Home / Gesamtverzeichnis / Lion Feuchtwanger
Titel

Andreas Heusler - Lion Feuchtwanger

Münchner – Emigrant – Weltbürger

Lion Feuchtwanger, der weltberühmte Autor von „Jud Süß“ und „Erfolg“, war ein wirkungsstarker Akteur seiner Zeit: stilprägend in Theater und Literatur, politisch bewusst angesichts verstörender Zeitläufte, konsequent menschlich trotz existenzieller Bedrohung. Der 1884 in München geborene jüdische Intellektuelle warnte als einer der Ersten vor der nationalsozialistischen Gefahr. Im Exil in Frankreich und den USA war er eine stets hilfreiche Anlaufstelle. Freundschaften verbanden ihn mit vielen anderen Vertriebenen wie Arnold Zweig, Bertolt Brecht und Heinrich Mann. Wie viel uns seine Lebensgeschichte auch heute zu erzählen hat, zeigt diese Biographie.

Erhältlich als

  • Hardcover
    mit zahlreichen Abbildungen
    364 Seiten
    Format:140 x 220
    ISBN: 9783701732975
    Erscheinungsdatum: 18.06.2014
    24,90 inkl. MwSt.
  • E-Book
    mit zahlreichen Abbildungen
    364 Seiten
    Format:140 x 220
    ISBN: 9783701744602
    Erscheinungsdatum: 18.06.2014

    Empfohlener Verkaufspreis
    14,99 inkl. MwSt.
Bestellen

Produktdetails

Autor
Andreas Heusler

geboren 1960 in Calw, hat Geschichte und Politikwissenschaft in München und Tübingen studiert. Seit 1994 leitet er die Sachgebiete Zeitgeschichte und Jüdische Geschichte am Stadtarchiv München. Zuletzt erschienen: „Das Braune Haus. Wie München zur ‚Hauptstadt der Bewegung‘ wurde“ (2008), "Lion Feuchtwanger" (2014).

Pressestimmen

Was Heusler hier an geballten Informationen über und neben Feuchtwanger zu einer stringenten Geschichte zusammenführt, das hätte wohl für mehrere Bücher gereicht und kann in der vorliegenden Form doch voll überzeugen. Man will fast sagen: Pflichtlektüre!
[Quelle: Jan van Nahl, ALLITERATUS]

…solide und engagiert…
[Quelle: Klaus Bellin, NEUES DEUTSCHLAND]

Heuslers Buch verschränkt Lebensgeschichte mit sozialen, kulturellen und politischen Gegebenheiten und fragt nach Bezugssystemen, Netzwerken, Abhängigkeiten.
[Quelle: Friedrich H. Hettler, BAYRISCHE STAATSZEITUNG]

Inspiration und Reibung – Andreas Heusler hat eine anregende Biografie über Lion Feuchtwanger verfasst.
[Quelle: Voker Isfort, ABENDZEITUNG MÜNCHEN]

Andreas Heusler beschreibt dieses außergewöhnliche und für sein Jahrhundert gleichzeitig beispielhafte Leben sachlich und immer im Kontext der Zeit.
[Quelle: Sabine Rahner, BADISCHES TAGBLATT]

Heusler erweist sich in seinem Buch als profunder Kenner von Leben, Werk und historischem Umfeld Feuchtwangers. Immer wieder zieht er Verbindungslinien, zeigt Parallelen, entdeckt Brüche.
[Quelle: BÜCHER]

Gegenüber den vorliegenden Biografien (…) setzt der Münchner Historiker Andreas Heusler neue Akzente und kann sich dabei auf neu erschlossene Quellen stützen.
[Quelle: Ronald Schneider, EKZ]

Wer sich einen schlüssigen Eindruck vom gegenwärtigen Wissensstand verschaffen will, dem sei (…) Lion Feuchtwanger. München – Emigrant – Weltbürger ans Herz gelegt. Verfasst von dem Historiker Andreas Heusler, seit 1994 Leiter der Sachgebiete Zeitgeschichte und Jüdische Geschichte am Stadtarchiv München und damit prädestiniert, über einen Schriftsteller zu schreiben, der für seinen Exilwohnsitz in Pacific Palisades am Pazifischen Ozean, eine Zufluchtsadresse für viele Emigranten aus Europa, berühmt wurde, aber doch die ersten vierzig Jahre seines Lebens in München daheim war.
[Quelle: Ellen Presser, NEUE WELT]

