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Fritz von Herzmanovsky-Orlando

Fritz von Herzmanovsky-Orlando

geboren 1877 in Wien; war nach dem Studium einige Zeit als Architekt tätig, bevor er sich ganz dem zeichnerischen und literarischen Schaffen zuwandte. Übersiedelte 1916 nach Meran, wo er bis zu seinem Tod im Mai 1954 seinen ständigen Wohnsitz hatte. Zuletzt bei Residenz erschienen: "Ausgewählte Werke" (2013).

Bücher

Ausgewählte Werke

Fritz von Herzmanovsky-Orlando - Ausgewählte Werke

Mit seinen Romanen, Erzählungen und Skizzen setzte Fritz von Herzmanovsky-Orlando dem kakanischen Reich unvergessliche Denkmäler. Eine literarische Großtat bleibt die Erfindung der einzig wahrhaft österreichischen Utopie, der Tarockei und ihrer fantastischen Bewohner. Das Genie der Groteske hat uns ein wundersames und stets aufs Neue zu entdeckendes Kuriositätenkabinett hinterlassen. Enthaltene Werke: Scoglio Pomo oder Rout am Fliegenden Holländer Prosa. Erzählungen und Skizzen Das Maskenspiel der Genien Der Gaulschreck im Rosennetz

Der Gaulschreck im Rosennetz

Fritz von Herzmanovsky-Orlando - Der Gaulschreck im Rosennetz

Eigentlich beginnt alles ganz harmlos: Der patriotische Jaromir von Eynhuf beschließt, seinem Landesvater zu dessen Regierungsjubiläum seine Milchzahnsammlung zu verehren. Doch die Sammlung ist nicht komplett. Auf der Jagd nach dem letzten Milchzahn gerät der Sekretär des Hoftrommel-Depots in Kakanien, wie es leibt und lebt! Fritz von Herzmanovsky-Orlando hat mit „Der Gaulschreck im Rosennetz“ dem kaiserlichen Alt- Österreich ein unvergessliches Denkmal geschaffen.

Das Maskenspiel der Genien

Fritz von Herzmanovsky-Orlando Klaralinda Ma-Kircher (Hg.) - Das Maskenspiel der Genien

Durch eine Kastentür gelangt der verwaiste, ledige Cyriak von Pizzicolli, der sein Leben lang nie weit von Graz weggekommen ist, auf Traumpfaden in die Tarockei, „das einzige Nachbarland der Welt“, ein magisch bevölkertes Phantasiegebilde eines österreichisch-byzantinischen Utopia, dessen Verfassung auf den Regeln des Tarockspiels gründet. Was ihm dort widerfährt, nachdem er der atemberaubend schönen Cyparis ansichtig wird, und warum er am Ende ein Hirschgeweih auf dem Kopf trägt, kann Ihnen nur dieses Buch erzählen und niemand anderer als Fritz von Herzmanovsky-Orlando. „Maskenspiel der Genien“ ist sein Hauptwerk und zugleich ein Hauptwerk der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts – die phantastische Schwester von Musils „Mann ohne Eigenschaften“, eine Alice im Wunderland, die durch Kafkas Schloss stolpert, ein von Einfällen und Witz überquellender, wunderschöner Alptraum!

Prosa

Fritz von Herzmanovsky-Orlando - Prosa

Erzählungen und Skizzen

Die Welt des Fritz von Herzmanovsky-Orlando ist ein Kabinett von Kuriositäten, ein Sammelalbum des Sonderbaren, ein Bilderbogen des Bizarren. Sie ist bevölkert von Figuren, weniger von Menschen – von Exemplaren, Gestalten und Ausgeburten. Was ihm einfällt, ist unbedingt ausgefallen. Was er beschreibt, ist Karikatur. Kurz und gut, seine Welt gleicht einem wunderlichen Tiergarten: Treten Sie ein, schauen Sie sich um! Sie werden staunen, wenn Sie sich plötzlich selbst gegenüberstehen. Band 2 der „konzentrierten Werkausgabe“ enthält eine Auswahl von Erzählungen und kürzeren Prosastücken. Viele davon zählen zu Herzmanovskys beliebtesten Werken und sind längst klassisch: „Der Kommandant von Kalymnos“, „Apoll von Nichts“, „Onkel Tonis verpatzter Heiliger Abend“, „Die Wurstmaschine“ und viele andere mehr. Hier haben Sie die Welt von von Herzmanovsky-Orlando im Kleinen, ein Käfig voller Narren: Freuen Sie sich auf Pater Kniakal, Cavaliere Huscher und Chinesius von Schluck!