Homepage / Der Semmering
Coverabbildung von ""

Wolfgang Kos - Der Semmering

Eine exzentrische Landschaft

Die spannende Geschichte einer Kulturlandschaft, erzählt vom Semmering-Neuentdecker Wolfgang Kos.

Als erste Gebirgsbahn stellt die 1854 eröffnete Strecke über den Semmering ein technisches und ästhetisches Monument von Weltrang dar. Ein entlegenes Gebiet wurde zur Bühne effektvoller Landschaftsinszenierungen, der Semmering zur Elitemarke des mitteleuropäischen Tourismus. Auf dem „Balkon von Wien“ traf sich eine moderne großstädtische Oberschicht zwischen Villen und Grandhotels. Der Glanzzeit um 1900 folgten zahlreiche Krisen und Comebacks. Heute stellt sich die Frage nach Zukunftschancen jenseits der Nostalgie. Der Kulturhistoriker Wolfgang Kos erzählt die konfliktreiche Geschichte einer exzentrischen Landschaft, die Reichenau und die Rax ebenso umfasst wie die steirische Seite des Semmering-Gebiets.

Book details

3. Auflage August 2022. Mit zahlreichen Abbildungen.
384 pages
format:165 x 240
ISBN: 9783701735075
Release date: 01.06.2021

License rights

  • World rights available
License requests

Sie können dieses Buch vormerken:

Authors
Wolfgang Kos

geboren 1949 in Mödling, Historiker, Journalist und Ausstellungsmacher. 1968 – 2003 Hörfunkredakteur beim ORF, 1988 – 2001 Lehrbeauftragter am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, 2003 – 2015 Direktor des Wien Museums. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Landschaftswahrnehmung, zur österreichischen Zeitgeschichte, zu Kunst und Popkultur. An der kulturhistorischen Neuentdeckung des Semmerings hatte Wolfgang Kos mit der grundlegenden Studie „Über den Semmering“ (1984) wesentlichen Anteil. Zuletzt erschienen: „Der Semmering“ (2021) und „Das Radio“ in der Reihe „Dinge des Lebens“.

Press

Der mit Bildern reich ausgestattete Band spiegelt ein Stück Sozialgeschichte: spannend, unterhaltsam und erhellend.
[Quelle: FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG]

Die Geschichte vom Silberer-Schlössel und seinem sowohl exzentrischen wie rücksichtslos auf Profit bedachten Besitzer ist eine von Dutzenden, die Wolfgang Kos, der ehemalige Radiojournalist und langjährige Direktor des Wien Museum in seinem neuen Buch Der Semmering – eine exzentrische Landschaft gesammelt hat.
[Quelle: Thomas Miessgang, DIE ZEIT]

Wolfgang Kos‘ Buch ist eine Erkundung auf Augenhöhe mit dem Heute.
[Quelle: Barbara Mader, KURIER]

Ob Wagner-, Kartnerkogel-, oder Adlitzgraben-Viadukt – Wolfgang kos, Kulturpublizist und ehemaliger Direktor des Wien Museums, kann die Überführungen der Semmeringbahn bis heute auswendig aufsagen.
[Quelle: Ö1, Leporello]

…ganz schwere Empfehlung!
[Quelle: Rotraut Schöberl, PULS 4 Cafe Puls]

Kos‘ faktengespickte Chronik der historischen Ereignisse auf dem Gebirgszug zwischen Niederösterreich und Steiermark ist auch für Kenner der Gegend lesenswert, wozu die opulente Bebilderung des Bandes erheblich beiträgt.
[Quelle: Christoph Winder, DER STANDARD]

In Wien und Budapest war der fast hochalpin anmutende Semmering ebenso legendär wie in Lemberg oder Temesvar, ja sogar aus Warschau und Thessaloniki kamen um 1900 die Schönen und Reichen in die hermetische Welt der exklusiven Grandhotels an der Südbahnstrecke.
[Quelle: Wolfgang Ritschl, Ö1]

Wolfgang Kos, Kulturhistoriker und ehemaliger Direktor des Wien Museums, erforscht den Semmering bereits seit den 1980er-Jahren.
[Quelle: Nina Schedlmayer, TRANSFERLEISTUNGEN]

Für Literatur- und Fotografie interessierte ebenso zu empfehlen wie für Freunde einer außergewöhnlichen Kulturlandschaft!
[Quelle: BÜCHERRUNDSCHAU]

Wolfgang Kos, legendärer Radiojournalist und Ex-Direktor des Wien Museums erzählt nun die Geschichte dieser Kulturlandschaft. Ohne dabei in eine „Nostalgiefalle“ zu tappen.
[Quelle: TREND]

Kos beschreibt die "Belle Epoque" am Semmering in vielerlei Hinsicht und mit mannigfachen Schattierungen (…).
[Quelle: APA]

