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Titel

Juliana Socher (Fotos) Ulrike Scherzer - Altweiberwohnen

Gespräche und Fotografien über das Wohnen im Alter

„Altweiberwohnen“ erzählt von dem Schuss Sommer im Winter des Lebens. Neunzehn allein und selbstständig lebende Frauen – fast alle weit über 80 – geben Einblicke in ihren Alltag und ihre Wohngeschichte. Die hinreißenden Porträts zeigen die jahrzehntelange Vertrautheit mit den eigenen vier Wänden, die Liebe zu Büchern, zum Garten, zu Kram und Kitsch, aber auch, wie man sich mit Treppen, Einkaufshilfe, mit und ohne Auto lebensklug arrangiert. Dabei offenbart sich, wie viel Bemerkenswertes im Alltäglichen steckt und wie viel Schönheit und erlesenes das scheinbar unspektakuläre Detail birgt. Die einfühlsamen Interviews von Ulrike Scherzer und die außergewöhnlichen Fotografien von Juliana Socher zeichnen ein sensibles Bild über den Alltag des Wohnens im Alter.

Erhältlich als

  • Hardcover
    152 Seiten
    Format: 210 x 235
    ISBN: 9783701733934
    Erscheinungsdatum: 19.09.2016
    29,90 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Juliana Socher (Fotos)

geboren 1989 in Dresden. Nach einem Abstecher in die Linguistik hat sie mit dem Genre der Reportagefotografie ihr Medium für das Geschichtenerzählen gefunden und arbeitet seit 2012 als freie Fotografin. Im Fokus ihrer Arbeit steht das scheinbar Unscheinbare und das schnell Übersehene. Zuletzt erschienen (Fotos): "Altweiberwohnen" (2016).

Ulrike Scherzer

geboren 1961 in Ulm, studierte Architektur und ist seit über zwanzig Jahren in Forschung und Lehre zum Thema Wohnen im Alter unterwegs. Sie sucht und findet dabei auch gerne andere, vorzugsweise interdisziplinäre Wege, sich diesem großen Thema zu nähern. Zuletzt erschienen: "Altweiberwohnen" (2016).

Pressestimmen

Ulrike Scherzer hat neunzehn hochbetagte Damen in der Stadt und auf dem Land, in Villa und Gartenlaube besucht und sie für das Buch „Altweibersommer“ erzählen lassen: Herausgekommen sind berührende Porträts voller Lebensklugheit.
[Quelle: Judith Lembke, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG]

„Altweiberwohnen“ zeichnet in Wort und Bild vergnügliche Porträts von 19 hochbetagten Frauen, die es schaffen, ihr Leben zu meistern (…) Details sind es, die das Buch „Altweiberwohnen“ der Fotografin Juliana Socher und der Architektursoziologin Ulrike Scherzer so liebenswert machen. Sie haben genau hingeschaut und sehr gut zugehört. (…) ein sehr ermutigendes Buch.
[Quelle: Tanja Paar, DER STANDARD]

Die hinreißenden Porträts und einfühlsamen Interviews zeichnen ein sensibles Bild über den Alltag des Wohnens im Alter.
[Quelle: UNSERE GENERATION]

Es sind anrührende, aber auch Mut machende Geschichten aus dem wahren Leben, die die Autorinnen Ulrike Scherzer und Juliana Socher aufgezeichnet und mit Fotos versehen haben (…) Sensibel zeigen sie den Alltag von Seniorinnen, die „auch alleine“ ihr großes Haus genießen, halbe Treppen zum Fitbleiben nutzen und so viele Beschäftigungen haben.
[Quelle: rott, RUHR NACHRICHTEN]

Zeige mir, wie du wohnst, und ich sage dir, wer du bist. Wenn Häuser und Wohnungen sprechen könnten, würden diese Geschichten wohl mehr als 152 Seiten füllen. Das verdeutlicht das Buch „Altweiberwohnen“ von Ulrike Scherzer mit Fotografien von Juliana Socher. (..) . Die Geschichten und Bilder sind dabei so facettenreich wie das Leben selbst.
[Quelle: Maren Kletzin, DAB]

In vielen Details wird der Alltag der Damen liebevoll nachgezeichnet (…) Das Ergebnis ist ein berührendes Dokument der Lebensfreude, in dem für die weit verbreiteten Altersklischees wie Langeweile und ausweglose Einsamkeit kein Platz ist.
[Quelle: WIENER ZEITUNG]

Wirklich ein wunderbarer Band (…) unglaublich eindrucksvoll.
[Quelle: rbb Kulturradio – Zeitpunkte-Magazin]

Es sind heitere Alltagsbetrachtungen voller Erinnerungen, Lebensfreude und der Überzeugung, dass auch im Winter des Lebens die Sonne scheint.
[Quelle: Paula Gratz, ANZEIGER]

Dank den Interviews, die in grösster Offenheit wiedergegeben werden, und den einfühlsamen Aufnahmen, ist es ein beeindruckendes Zeitdokument.
[Quelle: Giovanna Riolo, FREIBURGER NACHRICHTEN]

