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Neuerscheinungen

Coverabbildung von 'Herzaugen'

Alma Hübler - Herzaugen

Ausgewählte Gedichte 1988 – 2025

"Herzaugen" versammelt ausgewählte Gedichte von Alma Hübler aus den Jahren 1998 bis 2025 – eine poetische Reise durch innere Landschaften von Sehnsucht, Liebe und Wandlung. Zart und zugleich sinnlich entfaltet sich eine Sprache, die das Herz als moralischen Kompass begreift und Licht wie Schatten umfasst. Zwischen Naturbildern, Vergänglichkeit und Aufbruch entstehen Texte von stiller Intensität, die berühren und nachhallen. Hüblers Lyrik lädt dazu ein, innezuhalten, Verletzlichkeit anzunehmen und im Prozess des Loslassens Neues zu entdecken – ein kraftvoller Band über Menschlichkeit und Erneuerung.

Coverabbildung von 'Ohr sein'

Aleš Šteger Matthias Göritz (Übersetzung) - Ohr sein

Für ein Leben in Achtsamkeit

Wir Menschen sind einem permanenten Sturm aus Informationen ausgesetzt. Doch was und wie hören wir wirklich und was empfinden wir dabei? Welche Rolle können Worte, Laute, Gedichte in einer Welt spielen, die wenig von Gedichten hält? In einer Zeit der Digitalität, die uns einerseits mit Sprachfetzen überschwemmt, andererseits in unseren Echokammern isoliert, setzt Aleš Šteger auf die körperliche Unmittelbarkeit des Hörens: Beim Sprechen und Hören von Dichtung sind wir mit unserem ganzen Körper gefordert, wir sind „ganz Ohr“, vergleichbar dem musikalischen Erleben. Vielleicht, so die These des großen Lyrikers, können Gedichte uns in Zeiten von Überforderung und Isolation einen Weg zu mehr Offenheit, auch dem Anderen gegenüber, weisen.

Coverabbildung von 'Der lachende Christus'

Adolf Holl Walter Famler (Hg.) Harald Klauhs (Hg.) Andreas R. Batlogg (Nachwort) - Der lachende Christus

Am Kreuz das Gesicht in Agonie verzerrt, Hände und Füße von Nägeln durchbohrt: Das Jesus-Bild schien für immer fixiert, als 1945 im oberägyptischen Nag Hammadi eine verschollene Klosterbibliothek mit frühchristlichen Texten gefunden wurde. Unter den zahlreichen Geheimschriften fand sich auch die aus dem 2. Jahrhundert stammende Apokalypse des Petrus. Darin fragt der Apostel Jesus, wer denn der Unbekannte sei, der unter dem Kreuz so heiter lache. Und Jesus antwortet: „Der, den du neben dem Kreuz fröhlich und lachend siehst, ist der lebendige Jesus.“ Adolf Holl setzt sich lebenslang mit der Gestalt des Erlösers auseinander und folgt den Spuren des lachenden Christus von der arabischen Welt über das christliche Mittelalter bis in die Gegenwart.

Coverabbildung von 'Otto Wagner'

Andreas Nierhaus (Hg.) Eva-Maria Orosz (Hg.) - Otto Wagner

Otto Wagner war einer der Wegbereiter*innen der Architektur des 20. Jahrhunderts, der mit Bauten wie der Wiener Stadtbahn, der Postsparkasse und der Kirche am Steinhof Schlüsselwerke der Moderne schuf. Als Antwort auf den Historismus entwarf Wagner eine strahlende, rationale Zukunftsarchitektur, die auf Zweck, Material und Konstruktion beruhte. Seine radikalen Entwürfe, die er in spektakulären Zeichnungen visualisierte, waren ein Befreiungsschlag für die Vertreter*innen der Moderne, für die Hüter*innen der Tradition dagegen blanke Provokation. Auch aus diesem Grund blieben zahlreiche Projekte Papier. Mit Beiträgen internationaler Expertinnen und Experten und einem ausführlichen Katalog sämtlicher Arbeiten Wagners ist der reich illustrierte Band das Standardwerk zum Schaffen des weltberühmten Architekten.