Heusler versteht es geschickt, aus Briefen und Tagebüchern die unterschiedlichen Sichtweisen der miteinander nicht immer glücklichen und treuen Eheleute auf ein und dieselben Ereignisse herauszuarbeiten, auf Widersprüche aufmerksam zu machen und so Lion Feuchtwanger aus der ehelichen Verherrlichung zu führen.
[Quelle: Wolfgang Moser, sandammeer.at]

…ein Gewinn für jeden Feuchtwanger-Liebhaber…
[Quelle: Benno Reicher, JÜDISCHES LEBEN IN BAYERN]

Sehr lesenswert
[Quelle: DEGGENDORFER ZEITUNG]

Das könnte Sie auch interessieren

Madame Strindberg

Friedrich Buchmayr - Madame Strindberg

oder die Faszination der Boheme

Sie war mit August Strindberg verheiratet, die Mutter eines Sohnes von Frank Wedekind, „Schicksalsschwester“ von Franziska zu Reventlow, Freundin berühmter Männer wie Arthur Schnitzler und Karl Kraus. Sie war aus gutem Wiener Haus, geistreich und exzentrisch. Im Berlin der Jahrhundertwende stürzt sie sich als Feuilletonistin in das wilde Leben der Boheme. Einer der Stars der Szene ist August Strindberg, der schwedische Skandalautor. Die beiden heiraten, die Ehe zerbricht bald und ist an Dramatik reich – wie der Rest ihres Lebens zwischen Paris, London und New York. Noch bevor sie 1943 vereinsamt in Salzburg stirbt, veröffentlicht sie ihre Memoiren über die Zeit mit Strindberg – „ein Buch ohne Pausen“, wie Knut Hamsun „entzückt“ feststellt. Das gilt auch für die erste deutschsprachige Biografie über Frida Strindberg: In Texten, Bildern und bewegenden Selbstzeugnissen erzählt sie von dem bewegten Leben einer Frau, die niemanden geschont hat, am wenigsten sich selbst.

Christian Morgenstern

Jochen Schimmang - Christian Morgenstern

Eine Biografie

Seine Lyrik war subversiv, seine Übersetzungen werden bis heute gerühmt, seine „Galgenlieder“ zählen zu den populärsten deutschen Gedichten. Christian Morgenstern war einer der interessantesten Autoren seiner Zeit. Geboren im Jahr 1871, erlebte er eine Epoche der radikalen geistigen, technischen und kulturellen Umbrüche: den Eintritt in die Moderne. Zu seinen Generationsgenossen zählen Rilke, Hofmannsthal und Robert Walser. Morgensterns Werk reagierte in seiner Vielfalt und seiner Zerrissenheit auf eine Ära, die im raschen Wandel begriffen war. Jochen Schimmang wirft in seiner Biografie ein neues Licht auf Leben und Werk dieses bedeutenden Dichters.

Die Schnitzlers

Jutta Jacobi - Die Schnitzlers

Eine Familiengeschichte

Ein Leiterwagen und die Untreue einer schönen Buchhändlerstochter setzten ihn in Bewegung: Jutta Jacobi erzählt von Johann Schnitzler, dem begabten Sohn eines armen jüdischen Tischlers aus Nagykanizsa, der ein berühmter Arzt in Wien wurde. Von seinem Sohn Arthur, der sich vom Erotomanen zum Moralisten wandelte. Von dessen Frau Olga, der reuevollsten Geschiedenen aller Zeiten. Von Lili, die an der Seite eines faschistischen Offiziers ihr Glück nicht fand. Von Heinrich, der 1938 nach Amerika emigrieren musste. Von Arthurs Enkeln Peter und Michael, die sich von den Lasten der Vergangenheit befreiten. Von der Urenkelin Giuliana, die auf dem Zentralfriedhof die Gräber mit Steinchen schmückt. Es ist die Geschichte von Sehnsucht, dem Geschenk des Humors und dem Wandel der Perspektiven im Verlauf der Geschichte.

Seite drucken