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Friedrich Buchmayr

Friedrich Buchmayr

geboren 1959 in Linz, Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg. Seit 1987 Bibliothekar in der Stiftsbibliothek St. Florian. Initiator des Strindberg-Museums in Saxen (Oberösterreich), des einzigen außerhalb Schwedens. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zu August Strindbergs Beziehungen zu Österreich. Zuletzt erschienen: „Geraubte Kunst in Oberdonau“ (2007), „Madame Strindberg“ (2011).

Bücher

Madame Strindberg

Friedrich Buchmayr - Madame Strindberg

oder die Faszination der Boheme

Sie war mit August Strindberg verheiratet, die Mutter eines Sohnes von Frank Wedekind, „Schicksalsschwester“ von Franziska zu Reventlow, Freundin berühmter Männer wie Arthur Schnitzler und Karl Kraus. Sie war aus gutem Wiener Haus, geistreich und exzentrisch. Im Berlin der Jahrhundertwende stürzt sie sich als Feuilletonistin in das wilde Leben der Boheme. Einer der Stars der Szene ist August Strindberg, der schwedische Skandalautor. Die beiden heiraten, die Ehe zerbricht bald und ist an Dramatik reich – wie der Rest ihres Lebens zwischen Paris, London und New York. Noch bevor sie 1943 vereinsamt in Salzburg stirbt, veröffentlicht sie ihre Memoiren über die Zeit mit Strindberg – „ein Buch ohne Pausen“, wie Knut Hamsun „entzückt“ feststellt. Das gilt auch für die erste deutschsprachige Biografie über Frida Strindberg: In Texten, Bildern und bewegenden Selbstzeugnissen erzählt sie von dem bewegten Leben einer Frau, die niemanden geschont hat, am wenigsten sich selbst.

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