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Michael Köhlmeier

geboren 1949 in Hard am Bodensee, lebt als freier Schriftsteller in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen, sehr erfolgreich als Erzähler antiker und heimischer Sagenstoffe und biblischer Geschichten. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. Rauriser Literaturpreis (1983), Manès-Sperber-Preis (1995) und Anton-Wildgans-Preis (1996). Zuletzt erschienen: Der Mann, der Verlorenes wiederfindet (2017). Bei Residenz erschienen: "Wenn ich wir sage" (2019).

 

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Books

Wenn ich wir sage

Michael Köhlmeier - Wenn ich wir sage

Michael Köhlmeiers Nachdenken über das Wir ist ein Plädoyer für eine offene Gemeinschaft. Das Wir kann wohltun, weil es dem einsamen Ich eine Heimat bietet und eine Ahnung, woher es kommt. In dieses Wir kann integriert werden. Es ist dem Ich nahe, es erzählt Geschichten. Aber das Wir ist auch eine Uniform, die man anlegen kann. Jeder kann diesem Wir zum Feind werden, es macht uns zu Opportunisten, zu Rechthabern. Dieses militärische Wir erzeugt Mythen, um Ideologien zu sanktionieren. Doch wie wird aus dem einen das andere Wir, aus intimster Familiengeschichte eine Begeisterung, für etwas zu töten und zu sterben, das niemand je gesehen hat? Und was lässt sich gegen diese Verwandlung tun? Intensiv befragt der große Erzähler Michael Köhlmeier die Doppelgesichtigkeit des Wir.

Not that I wouldn't like to be there

Christine Nöstlinger Michael Köhlmeier (Foreword by) Gerald Votava (Afterword by) Barbara Waldschütz (Issustrated by) - Not that I wouldn't like to be there

Poems

Christine Nöstlinger's new vernacular poems are profound, pithy and full of darkly humorous overtones. They tell of hopes and fears, of avarice and of dealing with old age. The work-shy "Jasmin from stairway four" is a drain on her husband's pocket, "West Street Station Rudi" observes life's little and big ladies on the station platform every day, quiet Mr Meier only reveals his secret fantasies of violence to his goldfish – is that reason to call the police? The verses gathered from Christine Nöstlinger's estate provide a nuanced look at life by focusing on the margins of society. A must for all friends of Viennese vernacular poetry and Nöstlinger fans.