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Neuerscheinungen

Ich ewiges Kind

Gregor Mayer - Ich ewiges Kind

Das Leben des Egon Schiele

Egon Schiele war umstritten, als Pornograph verschrien, musste um Anerkennung ringen. Als er im Alter von 28 Jahren an der Spanischen Grippe starb, hinterließ er ein gewaltiges Werk von 330 Gemälden und fast 3000 Arbeiten auf Papier. Gregor Mayer zeichnet den Lebensweg dieses außergewöhnlichen Künstlers nach. Er beschreibt den zeithistorischen Kontext, in dem sich Schieles Künstlertum entfaltete und aus dem es seine Inspirationen schöpfte. Eine spannende Expedition!

Politik der Emotion

Olga Flor - Politik der Emotion

Mit intellektueller Präzision und Radikalität bezieht Olga Flor Position gegen jene populistische Stimmungsmache, die sich derzeit so gerne als Vertretung der gefühlten Mehrheitsmeinung eines schwammig definierten Volkskörpers ausgibt. Diese „Politik der Emotion“ benutzt berechtigte Ängste, anstatt ihre realen Ursachen zu analysieren. Die zunehmende Unüberschaubarkeit der Ökonomie und die wachsende Informationsdichte dienen ihr als Nährboden, vereinfachte Schuldzuweisungen und „Bauchgefühle“ sind ihr ideologisches Kapital. Dagegen setzt Olga Flor die Notwendigkeit eines öffentlichen Diskurses, der Widerspruch zulässt und vor der Komplexität der Fakten nicht zurückschreckt, der Aufklärung will und nicht Vernebelung von Tatsachen.

Der Neubauer

Cordula Simon - Der Neubauer

Lustvoll böse und unglaublich komisch: ein brillant erzählter, zeitgenössischer Hochstaplerroman. „Schlechten Menschen geht es immer gut“ – mit diesem Motto und anderen zynischen Sprüchen hat sich der Erzähler zum bewunderten und verhassten Mittelpunkt einer gelangweilten Oberschichtclique gemacht. Keiner weiß, dass er von schlecht bezahlten Minijobs und einer außergewöhnlichen Gabe lebt: Alkohol macht ihn zum Gedankenleser. Ein Hochstapler, der die Dummheit der oberflächlichen Hipsterbande ausnützt, aber auch ein unwiderstehlicher Improvisationskünstler, der in der glamourösen Tarán seine Liebe findet und sich aus schierer Not in ein immer aberwitzigeres Lügennetzwerk verstrickt, in dem tätowierte Mafiabosse und wilde Verfolgungsjagden zum Alltag gehören. Dieser Drahtseilakt geht jedoch nur solange gut, bis der Neubauer auftaucht…

Als ob man sich auf hoher See befände

Yara Lee - Als ob man sich auf hoher See befände

Marla und James sind jung, sie verlieben, verlieren und begegnen sich wieder. Ihr Glück scheint keine Grenzen zu kennen, bis James Marla auf seine meeresbiologische Forschungsreise nach Mexiko mitnimmt. Dort werden sie in eine böse Intrige verwickelt – und straucheln unter der Last der Missverständnisse und Feindseligkeiten. Auch Ulysses ist das Kind einer längst vergangenen Liebe, vor allem aber ist er Marlas Vater, der sie als Kind verlassen hat und der in einer melancholischen Stimmung beschließt zu sterben. Zunächst aber gilt es, den geeigneten Ort dafür zu finden – oder soll er doch eher die verlorene Tochter suchen? Yara Lees Debüt erzählt spielerisch leicht von Liebe und Verlust und davon, dass Suchen und Finden nicht immer etwas miteinander zu tun haben.

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