn ich wir sage" (2019).

 

Press

Einladung und Abstoßung, Zugehörigkeit und Ausgrenzung - wenn Michael Köhlmeier mit Wir einen janusköpfigen Begriff befragt, nimmt er uns mit auf eine Gedankenreise angereichert mit Abschweifungen und Thesen, Lektüreerfahrungen und Kindheitsszenen.
[Quelle: Kristina Pfoser, Ö1 KULTURJOURNAL]

Der Essay Wenn ich wir sage ist eine voltenreiche Abhandlung über die vielen guten Gründe, warum Menschen zueinanderfinden (sollten).
[Quelle: DER STANDARD]

Wenn vom „Wir“ die Rede ist, sagt uns dieser wichtige Essay, dann geht’s um Dich.
[Quelle: Alexander Solloch, NDR KULTUR]

Es wäre nicht Köhlmeier, gäbe es nicht immer wieder lange und interessante Abschweifungen in alle Richtungen. Man erfährt dabei von seiner Verehrung für den US-Autor und -Philosophen Ralph Wado Emerson (1803-1882), begegnet Montaigne, Schopenhauer und Sokrates ebenso wie den drei kleinen Schweinchen. Man liest über eine entzückenden Anekdote, in der Isaiah und Irving Berlin sowie Winston Churchill die Hauptrollen spielen und von großen und kleinen Dramen in Köhlmeiers Familie(.) Dass Köhlmeier am Ende dem Wir der Heimat den Vorzug gegenüber jenem der Nation gibt, dürfte nicht überraschen.
[Quelle: Wolfgang Huber-Lang, APA]

Köhlmeier formuliert dieses Wir so (…): als alles, was nicht fremd ist. Das Wir wird somit erst sichtbar, wenn der Fremde auftaucht – wie eine Komplementärfarbe.
[Quelle: Brigitte Schwens-Harrant, DIE FURCHE]

Köhlmeiers Essay ist nicht nur anregend und unterhaltsam. Er kann ermutigend wirken: Wir selbst gestalten unser ‚Wir‘. (…) Das ‚Wir‘ nationalistischer Ausgrenzung hat Köhlmeier durch die Darstellung wandlungsfähiger Formen des ‚Wir‘ gründlicher untergraben als es eine Suada vermocht hätte.
[Quelle: Paul Stopp, DEUTSCHLANDFUNK BÜCHERMARKT]

Was meine ich, wenn ich Wir sage? Wie kommt ein Wir zustande? Michael Köhlmeier macht es sich mit der Beantwortung dieser Frage nicht leicht, er nähert sich dem Thema mit Abschweifungen und mit Blicken in Bücher, die sein Wir sind, wie er schreibt. (…) Köhlmeier blickt auch in die eigene Familiengeschichte, um die Bildung des Wir in der Familie zu ergründen. Und kein Weg führt an der Betrachtung der Sprache vorbei.
[Quelle: Anna Schneider, ADDENDUM]

(…) ein Essay über die Frage, wie ein Denker zu seiner Haltung kommt. Michael Köhlmeier legt die Wege offen, die ihn zu seiner Haltung geführt haben. Es sind Wege durch die Philosophie, die Literatur, die Musik und das Leben. Sein Leben. Das Leben eines Mannes, der sich eine geistige Unruhe bewahrt hat. Und dafür ist ihm zu danken.
[Quelle: ORF RADIO VORARLBERG]

(…) ein Plädoyer für eine offene Gemeinschaft, in der ‚Wir‘ alle eine Heimat und eine Zukunft finden können. (…) Für mich ist Köhlmeier einer der intelligentesten und sprachlich brillantesten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Ich finde, es lohnt sich immer zu lesen, was er schreibt. Auch diesmal.
[Quelle: Christian Rautmann, LESELUST.DE]

(…) ein leicht zugänglicher philosophischer Essay, der sich nicht in ein Korsett zwängen lässt. (…)
Wahrlich ein Augenöffner. Ein intelligent geschriebenes Plädoyer, das lohnt, in die Bestände aufgenommen zu werden.
[Quelle: Anna Goiginger, BIBLIOTHEKSNACHRICHTEN]

In mäandernden Annäherungen, klugen Fragen und blitzlichternden Gedanken zeichnet Köhlmeier ein Vexierbild des Wir, das auch eigenen Assoziationen Raum lässt.
[Quelle: Susanne Rikl, KOMMBUCH]

Alles in allem eine Lektüre, die dem Titel der Reihe "Unruhe bewahren" voll und ganz entspricht.
[Quelle: Jügen Plieninger, EKZ]

Lange schon gehört Michael Köhlmeier, Autor zahlreicher Romane, zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren. Mit der Schrift „Wenn ich wir sage“ (…) nähert er sich auf verschlungenen biografischen Wegen der Frage an, was es bedeutet, sich als Individuum einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen.
[Quelle: FRANKFURTER NEUE PRESSE]

Der große Erzähler Michael Köhlmeier befragt die Doppelsichtigkeit des WIR.
[Quelle: LINOSSIARTSTORY]

Eine Gewissensfahrt … – es stolpert auch. Bitte Lesen!
[Quelle: TVBUTLER]

„Wir ist alles, was nicht fremd ist“, schreibt Köhlmeier in seinem neuen Essay und lädt damit zu einigen Gedankenexperimenten ein. Die Verbindung der Sprache, die Zugehörigkeit und die Ausgrenzung sind wichtige thematische Eckpfeiler, die Michael Köhlmeier so unverkennbar mit seinem genauen Blick und exzellenter Beobachtungsgabe verbindet, verarbeitet und wunderbare Geschichten und Märchen kreiert, dass wir immer wieder staunen können.
[Quelle: TIPS]

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