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Daniela Strigl erhält den Merck-Preis für literarische Kritik und Essay

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeichnet die Literaturwissenschaftlerin und Literaturkritikerin Daniela Strigl mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2019 aus. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 2. November 2019 in Darmstadt verliehen.
Begründung der Jury: »Mit ihren Büchern und Aufsätzen unter anderem zu Theodor Kramer, Marlen Haushofer und Marie von Ebner-Eschenbach hat sich Daniela Strigl einen Namen gemacht als Interpretin, Biographin und Editorin, die sich mit großer Kenntnis und Akribie, mit Scharfsinn und Empathie ihren Autoren widmet. Ihre Lebens- und Werkdarstellung der Ebner-Eschenbach „Berühmt sein ist nichts“ führt exemplarisch vor, was eine Biographie zu leisten vermag. Als Essayistin und Kritikerin schreibt Daniela Strigl mit ironisch gespitzter, niemals jedoch bösartiger Feder, jede ihrer Rezensionen besticht durch Fachwissen und Genauigkeit, macht Lust auf Bücher und ist ein sprachlicher und intellektueller Genuss. Strigl beeindruckt durch die Breite ihres literarischen Horizonts und durch ihre stets wache Zeitgenossenschaft.«

Weitere Informationen zum Johann-Heinrich-Merck-Preis