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Neuerscheinungen

Coverabbildung von "Herz aller liebst"

Melanie Greußing (Hg.) - Herz aller liebst

Objekte in Herzform sowie Abbildungen von Herzen hatten und haben unterschiedlichste Funktionen. Sie werden zum Schutz getragen, als Liebesgaben verschenkt, zur Zier aufgedruckt oder -gestickt, im religiösen Kontext angebetet oder hoffnungsvoll geopfert. Rund um das Herzsymbol entstanden zahlreiche faszinierende Praxen des Brauchtums, die auch zum Gegenstand der Auseinandersetzung für Künstlerinnen und Künstler wurden. Ikonisch dargestellt, steht das Herz für unser Seelenleben. Anatomisch ist es der Motor des Lebens. Zentrale Themen unseres Menschseins verdichten sich rund um dieses Zeichen, das alle Menschen verbindet.

Coverabbildung von "Miteinander-Spiele"

Thomas Maschke Sabine Maschke (Illustrationen) - Miteinander-Spiele

Wahrnehmung und Begegnung üben

Theoretisch-grundlegende Kapitel widmen sich Schillers Spielverständnis, der Sozialentwicklung im und durch das Spiel, altersübergreifendem Spielen sowie Anregungen zur Reflexion. Im praktischen Teil werden vielfältig erprobte Spielideen vorgestellt, die nicht auf Gewinnen oder Verlieren ausgerichtet sind und so das Miteinander im Wahrnehmen und Begegnen ermöglichen. Die Anleitungen zu den Spielen sind von Sabine Maschke illustriert. Die praktischen und theoretischen Kapitel können spielerisch miteinander in Beziehung gebracht werden, sie bilden den Rahmen für eigenes Weiterdenken und Ausprobieren und können so eine freie Wechselwirkung entfalten. Auf dieser Basis möchte das Buch zum selbsttätigen, aktiven Spiel einladen, zur eigenen Weiterentwicklung aufrufen und die Reflexion anregen.

Coverabbildung von "Verehrt … begehrt …"

Karin Neuwirth (Hg.) Thomas Trabitsch (Hg.) - Verehrt … begehrt …

Theaterkult und Sammelleidenschaft

Die Begeisterung für das Theater, die Verehrung der Bühnenstars verbunden mit Sammelleidenschaft bildeten die Voraussetzung für das Entstehen der ungewöhnlichen Sammlung von Künstlerandenken des Theatermuseums in Wien. Alltagsgegenstände, Erinnerungen an Bühnenerfolge und Gegenstände aus Theatergebäuden – prächtig, skurril oder auch ganz schlicht – sind die Souvenirs, die Wiener Theatergeschichte(n) aus einer ganz speziellen Perspektive erzählen. Das weite Spektrum an Objekten ist nach Institutionen und Persönlichkeiten gegliedert und führt uns auf lustvolle Weise und mit zahlreichen Anekdoten in die Welt des Theaters und ihrer Protagonisten.

Coverabbildung von ""

Wolfgang Kos - Der Semmering

Eine exzentrische Landschaft

Als erste Gebirgsbahn stellt die 1854 eröffnete Strecke über den Semmering ein technisches und ästhetisches Monument von Weltrang dar. Ein entlegenes Gebiet wurde zur Bühne effektvoller Landschaftsinszenierungen, der Semmering zur Elitemarke des mitteleuropäischen Tourismus. Auf dem „Balkon von Wien“ traf sich eine moderne großstädtische Oberschicht zwischen Villen und Grandhotels. Der Glanzzeit um 1900 folgten zahlreiche Krisen und Comebacks. Heute stellt sich die Frage nach Zukunftschancen jenseits der Nostalgie. Der Kulturhistoriker Wolfgang Kos erzählt die konfliktreiche Geschichte einer exzentrischen Landschaft, die Reichenau und die Rax ebenso umfasst wie die steirische Seite des Semmering-Gebiets.