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Walter Famler

geboren 1958 in Bad Hall. Generalsekretär Alte Schmiede/Kunstverein Wien und Herausgeber der Zeitschrift Wespennest. Zusammen mit Harald Klauhs Herausgeber der Werkausgabe von Adolf Holl. 

Bücher

Coverabbildung von 'Der letzte Christ'

Adolf Holl Walter Famler (Hg.) Harald Klauhs (Hg.) - Der letzte Christ

Die Frage nach der Brauchbarkeit christlichen Wünschens führt Adolf Holl zum Schnittpunkt der alten und neuen Zeit, nach Assisi. Dort trifft er auf einen seltsamen Mann: einen fügsamen Rebellen und ernsthaften Schalk, einen engagierten Weltfremden und fastenden Lebenskünstler, einen ruhelosen Weisen und geselligen Bußbruder. „Franz unternimmt etwas“, so Holl, „was man bei den Pfadfindern oder Sozialdemokraten, in staatlichen Schulen oder christlichen Elternhäusern ganz sicher nicht lernt: den sozialen Abstieg. Die Gesellschaft, zu der er sich hingezogen fühlt, ist die der Aussätzigen. Wenn er einmal bei einem Kardinal übernachtet, bekommt er schwere Angstzustände.“ Holl zeichnet ein plastisches Sittengemälde des 13. Jahrhunderts und beschreibt das Leben und Wirken von Franz von Assisi.

Coverabbildung von 'Mystik für Anfänger'

Adolf Holl Walter Famler (Hg.) Harald Klauhs (Hg.) - Mystik für Anfänger

Der Weg nach innen, die Suche nach der verlorenen Identität. Die Lust am Geheimnis, die Sehnsucht nach dem Wunderbaren. Adolf Holl sucht die Mystik dort, wo sie jedermann finden kann – um die nächste Ecke, in den unscheinbaren Vorfällen des Alltags. Er illustriert seinen Kurs mit ausgewählten Beispielen aus der Geschichte. Buddha, Katakombenchristen, mittelalterliche Freigeister, Taboristen und Quäker werden zu Reiseführern ins unbekannte Land der Seele. Holls Mystik ist weder rückwärtsgewandt noch weltflüchtig. Auf selten begangenen Wegen sucht sie ihr Ziel: Glaube ohne Blendwerk, Geheimnis ohne Nebel, Schönheit ohne Lüge. 14 Lektionen zum Verständnis authentischer Mystik.

Coverabbildung von 'Tod und Teufel'

Adolf Holl Walter Famler (Hg.) Harald Klauhs (Hg.) - Tod und Teufel

Adolf Holls Buch „Tod und Teufel“, sein zweiter publizistischer Erfolg nach dem Paukenschlag von “Jesus in schlechter Gesellschaft“, ist sein vielleicht persönlichstes Werk. In ihm wird in aller Ausführlichkeit beschrieben, wie es kam, dass Holl vom Ministranten zum katholischen Priester wurde – um bald, in dieser seiner Funktion, die ein streng keusches Leben erforderte, vom schlimmsten Feind der männlichen Tugend heimgesucht zu werden: der Hinneigung zum weiblichen Geschlecht. Die Weltlichkeit des Gottesmannes und sein Sinnieren über das Zölibat gab dessen religiöser Passion von Anfang an eine ketzerische Note.

Coverabbildung von 'Jesus in schlechter Gesellschaft'

Adolf Holl Walter Famler (Hg.) Harald Klauhs (Hg.) - Jesus in schlechter Gesellschaft

Vor fünfzig Jahren erschien Adolf Holls Bestseller „Jesus in schlechter Gesellschaft“. Das Buch zeigt Jesus als Außenseiter, sanften Revolutionär und Sozialreformer, der Dogmen infrage und seine Moralvorstellungen gegen rigide Machtstrukturen stellt. Vielfach übersetzt stieß Holls Jesus auf heftige Ablehnung und kultische Zustimmung weit über katholische Kreise hinaus und liefert bis heute kritische Impulse. Mit einer persönlichen Einleitung der Herausgeber und einem Nachwort von Horst Junginger ist Holls Klassiker jetzt in einer Jubiläumsausgabe erhältlich, die gleichzeitig den Auftakt einer zwölfbändigen Werkausgabe darstellt.