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Werner Heisenberg

geboren 1901, gestorben1976,wirkte mageblich auf dem Gebiet der theoretischen Physik und der Quantenmechanik, fr die Formulierung der ?Heisenbergschen Unschrferelation? erhielt er 1933 den Nobelpreis fr Physik. 1933?1945 blieb er in Deutschland, was ihn vielfachen Anfeindungen aussetzte. Seit 1939 arbeitete er an der Entwicklung eines Atomreaktors, wurde 1945 in England interniert und 1946 zum Wiederaufbau seines Instituts nach Gttingen entlassen. 1958?1970 leitete er das Max-Planck-Institut fr Physik in Mnchen. Zuletzt erschienen: "Meine liebe Li! Der Briefwechsel 1937-1946" (2011).

Bücher

Coverabbildung von 'Meine liebe Li!'

Anna Maria Heisenberg (Hg.) Elisabeth Heisenberg Werner Heisenberg - Meine liebe Li!

Der Briefwechsel 1937 - 1946

Als Werner Heisenberg 1937 Elisabeth Schumacher begegnet, ist er 35 Jahre alt, seit zehn Jahren Professor fr theoretische Physik in Leipzig, 1933 hat er den Nobelpreis erhalten. Doch gut geht es ihm nicht: Er ist einsam, die politische Situation und der beginnende Exodus deutscher Wissenschaftler bedrcken ihn; er wird als ?weier Jude? beschimpft, weil er in seinen Vorlesungen Einsteins Relativittstheorie vertritt. Nur 14 Tage nach dem Kennenlernen ist das Paar verlobt, wenige Monate spter verheiratet. Kurz nach Kriegsausbruch wird Heisenberg mit dem ?Uranprojekt? beauftragt; seine junge, wachsende Familie sieht er nur noch selten. Der Briefwechsel zeigt das innige Bemhen, ber alle Widrigkeiten und Entfernungen hinweg das Leben miteinander zu teilen. Ergnzt mit bislang unverffentlichten Tagebuchaufzeichnungen aus den letzten Kriegstagen, ist er das berhrende Zeugnis des ganz privaten Heisenberg, dem die Liebe in schwieriger Zeit einen Rckzugsort sicherte.