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Neuerscheinungen

Coverabbildung von 'Traumstadt'

Eva Jandl-Jörg (Hg.) - Traumstadt

Blick auf Salzburg um 1920

Wahrscheinlich hat Salzburg nie aufgehört, zu träumen. Salzburg ist klein genug, um sich im Größenwahn als Weltstadt zu sehen, aber groß genug, um kulturell tatsächlich als eine solche zu gelten. Immer wieder waren es utopische Ideen, die die Stadt vorangebracht und aus den Epochen herausgehoben haben. In „Traumstadt. Blick auf Salzburg um 1920“ geht es um einen Zeitabschnitt, in dem die Moderne auf lokale Traditionen trifft. Um eine Epoche, die in Architektur und Musik, Bildender Kunst und Literatur neue Aufbrüche und Ideen bringt. Die Essays des Bandes beleuchten eine Dynamik, die aus Visionen und Formen gemacht ist, und erzählt von Künstler*innen und Intellektuellen, die in Salzburg gearbeitet haben, damit aus Träumen Wirklichkeiten werden.

Coverabbildung von 'Jedermanns Juden'

Marcus G. Patka (Hg.) Sabine Fellner (Hg.) - Jedermanns Juden

100 Jahre Salzburger Festspiele

Die 1920 begründeten Salzburger Festspiele verstanden sich als katholisch-neobarockes Spektakel, dennoch waren zahlreiche Jüdinnen und Juden maßgeblich daran beteiligt. Nicht nur der Begründer Max Reinhardt, sondern auch der Dirigent Bruno Walter, der Violinist Arnold Rosé oder die Tänzerin Margarete Wallmann wurden 1938 aus Österreich vertrieben. In der Nachkriegszeit kehrten nur wenige nach Salzburg zurück und die Darsteller der NS-Zeit konnten nach kurzer Pause ihre Karrieren fortsetzen. Das Buch "Jedermanns Juden" beleuchtet die Ambivalenz der künstlerischen Genese und die Veränderung der Salzburger Festspiele durch „Ständestaat“ und NS-Zeit.

Coverabbildung von 'Herz aller liebst'

Melanie Greußing (Hg.) - Herz aller liebst

Objekte in Herzform sowie Abbildungen von Herzen hatten und haben unterschiedlichste Funktionen. Sie werden zum Schutz getragen, als Liebesgaben verschenkt, zur Zier aufgedruckt oder -gestickt, im religiösen Kontext angebetet oder hoffnungsvoll geopfert. Rund um das Herzsymbol entstanden zahlreiche faszinierende Praxen des Brauchtums, die auch zum Gegenstand der Auseinandersetzung für Künstlerinnen und Künstler wurden. Ikonisch dargestellt, steht das Herz für unser Seelenleben. Anatomisch ist es der Motor des Lebens. Zentrale Themen unseres Menschseins verdichten sich rund um dieses Zeichen, das alle Menschen verbindet.

Coverabbildung von 'Miteinander-Spiele'

Thomas Maschke Sabine Maschke (Illustrationen) - Miteinander-Spiele

Wahrnehmung und Begegnung üben

Theoretisch-grundlegende Kapitel widmen sich Schillers Spielverständnis, der Sozialentwicklung im und durch das Spiel, altersübergreifendem Spielen sowie Anregungen zur Reflexion. Im praktischen Teil werden vielfältig erprobte Spielideen vorgestellt, die nicht auf Gewinnen oder Verlieren ausgerichtet sind und so das Miteinander im Wahrnehmen und Begegnen ermöglichen. Die Anleitungen zu den Spielen sind von Sabine Maschke illustriert. Die praktischen und theoretischen Kapitel können spielerisch miteinander in Beziehung gebracht werden, sie bilden den Rahmen für eigenes Weiterdenken und Ausprobieren und können so eine freie Wechselwirkung entfalten. Auf dieser Basis möchte das Buch zum selbsttätigen, aktiven Spiel einladen, zur eigenen Weiterentwicklung aufrufen und die Reflexion anregen.