Homepage / There is us
Coverabbildung von "Es gibt uns"

Elisabeth Klar - There is us

A posthumanist utopian novel, ecstatic and incredibly clear-sighted.

In Anemos, a post-apocalyptic irradiated city, a precariously balanced community of mixed beings and mutants has formed - for their common survival they need the luminous jellyfish Oberon, who ensures the city's water supply, but also the antlered Titania, who takes care of the city's wild festivals. But one year the festival of Walpurgis ends with Oberon's death in love - and the little slime animal Müxerl has to take over Oberon's duties, because: What you break, you must fix, so demands the law of Anemos. What, asks Elisabeth Klar, comes after the Anthropocene? And what laws can a society make for itself in order not only to survive under adverse circumstances, but also to want to live?

Book details

192 pages
format:125 x 205
ISBN: 9783701717699
Release date: 24.01.2023

License rights

  • World rights available
License requests

Sie können dieses Buch vormerken:

Authors
Elisabeth Klar

born 1986 in Vienna, studied Comparative Literature and Transcultural Communication. Elisabeth Klar has received numerous prizes.The acclaimed debut "Wie im Wald" (In the woods) received the City of Vienna Sponsorship Award and was shortlisted for the Rauriser Literaturpreis 2015, in 2017 the novel "Wasser atmen" (Breathing water) was published and in 2020 the novel "Himmelwärts" (Heaven bound). Most recently published: "Es gibt uns" (There is us) (2023).
https://www.elisabethklar.at/

Press

„Es gibt uns“ ist ein Buch, wie ich es noch nie gelesen habe, Leben in verschiedenen Ausformungen und diversen Gestalten: in uns, um uns und insgesamt verwoben. Sich zersetzend und gleichzeitig mit neuem Leben verschmelzend. Leben in den drei Welten, der der Tiere, der Pflanzen und der Pilze. Welten, die miteinander, ob sichtbar oder unsichtbar, dicht vernetzt sind und sich auf traditionellen Festen wie Walpurgis oder Samhain an- und ineinander drängen. Ob Bakterien, Schleimtierchen, Schuppentiere oder mutierte Figuren aus dem Shakespeare'schen „Sommernachtstraum", sie alle glühen. Eine Titania mit Geweih, einem Spinnentier, das auf ihrem Rücken lebt, und Pflanzen, die sich um sie ranken, während Oberon als Qualle in einem Becken stirbt und sich dann stückweise wiederbelebt.
Der Rausch des Erzählens springt ins Publikum über, und die Geschichte der Geschichten der Geschichte lässt alle tanzen bis hin zur Ekstase. Leben, wie wir es nie wirklich verstanden haben, obgleich es sich längst auch in uns etabliert hat.
[Quelle: Barbara Frischmuth]

Wer das liest, ist hineingeworfen in Schrecken, Angst und die gute Laune, die ein Theaterpublikum bei einer klasse Vorstellung immer haben wird. Und eine klasse Vorstellung ist es. (...) Es ist 2023 eine erfrischende und beruhigende Vorstellung – vielleicht nur eine Wunschvorstellung –, dass es einer KI unmöglich wäre, sich eine solche Geschichte auszudenken. Weil diese Geschichte Verwandte, aber keinen Vergleich hat. Es ist auch, als würde es ohne Menschen menschlich auf dem Rest von Erde. (...) Ein verblüffender Science-Fiction-Roman.
[Quelle: Judith von Sternburg, FRANKFURTER RUNDSCHAU]

Elisabeth Klar hat mit „Es gibt uns“ ein sehr eigenwilliges Stück phantastischer Zukunfts-Literatur geschaffen, das seinen Reiz nicht zuletzt aus der Tatsache bezieht, dass hier keine künstliche Intelligenz und keine Maschinenwesen die richtungsweisenden Impulse setzen, sondern das Leben selbst, und sei es in einer beschädigten, ständig in Frage gestellten Form. Gleichzeitig halten sich das abstoßend Befremdliche und die trotzige Hoffnung auf ein besseres Miteinander die Waage. Es gibt nicht viele Romane, die derart haarscharf auf der Grenzlinie zwischen Dystopie und Utopie balancieren.
[Quelle: Marcus Neuert, LITERATURHAUS WIEN]

Ein Science-Fiction-Roman aus Österreich macht deutlich, wie unsere Gesellschaft nach einer Apokalypse aussehen könnte.
[Quelle: ORF ZiB]

„Es gibt uns“ ist ein wilder und ein zärtlicher Roman, der mit bemerkenswerter, sprachlicher Treffsicherheit den Moment, die Zuversicht und die Lebenswut unter widrigen Umständen feiert.
[Quelle: Johanna Lenhart, DIE PRESSE]

