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Authors
Alisa Stadler

geboren 1914 in Steinamanger in Westungarn. Sie war Schauspielerin, Übersetzerin und Journalistin. Sie starb 1996 in Wien.

Johannes B. Bauer (Epilogue by)

geboren 1927 in Wien. Er studierte Philologie, Theologie und Bibelwissenschaften in Wien, München und Rom. Er war Theologe und Bibelwissenschaftler. Johannes B. Bauer starb 2008 in Graz.

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Hellblauer Kleiderbügel, dein Elefantenherz schreit nach Beachtung. So lautet das Motto des neuen Lyrikbandes von Hans Eichhorn, in dem sich 50 Jahre Lebenserfahrung verdichten. Hans Eichhorn malt poetische Stillleben, in denen es unversehens laut wird, weil etwas sein Recht reklamiert, auf sein Dasein aufmerksam zu machen: ein Ding oder ein Mensch oder ein schlauer Spruch. Die Waschmaschine bricht rumpelnd in die Beschaulichkeit eines Winternachmittags, ein Möwenschrei fährt schneidend in die Ruhe des Sees, das Kind setzt dem sinnenden Kopf eine Spielzeugpistole an die Schläfe. Gewohnte Bilder zerspringen und arrangieren sich neu. Alltagsgegenstände verschaff en sich mit Nachdruck Gehör, fordern ihren Platz unter den nennenswerten Dingen. Der Dichter sieht zu, was der Zeitfl uss in seine Reuse spült, was der neue Wind vorbeibringt. Hier haben wir ein Lebensgefühl, etwas zwischen Staunen und Panik und nicht ganz Dazugehören, was ja ein Synonym für Dichter ist. Peter Hamm über Hans Eichhorn

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Vieles, an dem der Dichter als Einzelgänger achtlos vorüberginge, rührt ihn ans Herz, wenn er denkt: Schade, dass ich zu ihr, der ja jetzt nur in meinen Gedanken Anwesenden, nicht „Schau!“ sagen kann. So trägt er das Gesehene und Erlebte im Kopf nach Hause, denn es wird ihr auch als ein von ihm Beschriebenes gefallen. Julian Schutting führt Spielarten einer Seelenliebschaft vor, eines luftigen, aber mit starken Fäden ausgestatteten Gespinsts, belebt von einem Hauch von Sinnlichkeit, der die gemeinsam betrachteten Dinge in ein neues Licht taucht; einer frei schwebenden Zusammengehörigkeit, die sich auch in Unterhaltungen über Dinge des Alltags ausdrückt, in heiteren Wechselreden, einem scherzhaft-fiktiven Frage-und-Antwort-Spiel. Ein halb vollkommenes Glück, das aber vielleicht nur ein geborgtes ist: „bis zu unserem ersten Tag hab ich an ein leichtes Dahingehen geglaubt. aber von dem an weiß ich, du wirst mir eine Abschiedserschwernis sein: mein Ein und Alles in dir zurückzulassen!“

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Eloquent and with fine irony Julian Schutting attends to the great topics of literature: What turns a poem into a poem, how to treat political topics without slipping into humanitarian banalities, and how to nowadays still write nature poems? “To the moon” is the exemplary summarisation of Schutting’s poetry. Against every prevailing trend he sings the praises of Orphelia’s waterbed, refers to Schiller’s Nenia and makes songs rush through raging seas. In refined compositions, Julian Schutting’s poems carry us away into a world that is in dept to Enlightenment, to sensuality and delight for language. This bow to poetry results on its part in great poetry, and to the one who gets into it, the power of the word opens up. But he isn’t too serious about it, and so one can allow to be fooled with pleasure.