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Neuerscheinungen

Coverabbildung von 'Ohr sein'

Aleš Šteger Matthias Göritz (Übersetzung) - Ohr sein

Für ein Leben in Achtsamkeit

Wir Menschen sind einem permanenten Sturm aus Informationen ausgesetzt. Doch was und wie hören wir wirklich und was empfinden wir dabei? Welche Rolle können Worte, Laute, Gedichte in einer Welt spielen, die wenig von Gedichten hält? In einer Zeit der Digitalität, die uns einerseits mit Sprachfetzen überschwemmt, andererseits in unseren Echokammern isoliert, setzt Aleš Šteger auf die körperliche Unmittelbarkeit des Hörens: Beim Sprechen und Hören von Dichtung sind wir mit unserem ganzen Körper gefordert, wir sind „ganz Ohr“, vergleichbar dem musikalischen Erleben. Vielleicht, so die These des großen Lyrikers, können Gedichte uns in Zeiten von Überforderung und Isolation einen Weg zu mehr Offenheit, auch dem Anderen gegenüber, weisen.

Coverabbildung von 'Der lachende Christus'

Adolf Holl Walter Famler (Hg.) Harald Klauhs (Hg.) Andreas R. Batlogg (Nachwort) - Der lachende Christus

Am Kreuz das Gesicht in Agonie verzerrt, Hände und Füße von Nägeln durchbohrt: Das Jesus-Bild schien für immer fixiert, als 1945 im oberägyptischen Nag Hammadi eine verschollene Klosterbibliothek mit frühchristlichen Texten gefunden wurde. Unter den zahlreichen Geheimschriften fand sich auch die aus dem 2. Jahrhundert stammende Apokalypse des Petrus. Darin fragt der Apostel Jesus, wer denn der Unbekannte sei, der unter dem Kreuz so heiter lache. Und Jesus antwortet: „Der, den du neben dem Kreuz fröhlich und lachend siehst, ist der lebendige Jesus.“ Adolf Holl setzt sich lebenslang mit der Gestalt des Erlösers auseinander und folgt den Spuren des lachenden Christus von der arabischen Welt über das christliche Mittelalter bis in die Gegenwart.

Coverabbildung von 'Jenny #13'

Esma Ahmedi (Hg.) Bohdan Holovatyy (Hg.) Katharina Karl (Hg.) Amina Kurbanova (Hg.) Jakob Stoiber (Hg.) - Jenny #13

Joker

jenny täuscht, verzerrt, trickst, verdreht, lässt lücken. jenny geht durch die hintertür, öffnet möglichkeitsräu­me und versperrt sie. jenny fälscht ihren ausweis und kommt in den club und über die grenze. jenny verlän­gert den lügen die beine und lässt sie in fallen hinein­ laufen. jenny ist verstrickt, jenny zieht die fäden und verknotet schnürsenkel. jenny sucht hinterhalt, jenny hat immer ein ass im ärmel. jenny fordert das schicksal heraus. jenny spielt. spielst du mit?

Coverabbildung von '20 Jahre museum gugging'

Nina Ansperger (Hg.) - 20 Jahre museum gugging

Das 20-jährige Jubiläum des museum gugging ist Anlass für eine der umfassendsten Präsentationen der Gugginger Kunst. Die begleitende Publikation widmet sich der Geschichte sowie aktuellen Themen rund um die Kunst aus Gugging: NS-Medizinverbrechen in Gugging, „Pareidolien“-Ausstellung von 1970, Korrespondenz zwischen Navratil und Dubuffet, „Haus der Künstler“ und atelier gugging, Frauen in der Gugginger Kunst sowie die Literatur aus Gugging (mit Edmund Mach und Ernst Herbeck) und das Inklusive Museum. Die Gugginger Künstler*innen und ihre Werke sind Fixsterne der Art Brut sowie der zeitgenössischen österreichischen Kunst mit internationaler Strahlkraft.