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Harald Klauhs

Harald Klauhs

Born in Vienna in 1958, Klauhs studied literature and history in Vienna. He was publishing editor at Böhlau Verlag and editor of the weekly newspaper “Die Furche”. Since 1996 he has been the literary editor for the weekend supplement “Spectrum” of daily paper “Die Presse”. He was awarded the City of Vienna’s 2017 journalism prize. Most recently published: “Holl. Bilanz eines rebellischen Lebens” (2018). Together with Walter Famler he is joint editor of the complete works of Adolf Holl.

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Books

Coverabbildung von 'Dame wider Willen'

Harald Klauhs - Dame wider Willen

Die sieben Leben der Lotte Tobisch

Lotte Tobisch (1926–2019) galt als Grande Dame Österreichs. Sie organisierte 15 Jahre lang den weltbekannten Wiener Opernball, doch ihre große Popularität erwarb sie sich nicht nur durch Repräsentation dieses medialen Großereignisses, sondern vor allem durch ihre Belesenheit, Schlagfertigkeit und ihr soziales Engagement. Tobisch war schon in jungen Jahren als Schauspielerin am Burgtheater engagiert, und sie trat in regelmäßigen Austausch mit vielen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Ihre Biografie stellt eine kleine Kulturgeschichte der Zweiten Republik Österreichs dar. Harald Klauhs hat nach umfangreichen Recherchen und im Gespräch mit Weggefährt*innen die erste umfassende Biografie dieser beeindruckenden Frau verfasst.

Coverabbildung von 'Mystik für Anfänger'

Adolf Holl Walter Famler (Edited by) Harald Klauhs (Edited by) - Mystik für Anfänger

Der Weg nach innen, die Suche nach der verlorenen Identität. Die Lust am Geheimnis, die Sehnsucht nach dem Wunderbaren. Adolf Holl sucht die Mystik dort, wo sie jedermann finden kann – um die nächste Ecke, in den unscheinbaren Vorfällen des Alltags. Er illustriert seinen Kurs mit ausgewählten Beispielen aus der Geschichte. Buddha, Katakombenchristen, mittelalterliche Freigeister, Taboristen und Quäker werden zu Reiseführern ins unbekannte Land der Seele. Holls Mystik ist weder rückwärtsgewandt noch weltflüchtig. Auf selten begangenen Wegen sucht sie ihr Ziel: Glaube ohne Blendwerk, Geheimnis ohne Nebel, Schönheit ohne Lüge. 14 Lektionen zum Verständnis authentischer Mystik.

Coverabbildung von 'Tod und Teufel'

Adolf Holl Walter Famler (Edited by) Harald Klauhs (Edited by) - Tod und Teufel

Adolf Holls Buch „Tod und Teufel“, sein zweiter publizistischer Erfolg nach dem Paukenschlag von “Jesus in schlechter Gesellschaft“, ist sein vielleicht persönlichstes Werk. In ihm wird in aller Ausführlichkeit beschrieben, wie es kam, dass Holl vom Ministranten zum katholischen Priester wurde – um bald, in dieser seiner Funktion, die ein streng keusches Leben erforderte, vom schlimmsten Feind der männlichen Tugend heimgesucht zu werden: der Hinneigung zum weiblichen Geschlecht. Die Weltlichkeit des Gottesmannes und sein Sinnieren über das Zölibat gab dessen religiöser Passion von Anfang an eine ketzerische Note.

Coverabbildung von 'Jesus in schlechter Gesellschaft'

Adolf Holl Walter Famler (Edited by) Harald Klauhs (Edited by) - JESUS IN BAD COMPANY

Adolf Holl's best-seller “Jesus in schlechter Gesellschaft” / “Jesus in Bad Company” was first published in German and English fifty years ago. The book portrays Jesus as an outsider, a gentle revolutionary and social reformer who questioned dogmas and whose ideas on morality went against rigid power structures. Widely translated, Holl's depiction of Jesus was met with both fierce rejection and exultant approval far beyond Catholic circles and still provides impetus for reflection today. This anniversary issue is the first in a twelve-volume edition of Holl's complete works and includes an editor's introduction and an afterword by Horst Junginger.