Griechische Archaik meets Donna Haraway.
[Quelle: Wolfgang Huber-Lang, APA]

Entsprechend leidenschaftlich beschwört die Autorin das Kultische und die Ursprünge des Erzählens, die diese Gemeinschaft konstituiert und erneuert. (...) Niedergang und Aufbruch, wird bei Elisabeth Klar in Sprache und Struktur ihres Romans erfahrbar. Ihre Prosa sperrt sich gegen die Gesetze der gewohnten Logik und Wahrscheinlichkeit und schmeißt uns aus der Kurve, wenn wir die von ihr geschilderten Ereignisse in der Manier der Buchhalter und Kleinkrämer einordnen oder katalogisieren wollen.
[Quelle: Julia Zarbach, Ö1 EX LIBRIS]

So fremdartig diese Welt auch ist, die dieser eigenwillige, ungemein faszinierende Roman uns zeigt: Sie ist von der unseren nicht ganz geschieden. Diese posthumanen Wesen sind doch erstaunlich menschlich.
[Quelle: Andreas Tesarik, WIENER ZEITUNG]

Aus dieser düsteren Einheit von Zeit, Handlung und Ort kristallisieren sich Fragen nach Schuld heraus sowie nach den Möglichkeiten von Gesetzgebung, die ein Überleben sichern kann.
[Quelle: Karoline Pilcz, BUCHKULTUR]

Der Roman eröffnet somit vielfältige Interpretationsspielräume, die identitäts- und diskurstheoretische Fragestellungen betreffen, sich jedoch keineswegs darin erschöpfen. Vielmehr bietet er sich für eine Vielzahl von Lesarten an, die nicht zuletzt durch die zahlreichen intertextuellen Referenzen gestützt werden. Damit gelingt der Autorin ein kunstvolles Spiel.
[Quelle:  Sophie Modert, FREITAG]

Queer, philosophisch, sprachgewaltig und spirituell. Eine Leseempfehlung für ein schräges und wunderbares Buch!
[Quelle: kaputtzig, INSTAGRAM]

So ein stranges, schleimiges, trauriges, kinky, kompliziertes, poetisches, rundherum völlig neues und eigenständiges Buch, zu dem mir auf Anhieb gar keine vergleichbaren Texte einfallen, habe ich schon lange nicht mehr gelesen!  (...). Ich hoffe wirklich sehr, dass sich in Zukunft noch viel mehr Autor*innen auch in hochliterarischen Texten auf solch kreative Art und Weise mit dem Thema auseinandersetzen.
[Quelle: Magda Birkmann, MAGDA LIEST]

Wer eine Lektüre außerhalb jeder Komfortzone nicht scheut, wird einen Text zu lesen bekommen, den er so garantiert noch nie gelesen hat.
[Quelle: Britta Röder, BOOKNERDS]

Es ist ein Buch mit Figuren, die man wahrscheinlich so nicht in einem Roman erwarten würde. Lassen Sie sich überraschen!
[Quelle: Silvana Steinbacher, LITERATUR IM DORF]

Indirekt versucht Elisabeth Klar zu hinterfragen, welche Gesetze, welche Regeln eine Gesellschaft braucht, um widrige Umstände zu überstehen.
[Quelle: Johann Guenther, AUSTRIA-FORUM]

„Es gibt uns“ ist ein sehr ungewöhnlicher Roman, auf den man sich einlassen muss. Ist man jedoch bereit, einzutauchen in diese fantastische Welt, gibt es trotz der vorherrschenden Zerstörung auch viel Schönes zu entdecken.
[Quelle: Barbara E. Seidl, LITROBONA]

Gleichzeitig ist ein stimmiges Erzählen von nicht-binären Wesen gelungen, das unbedingt lesenswert ist.
[Quelle: Katrin Oberhofer, RADIESCHEN]

Es lohnt sich allerdings, die eigene Verwirrung zu Beginn zu ignorieren, dann entfaltet sich die ganze Wirkung dieses wilden und rücksichtslosen, rauschhaften und verstörenden Textes. (...) „Es gibt uns“ ist kein Buch für ein großes Publikum, aber in seiner ästhetischen Radikalität ist es eine große Bereicherung für die österreichische Literatur.
[Quelle: Veronika Schuchter, DIE FURCHE]

Wer sich an dieses Buch wagt, sollte auch vor schwierigeren, eben sehr philosophischen Gedankengängen nicht zurückschrecken und entsprechende Leseerfahrung haben. Dann aber wird ihn dieses Werk zu allerlei Reflexion anregen.
[Quelle: Günter Bielemeier, BUCHPROFILE]

Die Autorin baut eine düstere, archaische Welt, in der das Miteinander und das Spiel auch Hoffnung gibt. Auch sprachlich beschreitet Klar einen eigenwilligen, anregenden Weg. (...) Für Personen mit Freude an literarischer Sprachkunst und keiner Angst vor düsteren Zukunftsszenen. Gute Diskussionsgrundlage für Jugendgruppen.
[Quelle: Katharina Katz, EVANGELISCHES LITERATURPORTAL e. V.]