Das sympathisch layoutierte Werk behandelt vielfältige Aspekte und Zusammenhänge. Zahlreiche aussagekräftige Illustrationen bilden die ideale Ergänzung zu den profunden Texten.
[Quelle: Helga Maria Wolf, AUSTRIA FORUM]

Wenn Sie den Semmering bis jetzt bloß für einen Berg zwischen der Steiermark und Niederösterreich gehalten haben, sollten Sie sich dieses Buch des Historikers und Publizisten Wolfgang Kos unbedingt vornehmen.
[Quelle: Frido Hütter, KLEINE ZEITUNG]

Wie in einem Leporello, einem Faltbuch, fügt Kos in „Semmering. Eine exzentrische Landschaft“ Bild an Bild und Erzählung an Erzählung und entwickelt so ein historisches Panorama.
[Quelle: Matthias Dusini, FALTER]

Dieses Buch ist eine gute und sehr ausführliche Mixtur zwischen Kulturhistorie, Tourismus und Gesellschaftsgeschichte einer der mondänsten Regionen Mitteleuropas.
[Quelle: Michael Lausberg, SCHARF-LINKS]

Autor Kos hat einen Blick für Details, er betrachtet die Region, die gerade touristisch widerentdeckt wird, ohne kitschige Nostalgie. Eher kühl-distanziert, passend zur Luft am Berg.
[Quelle: Karin Cerny, PROFIL]

Rund 35 Kapitel, angenehm lesbar, schön gestaltet und thematisch gefasst, erzählen facettenreich von Anfang an. Ein Vergnügen, das man auch in Etappen genießen kann. Ein Buch, das man auch stückweise je nach Gusto zur Hand nimmt.
[Quelle: Astrid Kuffner, MADAME WIEN]

Ein monumentales Werk, aktuell recherchiert und mögliche Basis für die angestrebte Weiterentwicklung der früheren touristischen Perle im Nahbereich Wiens.
[Quelle: WIENERLAND]

Das Buch ist sehr üppig und liebevoll bebildert.
[Quelle: UNTERIRIDISCH FORUM]

Äußerst anregend schlängelt sich die Erzählung durch die Geschichte so wie die allgegenwärtige Semmeringbahn durch die Landschaft des Zauberberges.
[Quelle: AUSTRO CLASSIC]

Eine Nostalgiereise zum Semmering verspricht das Buch „Der Semmering – eine exzentrische Landschaft“ von Wolfgang Kos.
[Quelle: ORF, GUTEN MORGEN STEIERMARK]

Die Leserin wird, begleitet von wunderbarem Bildmaterial, in die Geschichte einer tiefen Kulturwelt hineingezogen.
[Quelle: Peter Strasser, DIE PRESSE]

Wolfgang Kos, Ex-Direktor des Wien Museums und ausgewiesener Semmering-Kenner, erzählt in seinem Buch nun die spannende Geschichte dieser Landschaft, die man einst als den „Balkon von Wien“ bezeichnet hat.
[Quelle: CERCLE DIPLOMATIQUE]

Der Kulturhistoriker Wolfgang Kos erzählt die spannende Geschichte dieser exzentrischen Landschaft und analysiert die Zukunftschancen der Region, die auch Reichenau, die Rax und die steirische Seite des Semmering-Gebiets umfasst.
[Quelle: GRANATAPFEL]

Die spannende Geschichte einer österreichischen Kulturlandschaft, die sich direkt vor der ehemaligen Reichs- und Residenzhauptstadt Wien befindet, wird vom Semmering-Neuentdecker Wolfgang Kos mit viel Liebe zum Detail erzählt.
[Quelle: Jürgen Weber, VERSALIA]

In kleinen Geschichten, Anekdoten, Porträts seiner Bewohner oder einfach nur in kenntnisreichen Beschreibungen der Topographie und einer Fülle historischer Bilder des Semmering, nimmt der Autor den Leser hinein in die touristische Glanzzeit einer vergangenen Epoche.
[Quelle: Wolf-Peter Koech, ELIPORT]

Wolfgang Kos hat den Semmering publizistisch wachgeküsst.
[Quelle: GUTE REISE]

 

More Books

Coverabbildung von 'Das Radio'

Wolfgang Kos Hanna Zeckau (Illustrated by) - Das Radio

Vor 100 Jahren setzte sich ein neuartiges Massenmedium mit erstaunlicher Geschwindigkeit durch und löste weltweit „Ätherwellenfieber“ aus: der Rundfunk mit seinen körperlosen Stimmen, die sich zeitgleich an unendlich viele ferne Einzelpersonen richten und bei ihnen die buntesten Fantasien auslösen. Das Radio wurde zum Taktgeber des modernen Lebens und zum Generator der Poprevolution, es diente der Welterweiterung und der Propaganda, veränderte Gewohnheiten und beschleunigte Moden. Wiederholt wurde das Radio totgesagt und stets hat es sich neu erfunden und seine Magie behalten. Wolfgang Kos erzählt nicht nur als Kulturhistoriker vom Phänomen Radio, sondern auch als begeisterter Radiohörer, der früh zu einem legendären Radiogestalter wurde.