Wohnbiografien sind Lebensbiografien. Sind Zeitgeschichte, die Zeugnis geben über fast ein Jahrhundert, in dem Frauen mit den unterschiedlichsten Lebensverläufen eindrucksvoll erzählen. (…) Wohnen dort, wo man schon immer war, oder Wohnen im ständigen Wandern durch die Welten, alles findet sich in diesem wunderbaren Buch, das Geschichte und Geschichten in Wort und Bild erzählt.
[Quelle: Birgit Meinhard-Schiebel, DIE GRÜNEN]

Erzählungen und besonders auch die sprechenden Fotos aus den Wohnungen belegen eindrücklich: Leben im Alter ist gesegnet mit mancher Beschwernis, aber es ist doch auch bunt und spannend, wenn frau es zulässt.
[Quelle: Johannes Becher, DIE KIRCHENZEITUNG]

Da ist Haltung und Offenheit angesagt - jenseits der Langeweile, Einsamkeit und Abhängigkeiten. Das haben die Gespräche in großartiger und -zügiger Weise entborgen. Das ist gut so. So ist ein kostbares Hausbuch fürs Älterwerden in den gegebenen oder geplanten Lebensräumen entstanden.
[Quelle: kulturpunkt.ch]

Wie kommen alte Frauen dazu, arm zu sein? (...) Altweiberwohnen (...) - ein gelungenes Werk. In wunderschönen Fotografien und respektvollen Texten werden alte alleinstehende Frauen porträtiert: Wie wohnen sie? Gefällt ihnen das? Wie gestalten sie das Leben in ihren vier oder mehr Wänden?
[Quelle: Lisa Boylos, AUGUSTIN]

Die beeindruckende Kombination von lebendig zu lesendem Text und einfach schönen Fotos bietet einen berührenden Einblick in das Wohnen im Alter von Frauen unterschiedlichster Herkunft und unterschiedlichsten Lebenslaufes.
[Quelle: Hanns Sauer, BIBLIOTHEKSNACHRICHTEN]

Die Autorinnen nähern sich den 19 porträtierten Frauen aus Deutschland und Österreich mit viel Einfühlungsvermögen (…) Bemerkenswert, wie es Ulrike Scherzer gelingt, sehr behutsame Gespräche zu führen und sie dann quasi beiläufig aus der Sicht der Interviewpartnerinnen wiederzugeben. (…) Die beiden haben ein Buch veröffentlicht mit bemerkenswerten, Einsichten und Lebensweisheiten, 150 humorvolle, ernsthafte und nachdenkliche Seiten sind das Ergebnis. Es ist das wohl beste Buch, das mir bisher über das Leben alter Menschen in die Finger gekommen ist.
[Quelle: Stefan Branahl, KIRCHENZEITUNG Hildesheim]

Dabei kann das Alter auch ganz anders ein und vor allem ganz anders gelebt und empfunden werden. Wie, das haben die Architektin Ulrike Scherzer und die Fotografin Juliana Socher erkundet. (…) Herausgekommen ist ein bemerkenswertes Buch: Altweiberwohnen. Das klingt schon weniger grau, sondern eher golden und heiter und wärmend.
[Quelle: Veronika Bock, WDR 5]

Habe ich schon gesagt, dass ich dieses Buch liebe?
[Quelle: Sonja Schiff, VIELFALTEN.COM]

Das Buch bringt einen zum Staunen, zum Lachen und hin und wieder macht es einen einfach traurig. (…) Absolut lesenswert.
[Quelle: Daniel Gerber, KONRADSBLATT]

Mit liebevoll ausgewählten Zitaten und zum Teil wunderschönen Fotografien ist ein dokumentarischer Bild- und Leseband entstanden, in dem es zwischen den Zeilen viel stille Poesie zu entdecken gibt.
[Quelle: Sabrina Wegerer, AN.SCHLÄGE]

Daraus entstanden ist ein großartiges Buch, in dem die Frauen über ihren Alltag erzählen, von den kleinen und großen Gebrechen, die das Alter mit sich bringt und vor allem erzählen sie die Geschichte ihrer vier Wände. […] Die kurzen Porträts bringen einem zum Staunen, zum Lachen und machen immer wieder auch nachdenklich. In jedem Porträt, in jedem Foto erahnt man als Leser, wieviel reiches, kostbares Leben darin steckt.
[Quelle: HERBSTZEITLOSE]

Zum Beruhigen und Aufatmen
[Quelle: HAPPY]

Alleine oder in der Gemeinschaft: Die Architektin Ulrike Scherzer forscht zum Wohnen im Alter. Ihr jüngst erschienenes Buch „Altweiberwohnen“ Porträtiert hochbetagte Frauen, die durchwegs noch alleine klarkommen.
[Quelle: Doris Kleilein, BAUWELT]

Mit hinreißenden Gesprächen und Bildern zeigen Juliana Socher und Ulrike Scherzer in dem Buch „Altweiberwohnen“, mit welcher Energie selbstständige Seniorinnen den Herausforderungen des Lebens begegnen.
[Quelle: WOHNEN]

Ein toller Band. (…) Einige Themen – und es sind nicht die Klischees von Einsamkeit und Langeweile im Alter – ziehen sich als roter Faden durch die einfühlsamen Interviews von Ulrike Scherzer. (…) Die starken, beredten Fotografien von Juliana Socher (…) begleiten die Interviews mit ihren eigenen Geschichten. Sehr beeindruckend!
[Quelle: CID / FRAEN AN GENDER]

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