Ein Roman auch für Balkon-Snobs, die meinen, Literatur könne sie gar nicht mehr verblüffen.
[Quelle: Judith von Sternburg, FRANKFURTER RUNDSCHAU]

In einer extremen postapokalyptischen Welt feiert eine Menschheit (?) eine neue Religion und das geschildert wie ein Shakespeare-Drama. Das ist so abstrus, so surreal und damit unwirklich, dass der Leser über die Glaubhaftigkeit erstaunt ist.
[Quelle: Temponaut, SF-NETZWERK]

Events
Lesung
Kunst Haus Wien, Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien

More Books

Coverabbildung von ''

Elisabeth Klar - Heaven Bound

Everyone senses it – the space for those who think differently, act differently and love differently is shrinking once more, the threat is increasing. But for now the 'Heaven Bound' still exists. Its glitzy stage is the home of the drag queens and a refuge for outsiders and night birds. Tucked out of sight, the bar is the only place where even Sylvia feels safe. As a young vixen on the run, Sylvia plucked a human skin from a clothes line and has lived as a woman among people ever since. She shares her live with Jonathan, a dreamer and self-professed world saviour. When a feathered tumour grows on Jonathan's back and his transformation begins, it becomes clear that not everything with wings can fly. But the utopia of the 'Heaven Bound' will always be worth fighting for.

Coverabbildung von 'Breathing water'

Elisabeth Klar - Breathing water

Spending a year in Antarctica and enduring the polar night in a research station takes stamina and determination. That is what Erika appears to have: a renowned bioacoustics specialist, she listens to whales, goes on long dives and challenges herself by practising aikido. Barely anyone knows that she does all of this in order to fight back a paralysing fear, the fear of a world that threatens to overwhelm her. Then musicologist Judith, a young woman full of contradictions, appears in her circle of friends. As the two women grow close, Erika suspects that Judith has given in to the same force that Erika is battling against. Perhaps she went crazy, or then again, perhaps she found a counter-spell and saved herself...

Coverabbildung von 'Wie im Wald'

Elisabeth Klar - In the Woods

Karin lives with her boyfriend Alexander in a house by the woods. Her foster-sister Lisa once lived there too, along with her parents August and Inge, sister Margarethe and brother Peter. Back then Karin and Lisa were happy; they grew as fast as the brambles, dived to the bottom of the lake hand in hand, and hid in the tiny caves formed by tree roots. Then something happened; August died and the foster child was banished. Years later Karin fetches Lisa back, and the two women become entangled in a game as destructive as it is seductive, sucked into a whirlpool of addiction, attraction and repulsion which holds us enthralled till the final page.

You might also be interested in

Coverabbildung von 'Die Eistaucher'

Kaska Bryla - The Ice Divers

Iga the skateboarder, the beautiful Jess and their chubby friend Ras are outsiders at their school, but the bond between them is strong. Secretive and inseparable, they call themselves the "Ice Divers". One night, the youngsters witness a brutal assault by the police. When the iniquity remains without repercussions, they decide to take the law into their own hands. Twenty years later, a mysterious stranger turns up who seems to know about the act of revenge that took place all that time ago. The precarious balance is under threat. Kaśka Bryla skilfully weaves a gripping story about the causes of radicalisation into a plea for solidarity and love. Not for the faint-hearted, this novel will be warmly embraced by passionate spirits!

Coverabbildung von 'Die Wölfe von Pripyat'

Cordula Simon - THE WOLVES OF PRIPYAT

Fast-paced and humorous, Cordula Simon's biting novel describes a future that is worryingly close to our present. Surveillance and self-regulation by means of an implanted log have become common place – those who don't participate attract suspicion. When Sandor, the weatherman on Honest Airwaves reveals the destructive intentions of the Tolerance Union while on air, the regime's response is merciless. He is persecuted relentlessly, just like the "Wolves of Pripyat", an alleged terrorist group that fights against the Consul who reigns over the Union with supposed benevolence. Simon's sweeping novel is a hallucinatory vision of a future in which even the longed-for freedom is no more than a digitally generated illusion, a particularly cunning trick of the system.