You might also be interested in

Coverabbildung von 'Journey to the Golden Apple'

Georg Mayrhofer - Journey to the Golden Apple

The Shared History of Orient and Occident

Popes who studied at Arab universities; Turkish princes who grew up with European Emperors’ sons; Persian kings who saved Greek philosophy from destruction. Whether it was banks, minnesingers, or the concept of romantic love – many ideas perceived as western are in fact developments shared between orient and occident. This book shows how there has always been exchange between these purportedly very different cultures and, despite wars and religious differences, how they developed into a unified whole. Dispensing with clichés it describes a cultural cohabitation which extends to the present day. A journey into ourselves and the diversity we hold within us.

Coverabbildung von 'The first zero hour'

Andreas Weigl Alfred Pfoser - The first zero hour

The founding years of the Austrian Republic 1918-1920

The war had come to an end, the monarchy was in ruins, the Kaiser abdicated. New states were hurriedly formed: one of them called itself the Republic of German-Austria. As yet, no borders had been defined for the new state, there was no constitution to govern the political structure. German-Austria wanted to attach itself to the German Reich, Vorarlberg to Switzerland and a few territories flirted with free-state ideas. At the same time, the founding years of the First Republic were also a great awakening towards modernity. They laid the basis for a social democracy, included women in the political process and brought a new zest for life. The authors provide a panoramic view of the experimental laboratory of a nation’s self-discovery – leading to the birth of the Austrian Republic.

Coverabbildung von 'Neue Grenzen, offene Rechnungen'

Konrad Kramar - NEW BORDERS, UNPAID DUES

A journey through Europe and it's unresolved history

A Hungarian prime minister makes a Jewish billionaire into public enemy number one for the sake of an anti-European election campaign. In Barcelona, nationalist politicians go to jail for a vague dream of freedom, and Britain's EU opponents orchestrate Brexit as a fight against German supremacy. Europe is undergoing the greatest crisis since WW2. Konrad Kramar has visited the current hot spots of trouble. Beyond the bluster of populist campaigning and anti-European agitation, he shines a light on the rifts in nations and societies and traces them back to their origins in war, violence and displacement. Kramar explains why current politics has no answers to these crises and shows where solutions might be found.

Coverabbildung von 'Kaiserin Elisabeths Hermesvilla'

Michaela Lindinger Wien Museum (Edited by) - Empress Elisabeth's Hermesvilla

Refuge of a restless soul

Idyllically nestled into the former imperial hunting grounds, now the Lainzer Tiergarten, lies the ‘Palace of Dreams’, as Empress Elisabeth once called her villa. Emperor Franz Joseph had it built as a present to her, in the hope that it would encourage his wife to travel less and spend more time in Vienna. The romantic villa was realised during a comparatively short construction period by the architect Karl von Hasenauer, famous for his numerous buildings along the Ringstrasse. In style, the building was inspired by the country houses of Austria's upper classes. A statue of Hermes, Greek god of travellers and the deceased, holds a prominent position in the garden and gave the villa its name. What relationship did the restless Empress have to her hideaway in the imperial hunting grounds? Which style elements, a subject close to Elisabeth's heart, did she immortalise in the Hermesvilla? In her salient portrayal, Michaela Lindinger, curator at Wien Museum and Elisabeth researcher, offers a key to understanding this important Viennese ‘cult site’.

Coverabbildung von 'Wien wird Bundesland'

Bernhard Hachleitner (Edited by) Christian Mertens (Edited by) - Wien wird Bundesland

Die Wiener Stadtverfassung 1920 und die Trennung von Niederösterreich

In der 1918 entstandenen Republik (Deutsch-) Österreich lebte mehr als die Hälfte der Bevölkerung im Bundesland Niederösterreich, zu dem Wien damals noch gehörte. Dieses Übergewicht und die veränderten politischen Verhältnisse nach den Wahlen 1919 verliehen den Tendenzen einer Verselbständigung Wiens zusätzliche Dynamik. Die Bundesverfassung schuf 1920 den rechtlichen Rahmen dafür, gleichzeitig gab sich Wien eine moderne Stadtverfassung. Nach der Klärung organisatorischer und vermögensrechtlicher Fragen wurde die vollständige Trennung von Wien und Niederösterreich(-Land) mit Jahreswechsel 1921/1922 vollzogen. „Wien wird Bundesland“ umfasst verfassungs- und kulturhistorische Aspekte dieses Trennungsprozesses, dessen Nachwirkungen bis in unsere jüngste Vergangenheit reichen.