Home / Gesamtverzeichnis / Im Blute lodert das Verlangen
Titel

Alexander Puschkin Alexander Nitzberg (Nachwort) - Im Blute lodert das Verlangen

Erotische Gedichte

Kaum eine Gestalt wurde in Rußland so hochstilisiert wie Puschkin. Dabei wurden seine zahlreichen erotisch-galanten Gedichte gern übersehen, um das „klassisch reine Profil“ des Dichters zu wahren. Dieses Buch stellt erstmals eine Auswahl aus dem pikanten Œuvre in Neuübersetzung vor. Das Kernstück bilden drei größere Dichtungen, die Puschkin zu einer bedrohlichen Konfrontation mit dem Zaren Nikolaus I. führten und erst nach der Revolution in Rußland ungekürzt wurden. Daneben stehen Gelegenheitsgedichte, die Sehnsüchte schildern oder mit scharfer Ironie die biedere Scheinmoral entlarven. In all diesen Spielarten bleibt Puschkin stets geistreich und in höchster Weise geschmackvoll. Sein Eros ist heiter, klassisch beflügelt und niemals vulgär. Und wie in allen seinen Werken ist Puschkin auch hier ein Freund der Freiheit und Schönheit.

Erhältlich als

  • Broschur
    Aus dem Russischen und einem Nachwort von Alexander Nitzberg
    32 Seiten
    Format:145 x 225
    ISBN: 9783701709014
    Erscheinungsdatum: 01.01.1995
    10,90 inkl. MwSt.
Bestellen

Produktdetails

Autor
Alexander Puschkin

geboren 1799 in Moskau. Er war einer der bedeutendsten russischen Schriftstellern und gilt als Begründer der modernen russischen Sprache. 1830 beendete er sein wichtigstes Werk „Eugen Onegin“. Alexander Puschkin starb 1837 an einer Schussverletzung, die er während eines Duells erlitten hatte. Bei Residenz erschienen: "Im Blute lodert das Verlangen" (1995).

Alexander Nitzberg (Nachwort)

geboren 1969 in Moskau. Er studierte Germanistik und Philosophie in Düsseldorf und arbeitet als freier Schriftsteller und Übersetzer.

Das könnte Sie auch interessieren

Brief nach Hause

Michael Krüger - Brief nach Hause

Gedichte

Michael Krügers Gedichte eröffnen uns neue Sichtweisen auf bekannte Welten, sie wachsen auf dem Feld täglicher Erfahrungen. Sie leben von ihrer Fähigkeit, Haken zu schlagen und blitzschnell die Richtung zu wechseln. So kommen sie an ihr Ziel. Dieses Ziel heißt Einsicht. Es sind Gedichte, in denen es sich leben lässt, gerade weil sie so viel von der Hinfälligkeit und dem Gerade Noch wissen: Eben das macht den Verstand und vor allem die Sinne wach, und aus zarten Gesten werden zärtliche.

Seite drucken