Coverabbildung von "Roter Affe"

Kaśka Bryla - Roter Affe

Temporeich und intensiv erzählt Kaśka Bryla in ihrem ersten Roman über geteilte Geschichte, Verrat und die Macht der Freundschaft.

Roland K., mehrfacher Mörder und Vergewaltiger, sitzt in der JVA Moabit seine Haftstrafe ab. Mit Mania, der Gefängnispsychologin, scheint ihn mehr zu verbinden als ein paar Therapiestunden. Doch als Manias Kindheitsfreund Tomek aus Wien verschwindet und sie sich gemeinsam mit der Hackerin Ruth auf die verzweifelte Suche nach ihm macht, beginnt ein rasant erzählter Wettlauf mit der Zeit. Werden sie Tomek finden? Und will Tomek überhaupt gefunden werden? Und was hat das alles mit Roland K. zu tun? Mutig und lustvoll verknüpft Kaśka Bryla die großen Fragen von Schuld und Vergebung, von Gut und Böse mit einer unerwarteten Liebesgeschichte zu einer mitreißenden Road novel.

Erhältlich als

  • Hardcover
    240 Seiten
    Format: 125 x 205
    ISBN: 9783701717323
    Erscheinungsdatum: 11.08.2020
    22,00 inkl. MwSt.
  • E-Book
    236 Seiten
    ISBN: 9783701746446
    Erscheinungsdatum: 11.08.2020

    Empfohlener Verkaufspreis
    15,99 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Kaśka Bryla

in Wien geboren, zwischen Wien und Warschau aufgewachsen. Studium der Volkswirtschaft in Wien, Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, wo sie 2015 die Literaturzeitschrift und das Autor_innennetzwerk PS-Politisch Schreiben mitbegründete. Sie war Redakteurin des Monatsmagazins an.schläge, erhielt 2013 das STARTStipendium, 2018 den Exil Preis für Prosa. Seit 2016 gibt sie Kurse zu Kreativem Schreiben in Gefängnissen und für Menschen mit Migrationshintergrund. 2019 inszenierte sie in Leipzig die Reihe Szenogramme. „Roter Affe“ (2020) ist ihr erster Roman. www.kaskabryla.com

 

Pressestimmen

Wie Detektive im Kriminalroman tragen die Figuren unverdauten Seelenballast zusammen, bis die Puzzleteile ein Bild ergeben (…) Der Prolog liefert eine in Rot getauchte Kindheitserinnerung, die an erzählerischem Geschick ihresgleichen sucht. Die gebürtige Wienerin offenbart ein enormes Gespür für kräftige Bilder und Szenen, die im Grunde gut für sich allein sprechen könnten.
[Quelle: Katharina Bruckschwaiger, DREHPUNKTKULTUR]

Ich war sofort gefangen von dieser ungewöhnlichen Geschichte (…) Ein paar kauzige, angeknackste Gestalten, ein Hund, überraschende Notizen – aus diesen Zutaten hat die Autorin (…) einen gut lesbaren Roman gewoben (…) Er ist spritzig, schnell, unverblümt, mit schrägen Auswüchsen, die aber gut in die Handlung passen. Roter Affe entspricht dem Profil jener Bücher, die eine unterhaltsame Geschichte enthalten und dabei auf literarischem Niveau agieren (…) Nice one!
[Quelle: Mareike Fallwickl, BÜCHERWURMLOCH]

Debütroman um Schuld und Sühne.
[Quelle: Wolfgang Huber-Lang, APA]

Eine Road Novel der etwas anderen Art. Im Gepäck jede Menge existentielle Fragen (…) reich an Elementen einer packenden Kriminalgeschichte (…) Kaśka Bryla bricht mit den Erwartungen an einen klassischen Debütroman. Trotz der Schwere der darin verhandelten Themen ist es eine überraschend unterhaltsame Lektüre (…) die größte Kraft des Buches liegt im Entwurf einer Welt, in der gesellschaftliche Vielfalt (…) kein Ausnahmezustand, sondern Normalität ist.
[Quelle: Rebekka Adler, MDR KULTUR]

Ein Road Trip, der Staunen macht.
[Quelle: Astrid Kuffner, MADAME WIEN]

