Home / Gesamtverzeichnis / Saubere Dienste
Titel

Sibylle Hamann - Saubere Dienste

Ein Report

Schmutzige Geheimnisse: eine brisante Recherche hinter verschlossenen Türen. Sie putzen das Klo, versorgen das Kind und wickeln die Oma – niemanden lassen wir so umstandslos in unsere tabuisierte Privatsphäre eindringen wie unsere Putzfrau, den Babysitter, die Pflegerin. Wer sind diese „Dienstleisterinnen“, denen wir unsere Schlüssel anvertrauen, woher kommen sie, wie leben sie? Die Journalistin Sibylle Hamann beleuchtet in diesem Buch schonungslos eine Branche, ohne die unsere Gesellschaft nicht bestehen kann. Sie blickt hinter verschlossene Türen, besucht zurückgelassene Kinder und trifft auf eine Welt voller Lügen und Scham. Um sich noch besser einfühlen zu können, startete sie einen Selbstversuch und ging unter falscher Identität putzen. Ein Buch voller harter Fakten, spannend wie ein Krimi.

Erhältlich als

  • Hardcover
    256 Seiten
    Format:140 x 220
    ISBN: 9783701732586
    Erscheinungsdatum: 21.02.2012
    21,90 inkl. MwSt.
  • E-Book
    256 Seiten
    Format:140 x 220
    ISBN: 9783701742844
    Erscheinungsdatum: 21.02.2012

    Empfohlener Verkaufspreis
    14,99 inkl. MwSt.
Bestellen

Produktdetails

Autor
Sibylle Hamann

geboren 1966 in Wien. Studium der Politikwissenschaften in Wien, Berlin und Peking. 1990–1995 im Auslandsressort der Tageszeitung Kurier, 1995–2007 Redakteurin beim Wochen magazin profil. Die vielfach ausgezeichnete Journalistin ist Kolumnistin bei der Presse, Autorin beim Falter und Chefredakteurin von Liga. Zeitschrift für Menschenrechte, Lektorin an der FH für Journalismus in Wien, Buchautorin, Moderatorin, Vortragende. Zuletzt erschienen: "Saubere Dienste" (2012).

Pressestimmen

Die Wiener Autorin zeigt in einem Rundumschlag präzise auf, dass es sich hier um ein gesamtgesellschaftliches Nichtwissen handelt. (...) Ihre vier bestens durchdachten Buchkapitel geben eine Menge Einblicke.
DER STANDARD, Mia Eidlhuber

Sibylle Hamann hat ein wichtiges Buch geschrieben. Sie wirft einen genauen Blick auf einen Bereich, der kaum angesprochen wird und der unser aller Leben doch prägt.
FALTER, Karin Chadlek

Vor allem aber regt das Buch dazu an, sich Gedanken über die Person zu machen, der man so viel anvertraut, über die man aber so gut wie nichts weiß.
WIENER ZEITUNG, Linda Say

Eine Reportage über die, die im Dunkeln arbeiten.
DEUTSCHLANDRADIO, Michaela Reichart

Das könnte Sie auch interessieren

Die Tote im Fluss

Martin Leidenfrost - Die Tote im Fluss

Der ungeklärte Fall Denisa Š.

