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Dan Lungu

Dan Lungu

geboren 1969 in Botoşani/Rumänien, ist Soziologiedozent in Iaşi. Mit der Gründung der literarischen Gruppe „Club 8“ sorgte er für Bewegung in dem rumänischen Kulturbetrieb. 12 Schriftsteller stellten sich gegen die Medienvormacht Bukarests und hatten Erfolg. Lungus Erzählungen wurden in mehreren Sprachen übersetzt. Im Residenz Verlag erschienen von ihm die Romane "Das Hühnerparadies" (2007), "Die rote Babuschka" (2009) und "Wie man eine Frau vergisst" (2010).

Bücher

Wie man eine Frau vergisst

Dan Lungu - Wie man eine Frau vergisst

Eine kryptische Abschiedsnotiz, ein ausgeräumter Kleiderschrank, eine leere Betthälfte. Ende. Tags zuvor schien die Beziehung zwischen Marga und Andi noch in Ordnung zu sein – zumindest für Andi. Bar jeder rationalen Erklärung, entwirft der verwirrte Andi ein ganzes Arsenal von Strategien zum Vergessen. Denn Vernunft ist für den Enthüllungsjournalisten das oberste Prinzip im Leben. Als er von seiner Zeitung den Auftrag bekommt, über eine Gruppe gläubiger Protestanten zu recherchieren, verkompliziert sich Andis Situation. Denn es stellt sich plötzlich die Frage: Ist Gott hinter ihm her? Und wendet sich dadurch alles zum Guten? Voller Ironie und Humor erzählt Dan Lungu über die Widrigkeiten der Emotion, der Verdrängung und der Flucht in neue Lebenshaltungen. Verstörend und amüsant, fiebernd vor existenzieller Unruhe.