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Neuerscheinungen

Coverabbildung von 'Alfred Haberpointner'

Melanie Greußing (Hg.) Peter Husty (Hg.) - Alfred Haberpointner

Werke 2000–2021

Neben Materialien wie Stahl, Blei oder Glas ist vor allem Holz der Werkstoff, der Alfred Haberpointners künstlerisches Schaffen bestimmt. Dabei legt der Bildhauer großen Wert auf die Oberflächenbeschaffenheit: Gehackt, geschlagen, mit Metall überzogen, entstehen neue Texturen, ein Rhythmus oder eine Intensivierung der Form. Haberpointners Kunst ist klar, minimalistisch und vielschichtig. Der reich bebilderte Band ist der Versuch einer Annäherung an ein Werk mit gewaltiger Anziehungskraft, er zeigt „Kopfserien“ quer durch die letzten 21 Jahre ebenso wie großformatige Wandarbeiten in Holz und Papier, aber auch installative Gruppen.

Coverabbildung von 'Engelwirken im Menschenleben'

Frank Linde Ernst - Michael - Kranich - Stiftung (Hg.) Vereinigung der Waldorfkindergärten (Hg.) - Engelwirken im Menschenleben

Anthroposophische Betrachtungen in 12 Bildern

Dieses Buch erschließt neue Wege, das Wirken der Engel zu verstehen: der Angeloi als Schicksalsbegleiter, Archangeloi als Erzengel der Gemeinschaften, der Archai als Zeitgeister. Es schildert, wie Engel zu gefallenen Engeln werden, erzählt vom neuzeitlichen Kampf des Erzengels Michael mit dem Drachen und beleuchtet die Bedeutung der Angeloi, Archangeloi und Archai für die Waldorfpädagogik. Sie wirken in der Natur, in jedem Menschen, in der frühen Kindheit, im Schlaf und im geistigen Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Was geschieht, wenn die Verbindung zu den Engeln abreißt? Diese und andere Themen werden anhand der Darstellungen Rudolf Steiners beleuchtet. Sie erscheinen aktueller denn je.

Coverabbildung von 'Erklärung für alles'

Karl-Markus Gauß (Vorwort) - Erklärung für alles

Neue Texte aus Mitteleuropa, Osteuropa, Südosteuropa und dem Schwarzmeerraum

Die in diesem Band versammelten Texte stammen von 46 Autorinnen und Autoren aus dem Schwarzmeerraum, Ost- und Mitteleuropa, die 2010–2020 zu einem Residenzaufenthalt nach Wien kamen. Die in den 60er-, 70er- und 80er-Jahren geborenen Autorinnen und Autoren waren jung, als in Armenien, Georgien, der Moldau und der Ukraine noch Russisch gesprochen wurde und es in Jugoslawien eine gemeinsame Sprache gab. Nun haben sie für „Erklärung für alles“ neue Texte beigesteuert. Das Ergebnis ist ein aufregender, vielseitiger Reader, der die relevantesten Stimmen der letzten Jahrzehnte zusammenbringt und uns einlädt auf eine literarische Entdeckungsreise von Skopje nach Sarajevo, von Tirana nach Perm, von Minsk nach Tiflis, von Istanbul nach Chisinau.

Coverabbildung von 'Als Medea Rache übte und die Liebe fand'

Tamar Tandaschwili Tamar Muskhelishvili (Übersetzung) - Als Medea Rache übte und die Liebe fand

Mit Leidenschaft und Unerbittlichkeit verfolgt die Ermittlerin Medea einen besonders üblen Fall von sexueller Gewalt: Vor zwei Jahrzehnten ist die vierzehnjährige Salome von einer Gang aus Klassenkameraden als Sexsklavin gehalten worden. Als Medea gemeinsam mit ihrer Geliebten Tina herausfindet, dass nicht nur einige angesehene Geschäftsleute, sondern auch ihr eigener Ex-Mann zu der damaligen Gang gehören, kennt ihre Lust auf Rache keine Grenzen mehr. Unerschrocken stellt die Autorin dem rücksichtslosen Bündnis von Patriarchat, Politik und Geld in Georgien eine unvergessliche und gnadenlose Frauenfigur von mythischer Größe entgegen.