Der Tod einer 24-Stunden-Pflegekraft aus der Slowakei und eine Geschichte vom neuen Europa und seinen alten Grenzen. "Es begann alles damit, dass ich als Österreicher, der in der Slowakei lebt, von einer Slowakin las, die man in Österreich fand, in einem Fluss. Die Tote war nackt ..." Denisa Šoltísová wurde zuletzt lebend gesehen, als sie in der Nacht vom 19. Jänner 2008 durch eine österreichische Bezirksstadt irrte, in Unterwäsche und ohne Schuhe. Zehn Tage später fand man sie, tot und nackt. Sie war 29 Jahre, sie war Slowakin und eine 24-Stunden-Pflegekraft. Die Polizei schloss den Fall ab: \"Selbstmord\". Doch die in der Slowakei durchgeführte Obduktion ergab Spuren von Gewaltanwendung und von Medikamenten gegen Krankheiten, an denen Denisa gar nicht litt. Martin Leidenfrost reist in die Lebenswelten beider Seiten, der Pflegerinnen und der Gepflegten. Er fährt in die vergessene slowakische Region Gemer, wo Dorf für Dorf an zugewanderte Roma fällt, und zu den österreichischen Wohlstandsbürgern, die um ein würdevolles Sterben in den eigenen vier Wänden ringen. Er sucht den Menschen, der schuld ist an dem Tod von Denisa Šoltísová. Im Oktober 2010 führte das Gutachten des Pharmakologen Michael Freissmuth zu einer Wiederaufnahme der Untersuchung, da der dringende Verdacht auf Mord erhärtet wurde.

Streitbare Frauen

Michaela Karl - Streitbare Frauen

Portäts aus drei Jahrhunderten

Wenn sie kompromisslos für ihre Überzeugung eintreten und sich über gesellschaftliche und politische Konventionen hinwegsetzen, sind Männer Helden – und Frauen fanatisch. Michaela Karl porträtiert Frauen, die wie Antigone im antiken Mythos ihr Gewissen über das Gesetz stellten. Die sich couragiert für Frauen- und Menschenrechte, für Freiheit und Frieden einsetzten – wenn nötig, auch mit Gewalt. Ihr hoher moralischer Anspruch an sich selbst und andere bewahrte sie jedoch nicht vor Fehlentscheidungen, doch trugen sie ohne Furcht die Konsequenzen ihres radikalen Handelns. Mit feinem Gespür für innere Widersprüche und Selbstzweifel zeichnet Michaela Karl auf der Grundlage von Briefen, Tagebüchern, Schriften und Erinnerungen beeindruckende Lebenswege gegen den Strom nach: Charlotte Corday, die Mörderin Jean Paul Marats Mathilde Franziska Anneke, die badisch-pfälzische Amazone Harriet Tubman, der Moses ihres Volkes Bertha von Suttner, die Streiterin für den Weltfrieden Vera Figner, die Gefangene des Zaren Clara Zetkin, die Grande Dame der deutschen Arbeiterbewegung Emmeline Pankhurst, die Queen der Suffragetten Constance Markievicz, die rebellische Gräfin Emma Goldman, die gefährlichste Frau der Vereinigten Staaten Tina Modotti, die Jeanne d’Arc mit der Kamera Tamara Bunke, die Companera Che Guevaras Phoolan Devi, die Königin der Banditen

Am Rande des Erfolgs

Bernhard Flieher (Hg.) - Am Rande des Erfolgs

Über das Scheitern

Jeder Erfolg hat seine Geschichte, und keine Geschichte kennt nur glanzvolle Momente. Wer von Erfolg spricht, muss also auch über das Scheitern sprechen. Das macht Bernhard Flieher in diesem Buch – mit Persönlichkeiten aus Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur, die wir für ihre herausragenden Leistungen bewundern und feiern: Reinhold Messner, Christian Stückl, Josef Hader, Peter Handke, Niki Lauda, Toni Innauer, Markus Hinterhäuser, Birgit Minichmayr, Alf Poier, Thomas und Alexander Huber, Gerlinde Kaltenbrunner u.v.m. Sie alle wissen um ihre Erfolge, aber sie wissen auch, dass sie sie einer Erfahrung verdanken, die wir alle machen – der Erfahrung, dass es einmal nicht reicht. Und so ist aus diesen Gesprächen ein Buch der überraschenden Einsichten und Bekenntnisse geworden, das uns ermutigt, unsere Erfolge im Alltag, im Beruf, im Privaten besser zu bewerten und das Scheitern als etwas zu begreifen, das uns voranbringt und das uns anspornt.

Seite drucken