Titel

Frank Schäfer - 1966

Das Jahr, in dem die Welt ihr Bewusstsein erweiterte.

Mit der Eröffnung des „Psychedelic Shop“ am 3. Januar 1966 in San Francisco beginnt nicht nur popkulturell eine neue Epoche. Ken Kesey und die Merry Pranksters touren durch die Staaten und veranstalten öffentliche LSD-Happenings. Sogar die Beatles sind auf LSD und mittlerweile bekannter als Jesus. Kontroverser auch. Im Londoner UFO Club heben Pink Floyd ab. Captain Kirk, Mr. Spock und Pille ebenfalls. Der Kalte Krieg wird ins Weltall verlegt und die Studenten bewegen sich, nicht zuletzt auf der Straße. Unterdessen wird ein weißer Wal im Rhein gesichtet … Frank Schäfer erzählt collagenartig von dem Jahr, in dem die lange, steifleinerne Nachkriegszeit ein Pink-Paisley-gemustertes Ende findet.

Erhältlich als

  • Klappenbroschur
    200 Seiten
    Format: 140 x 220
    ISBN: 9783701733811
    Erscheinungsdatum: 08.03.2016
    19,90 inkl. MwSt.
  • E-Book
    200 Seiten
    Format: 140 x 220
    ISBN: 9783701745272
    Erscheinungsdatum: 08.03.2016

    Empfohlener Verkaufspreis
    13,99 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Frank Schäfer

geboren 1966, lebt als Schriftsteller, Musik- und Literaturkritiker in Brauschweig und schreibt für "Rolling Stone", "Neue Zürcher Zeitung", "taz", "Titanic", "konkret" und andere. Neben Romanen und Erzählungen sind diverse Essaysammlungen und Sachbücher, vor allem zur Literatur und Popkultur, erschienen. Zuletzt erschienen: "1966" (2016).

Pressestimmen

Das ist erhellend und auf eine intellektuelle Weise unterhaltsam. Man sollte dieses Buch nicht nur lesen, weil man es zum 50. Geburtstag geschenkt bekommen hat…
[Quelle: Peter L. Zweig, NEUES DEUTSCHLAND]

Schäfer bietet keine stringente, sondern eine kaleidoskopische und locker geschriebene Darstellung des Jahres 1966 und eröffnet damit einen Blick auf die turbulenten und prägenden Ereignisse dieses Jahres, die in der „klassischen“ Geschichtsschreibung meistens ausgespart bleiben.
[Quelle: Karl Krendl, FRISCH GEWAGT]

1966 sollte man, wenn nicht erlebt, so doch gelesen haben.
[Quelle: APA]

… eine sehr unterhaltsame Geschichtsstunde über eine Zeit, in der Jugend noch gefährlich war, über eine Ära, die heute noch fasziniert.
[Quelle: 20 MINUTEN]

Eine feinsinnig entworfene Kulturgeschichte.
[Quelle: Christof Meueler, JUNGE WELT]

Was in einem bestimmten Jahr geschah, gleicht einer Zufallsanordnung. Und gerade dieses Lesen im Zufälligen, in der puren „Konstellation“, ist heute von großem kulturwissenschaftlichen Reiz.
[Quelle: Lorenz Jäger, FAZ]

Eine witzige, aufschluss- und lehrreiche Reise in eine Vergangenheit , deren Wirkungen in der Gegenwart noch spürbar sind.
[Quelle: Ernst Grabovski, BUCHKULTUR]

Frank Schäfer ist der Autor von „1966. Das Jahr, in dem die Welt ihr Bewusstsein erweiterte“. (…) ein lesenswertes Buch. Schäfer gelingt es, die Zeit anzuhalten und den Betrachter sich in sie zurückversetzen zu lassen. Wie unschuldig alles noch war! (…) Und dennoch möchte man auch von den folgenden Jahren lesen, von 1967, 1968, 1969. Gerne wieder von Frank Schäfer, der einen äußerst lebendigen (…) Eindruck von 1966 vermittelt.
[Quelle: Jan Rintelen, REZENSIONEN.CH]

Man verliebt sich regelrecht in die collagenartigen Texte und liest sie auf einen Ritt.
[Quelle: Thomas Behlert, TAM.TAM]

Schäfer erzählt collagenhaft und launig über ein Jahr, in dem „sich die Welt im Wochenrhythmus veränderte“.
[Quelle: SPIEGEL GESCHICHTE]

Vergnüglich und erhellend
[Quelle: Mirko Weber, STUTTGARTER ZEITUNG]

Das Buch erspart den LeserInnen sicherlich das Durchblättern eines Jahrgangs von Zeit, Spiegel und der Bild-Zeitung.
[Quelle: Elisabeth Binder, janetts-meinung.de]

Sein Buch ist ein salopp geschriebenes, akribisch recherchiertes Stück Pop-Kulturgeschichte.
[Quelle: Melissa Müller, FOCUS]

Gutes Buch!
[Quelle: EG, SCHÄDELSPALTER]

Brillante Essay-Collage über eines der aufregendsten Jahre des letzten Jahrhunderts (…). Akribisch hat er recherchiert und er schreibt ebenso klug wie spannend, treffen formuliert wie überaus unterhaltsam. Dieses Buch wird man geradezu verschlingen.
[Quelle: Günter Bielemeier, Buchprofile/Medienprofile]

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Frank Schäfer - Woodstock ´69

Die Legende

Wer die 60er-Jahre verstehen will, muss Woodstock verstehen. Das Buch zu der Legende von einem der besten Musikjournalisten Deutschlands. "3 days of peace and music" verhieß ein rotes Plakat mit einer Friedenstaube auf einem stiliserten Gitarrenhalts. Die gleichzeitig im ganzen Land geschaltete Zeitungsannonce wurde noch ein bisschen konkreter: "Geht mal drei Tage lang spazieren, ohne einen Wolkenkratzer oder eine Verkehrsampel zu sehen. Lasst einen Drachen steigen, legt auch in die Sonne. Kocht euch das Essen selber und atmet saubere Luft." Und erst die Musik: Mit Jimi Hendrix, Janis Joplin, The Who, Joan Baez u. a. war diese "Aquarian Exposition" hochkarätig bestzt. Und so pilgerten am 15. August 1969 zwischen 400.000 und 500.000 Besucher in die Catskill Mountains. Der Verkehr brach zusammen, die Versorgungslage war katastrophal, es fehlte an allem, außer an Dope. Der Gouverneur von New York drohte, den Ausnahmezustand auszurufen, alle Welt erwartete eine Katastrophe. In Woodstock wurde der Hippie-Traum von Liebe, Friede, Brüderlichkeit, Ekstase und Transzendenz für drei volle Tage Wirklichkeit. Hier feierte die Gegenkultur ihr letztes großes Fest, und das im Angesicht Vietnams. Woodstock ist der legendäre Kulminationspunkt der Hippiebewegung und zugleich ihre größtmögliche Verdichtung.

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