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Neuerscheinungen

Coverabbildung von 'Als Medea Rache übte und die Liebe fand'

Tamar Tandaschwili Tamar Muskhelishvili (Übersetzung) - Als Medea Rache übte und die Liebe fand

Mit Leidenschaft und Unerbittlichkeit verfolgt die Ermittlerin Medea einen besonders üblen Fall von sexueller Gewalt: Vor zwei Jahrzehnten ist die vierzehnjährige Salome von einer Gang aus Klassenkameraden als Sexsklavin gehalten worden. Als Medea gemeinsam mit ihrer Geliebten Tina herausfindet, dass nicht nur einige angesehene Geschäftsleute, sondern auch ihr eigener Ex-Mann zu der damaligen Gang gehören, kennt ihre Lust auf Rache keine Grenzen mehr. Unerschrocken stellt die Autorin dem rücksichtslosen Bündnis von Patriarchat, Politik und Geld in Georgien eine unvergessliche und gnadenlose Frauenfigur von mythischer Größe entgegen.

Coverabbildung von 'Das unsichtbare Netz  des Lebens'

Martin Grassberger - Das unsichtbare Netz des Lebens

Wie Mikrobiom, Biodiversität, Umwelt und Ernährung unsere Gesundheit bestimmen

Wie erhalten wir in Zeiten neuartiger Pandemien, chronischer Krankheiten, zunehmender Urbanisierung und medialem Dauerfeuer unsere körperliche und geistige Gesundheit? Basierend auf umfassenden ökologischen Betrachtungen und unter Berücksichtigung der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Mikrobiomforschung zieht Martin Grassberger Schlüsse über die fundamentalen Wechselwirkungen zwischen uns und unserer Umwelt und zeigt, wie wir trotz beunruhigender Entwicklungen ein gutes und gesundes Leben führen können. Martin Grassberger stellt in „Das unsichtbare Netz des Lebens“ den Menschen in den Fokus und erklärt, wie jeder Einzelne sich, seine Kinder und die Umwelt schützen kann.

Coverabbildung von 'Dimensionen pädagogischer Räume'

Ulrike Barth (Hg.) Thomas Maschke (Hg.) - Dimensionen pädagogischer Räume

Erleben – Begegnen – Lernen

Das Buch will Dimensionen pädagogischer Räume in ihrer Vielfalt und Wechselwirkung erschließen. Der Raum wird aus unterschiedlichen professionellen Sichtweisen beleuchtet, architektonische, soziologische, rechtliche und soziale Bezüge werden sichtbar gemacht. Die Kontextualisierung waldorfpädagogischer Sichtweisen mit innovativen Konzepten spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die unterschiedlichen Herangehensweisen werden von den Herausgeber*innen miteinander ins Gespräch gebracht und wesentliche Fragen gestellt: Wie wirken Räume im Sinne des „dritten Pädagogen“? Wo liegen Essenzen? Welche Elemente sind relevant? Welche Transformationsmöglichkeiten und -notwendigkeiten ergeben sich?

Coverabbildung von 'Ware Dirndl'

Margarete Zink (Hg.) Petra Zudrell (Hg.) - Ware Dirndl

Austrian Look von Franz M. Rhomberg

Das Textilunternehmen Franz M. Rhomberg verband seit den 1930er-Jahren das Dirndl mit einem Markenimage und kreierte damit eine Ware, die sich touristisch international, aber zugleich volkskundlich und ideologisch verankert gab. Attribute wie „stilecht“ oder „volksecht“ empfahlen Rhombergs Dirndlstoffe in Abgrenzung zu „Phantasiekostümen“. Nach 1945 erfuhr das Dirndl unter dem Etikett „Austrian Look“ eine erneute Aufwertung. Was vom Nationalsozialismus als Instrument der Zugehörigkeit missbraucht wurde und schon in der Zwischenkriegszeit der Identitätsbildung diente, war nun österreichischer Exportschlager. In diesem Band werden die kulturgeschichtlichen Zusammenhänge von bis heute wirksamen Trachtenklischees erforscht.