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Neuerscheinungen

Denk ich an Österreich

Fritz Muliar - Denk ich an Österreich

Eine Bilanz

Fritz Muliar gehörte zur ersten Garde der österreichischen Volksschauspieler. Dieses Buch ist mehr als eine Autobiografie – es ist eine kritische Liebeserklärung an ein Land, von einem Publikumsliebling, dessen Leben mit der österreichischen Geschichte untrennbar verbunden war. Er erzählt von der Zeit des Nationalsozialismus, vom Verschwinden seiner eigentlichen Wiener Heimat, der gelebten Multikulturalität. Muliar spart nicht mit Kritik an Politikern, an der katholischen Kirche und nicht zuletzt an der Entwicklung des Theaters. Doch es ist eine Bilanz ohne Bitterkeit und Wehleidigkeit, sie ist vielmehr geprägt von Muliars scharfem Blick. Fritz Muliar starb nach Fertigstellung seiner Autobiografie überraschend am 4. Mai 2009 an Herzversagen. Dieses Buch ist sein Vermächtnis.

Ned, dasi ned gean do warat

Christine Nöstlinger Michael Köhlmeier (Vorwort) Gerald Votava (Nachwort) Barbara Waldschütz (Illustrationen) - Ned, dasi ned gean do warat

Gedichte

Tiefsinnig, rabenschwarz und voller lakonisch-heiterer Zwischentöne, so lesen sich die neuen Dialektgedichte von Christine Nöstlinger. Sie erzählen von Sorgen und Hoffnungen, von Bösartigkeiten und von dem Umgang mit dem Alter. Die arbeitsscheue „Jasmin vun da Vira-Schdiagn“ liegt ihrem Mann auf der Tasche, der „Westbaunhof-Rudl“ schaut sich jeden Tag die kleinen und großen Dramen des Lebens am Bahnsteig an, der stille Meia entfaltet nur vor seinem Goldfisch seine geheimen Gewaltfantasien – soll man deswegen die Polizei rufen? Die Lyrik aus dem Nachlass von Christine Nöstlinger schaut nuanciert vor allem dorthin, wo der Rand der Gesellschaft ist. Ein Muss für alle Freunde der Wiener Dialektdichtung und Nöstlinger-Fans.

Kaiser Maximilian I.

Katharina Kaska (Hg.) - Kaiser Maximilian I.

Ein großer Habsburger

In die Regentschaft von Kaiser Maximilian I. fallen die Zeiten- wende vom Mittelalter zu Renaissance und früher Neuzeit, die Entdeckung Amerikas, aber auch technische Errungenschaften wie die Erfindung des Buchdrucks. War seine Erziehung noch ganz von mittelalterlichen Traditionen geprägt, so entwickelte er als Kaiser ein neues Herrscherideal und öffnete sich den Strömungen seiner Zeit. Im Umkreis seines Hofes beschäftigte man sich mit der griechischen und lateinischen Antike, nahm die neuen geographischen Entdeckungen interessiert auf und widmete sich der Übersetzung von Hieroglyphen oder der Erstellung von Land- und Himmelskarten, die bis heute als Zeugnisse dieses Aufschwungs erhalten sind. Die Publikation dokumentiert diese vielfältigen Interessen.

Das Blut ist blau

Undiné Radzevičiūtė Cornelius Hell (Übersetzer) - Das Blut ist blau

Das deutsche Adelsgeschlecht von der Borch war nicht minder einflussreich und machtgierig als ihre italienischen Verwandten, die berühmten Borgia. An der Schwelle zwischen Mittelalter und früher Neuzeit kämpft Bernhard von der Borch, Landmeister des Deutschritterordens, in Livland um den Erhalt seiner Macht, er will einen neuen Kreuzzug ins Leben rufen – doch die Zeiten der Ritterlichkeit sind vorbei. Undiné Radzevičiūtė, in deren Adern das blaue Blut der Borchs fließt, folgt ihrer eigenen Familiengeschichte und erzählt fesselnd und gewitzt vom Kampf der letzten Ordensritter um ihre Vormachtstellung. Wird es Bernhard von der Borch gelingen, sich mit Putsch und Intrige in einer Welt zu behaupten, die bereits in Auflösung ist?