Mitunter fast schon schmerzhaft direkt erkundet der Roman die Grauzonen einer Welt, die sich um eine klare Definition von Gut und Böse bemüht (…) eine kompromisslose Charakterstudie, die die ungeschminkte Menschlichkeit ihrer Charaktere entlarvt (…) Kaśka Bryla hat Charaktere erschaffen, die ans Herz wachsen, gerade weil sie in ihrer Unvollkommenheit so lebensnah sind (…) die Autorin beschreibt moderne Menschen jenseits herkömmlicher Geschlechterklischees, die einer von alten Ideologien geprägten Welt entgegentreten (…) ein intensiver Roman, der zum Nachdenken anregt.
[Quelle: Barbara E. Seidl, LITROBONA]

Sehr wohltuend (…) die reflektierte und differenzierte Auseinandersetzung mit fundamentalontologischen Fragestellungen nach Treue, Verantwortung, Tod, Schuld und dem Bösen.
[Quelle: Christian Eidloth, EKZ]

Starker Tobak und viel Dramatik (…) Bryla hat genug widerständischen Humor und einen wachen Blick für politisch wie gesellschaftlich brisante Themen (…), dazu ein feines Sensorium für poetische Alltagsnuancen samt der sprachlichen Mittel, diese auch einzufangen (…) das alles macht aus Roter Affe einen spannenden und engagierten Roman.
[Quelle: Frank Rumpel, SWR2]

Kaśka Bryla (…) legt mit „Roter Affe“ einen Roman vor, der Lebenswege in aller Sehnsucht und Zerbrechlichkeit in einzigartigem Sprachfluss und Wortgewalt setzt. Dichte Atmosphäre und Spannung lassen Leserin und Leser Seite um Seite den Lebensetappen, Herausforderungen und Unabwägbarkeiten der aufmerksam wie intensiv gezeichneten Charaktere erschütternd wie neugierig folgen. Da trifft jedes Wort atemlos Welt und Leben (…) Kaśka Bryla schenkt dem Leben die Sprache und die Sprache dem Leben. Faszinierend und mitreißend. 
[Quelle: Walter Pobaschnig, LITERATUR OUTDOORS]

Ein Road Movie zwischen zwei Buchdeckeln mit dem vermutlich ungewöhnlichsten Personal der Saison (…) starke, komplex gestaltete Frauengestalten, wie man sie in einem Romanerstling nicht unbedingt erwartet.
[Quelle: Nils Kahlefeldt, INDEPENDENT]

Vielleicht ähnelt die Geschichte einem indischen Dosa-Wrap (…). Mit diversesten Gewürzen wie Sehnsucht, politischen Anliegen und einer Prise Drama, mit einer etwas überquellenden Fülle an Handlung und schließlich noch mit einer angenehm guten Schärfe durch starke Gefühle.
[Quelle: Katia Schwingshandl, LITERATURHAUS WIEN]

Eine Reise mit existenziellen Fragen.
[Quelle: Lena Raffetseder, FM4]

„Roter Affe“ erinnert den Leser nicht nur daran, welch großes Vergnügen Grübeln sein kann (…) die Dialoge sind dabei um einiges rasanter als das olle Auto und lassen einen erschöpft und glücklich zurück.
[Quelle: Barbara Weitzel, WELT AM SONNTAG]

Kaśka Brylas Erzählung (…) ist wie ein Musikstück komponiert, eines, in dem sich die Leitmotive Mania, Ruth, Tomek verflechten. So, wie sich echte Freundschaften im Leben tatsächlich verflechten.
[Quelle: Ralf Julke, LEIPZIGER ZEITUNG]

Bryla reflektiert unterschiedlichste Machtverhältnisse, individuelle wie auch gesellschaftspolitische oder begriffliche, und legt Verstrickungen aller Beteiligten bloß.
[Quelle: Sophie Weigand, BUCHKULTUR]

Kaśka Brylas „Roter Affe“, den allein schon das Personal – ein mehrfacher Mörder und Vergewaltiger, eine Gefängnispsychologin, eine Hackerin und ein verschwundener Kindheitsfreund – unbedingt lesenswert machen!
[Quelle: Miriam Zeh, INSTAGRAM]

Kaśka Brylas Schreiben ist wahrhaftig, intensiv, raumgreifend und in seiner unverblümten Direktheit manchmal geradezu verstörend.
[Quelle: Julya Rabinowich]

Veranstaltungen
Buchdiskussion
die naTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig
Lesung
HochX Theater, Entenbachstraße 37, 81541 München

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