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Neuerscheinungen

Löwenzahnwirbelsturm in Orange

Tamar Tandaschwili - Löwenzahnwirbelsturm in Orange

Unerbittliche Anklage und surreales Feuerwerk: Tamar Tandaschwili rechnet mit der Brutalität der patriarchalen Gesellschaft ab. In starken Bildern erzählt Tamar Tandaschwili über Frauen und Männer, die sich dem rücksichtslosen Bündnis zwischen Patriarchat, Kirche und Polizei verweigern und um ein selbstbestimmtes Leben kämpfen. In einem Text von großer Intensität setzt sie ihren Figuren ein Denkmal: der lesbischen Elene, die von ihrem frustrierten Verehrer Mzeroza öffentlich vergewaltigt wird, den halbwüchsigen Mädchen Nita und Teo, deren verbotenes Liebesglück grausam endet – und nicht zuletzt dem Nilpferdbaby Baggy, das aus dem Zoo entkommt und für ausgleichende Gerechtigkeit sorgt. Tamar Tandaschwili setzt eine verrückte, unwirkliche Schönheit gegen die Korruptheit des politischen Systems und sorgt damit in Georgien für Skandale und Diskussionen.

gehirngefühl.!

Nina Ansperger (Hg.) Johann Feilacher (Hg.) Gugging Museum (Hg.) - gehirngefühl.!

Kunst aus Gugging von 1970 bis zur Gegenwart

1970 fand die erste Ausstellung von Werken der späteren „Künstler aus Gugging“ in einer Wiener Galerie statt. Es war der Anfang eines beispielhaften Aufstiegs von Vertretern der „Art brut“ in der Kunstwelt. Nach rund fünf Jahrzehnten haben sich die äußeren Bedingungen völlig geändert – viele der Gugginger Künstler sind weltberühmt, ein eigenes Museum ist ihnen gewidmet. Neben der Geschichte der „Künstler aus Gugging“ versammelt dieser liebevoll gestaltete Band mehr als 300 Kunstwerke aus fast fünf Jahrzehnten. Besonderes Augenmerk wird auch auf die Künstlerinnen und Künstler, die sich im Kunstzentrum in Gugging in den letzten Jahren entwickeln konnten, gelegt. Mit dabei sind: Laila Bachtiar, Leonhard Fink, Johann Garber, Johann Hauser, Helmut Hladisch, Rudolf Horacek, Arnold Schmidt, Günther Schützenhöfer, Jürgen Tauscher, Oswald Tschirtner, Karl Vondal, August Walla u. v. a.

Reportagen aus dem Reichsrat 1898/1899

Mark Twain Parlamentsdirektion (Hg.) Hermann Beil (Sprecher) - Reportagen aus dem Reichsrat 1898/1899

Von 1897 bis 1899 lebte Mark Twain in Wien und tauchte dabei nicht nur in das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Donaumetropole ein, er nahm sich als wacher Beobachter seiner Zeit auch der politischen Themen an. Seine Besuche im Parlament am Ring inspirierten ihn zu zwei Reportagen, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben: Es ist die Zeit der nationalen Spannungen, die slawischen Völker fordern energisch mehr Rechte, was von den deutschsprachigen Eliten brüsk zurückgewiesen wird. Im Abgeordnetenhaus gehen die Wogen hoch. Mark Twains Berichte liefern ein anschauliches Bild dieser Tage, die den Untergang der Donaumonarchie einläuteten. Begleitet wird die Edition durch ein besonderes Hörbuch: Hermann Beil liest Mark Twains Reportagen über das Hohe Haus.

Stiefmütter

Barbara Tóth - Stiefmütter

Leben mit Bonuskindern

Unehelich geborene Kinder, Scheidungen, Patchworkfamilien – all das gehört inzwischen zum Alltag. Viel wird darüber geredet, wie es den Kindern in diesen neuen, komplexen Familienformen geht, die dabei entstehen. Aber wie geht es eigentlich den Frauen, die in Patchworkfamilien die Rolle der Stiefmutter übernehmen müssen? – eine Frage, die sich vor allem angesichts der Tatsache stellt, dass es für das Stiefmuttersein kein universelles Skript gibt und jede Familiengeschichte einzigartig ist. Dieses Buch ist ein vielseitiges Lesebuch zum Thema: ungeschönt, ehrlich und zuversichtlich.

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