Coverabbildung von "Ware Dirndl"

Margarete Zink (Hg.) Petra Zudrell (Hg.) - Ware Dirndl

Austrian Look von Franz M. Rhomberg

Ware Dirndl oder das wahre Dirndl?

Das Textilunternehmen Franz M. Rhomberg verband seit den 1930er-Jahren das Dirndl mit einem Markenimage und kreierte damit eine Ware, die sich touristisch international, aber zugleich volkskundlich und ideologisch verankert gab. Attribute wie „stilecht“ oder „volksecht“ empfahlen Rhombergs Dirndlstoffe in Abgrenzung zu „Phantasiekostümen“. Nach 1945 erfuhr das Dirndl unter dem Etikett „Austrian Look“ eine erneute Aufwertung. Was vom Nationalsozialismus als Instrument der Zugehörigkeit missbraucht wurde und schon in der Zwischenkriegszeit der Identitätsbildung diente, war nun österreichischer Exportschlager. In diesem Band werden die kulturgeschichtlichen Zusammenhänge von bis heute wirksamen Trachtenklischees erforscht.

Erhältlich als

  • Klappenbroschur
    Mit zahlreichen Abbildungen und einem Fotoessay von Cornelia Hefel. Mit Beiträgen von Simone Egger, Christian Feurstein, Ingrid Holzschuh, Nadja Neuner-Schatz, Meinrad Pichler, Thekla Weissengruber u. a.
    368 Seiten
    Format: 191 x 286
    ISBN: 9783701735310
    Erscheinungsdatum: 28.09.2021
    29,00 inkl. MwSt.
Bestellen

Produktdetails

Autor*innen
Margarete Zink (Hg.)

Kunsthistorikerin, Kuratorin, freie Kulturarbeiterin, seit 2012 Projekte im Wirtschaftsarchiv Vorarlberg mit den Schwerpunkten Grafik, Fotografie und Franz M. Rhomberg. Zuletzt im Residenz Verlag erschienen „Ware Dirndl“ (2021).

Petra Zudrell (Hg.)

Germanistin und Kuratorin, seit 2017 Leiterin des Stadtmuseums Dornbirn. Zahlreiche Ausstellungen u. a. im Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg und im Vorarlberg Museum. Zuletzt im Residenz Verlag erschienen „Ware Dirndl“ (2021).

Weitere Bücher

Coverabbildung von ''

Nikola Langreiter (Hg.) Petra Zudrell (Hg.) - Wem gehört das Bödele?

Eine Kulturlandschaft verstehen

Um 1900 erwarb der Dornbirner Fabrikant Otto Hämmerle Grundstücke und Vorsäßhütten von 13 Schwarzenberger Bauern und erfand das Tourismusziel Bödele. Er ließ die Hütten zu Ferienhäuschen umbauen, errichtete ein Luxushotel und einen landwirtschaftlichen Musterbetrieb. Überhaupt scheinen hier die Gegensätze prägend: Ferienhäuser und geschütztes Hochmoor, Girardelli-Hang und Familienskigebiet, Motorradrennen und Ashram. Die AutorInnen beschreiben das Bödele als Biotop und als Soziotop, als Ort der Interessenskonflikte und Verhandlungen. Sie erzählen dabei die Geschichte des Bödele zwischen Dornbirn und Schwarzenberg, Alpwirtschaft und Tourismus, Wintersport und Sommerfrische, Innovation und Tradition.

Das könnte Sie auch interessieren

Coverabbildung von 'Unsichtbare Stadt'

Werner Matt Arno Gisinger Robert Fabach - Unsichtbare Stadt

Erkundungen und Betrachtungen

Dornbirn wird neu erkundet: Unter sehr unterschiedlichen Blickwinkeln werden bekannte und weniger bekannte Gebäude der Stadt in Blick genommen. Dabei geht es nicht um verschwundene historische Bauten, sondern um die Erweiterung und das bewusste Spiel mit der eigenen Wahrnehmung. Der Fotokünstler Arno Gisinger, der Architekturkritiker Robert Fabach und der Historiker Werner Matt präsentieren ihre Stadt unter den spezifischen Blickwinkeln, unter denen sie sie sehen. So wird bislang Unsichtbares sichtbar und eine aktive, suchende und forschende Raumwahrnehmung angeregt.

Coverabbildung von ''

Kathrin Dünser (Hg.) Andreas Rudigier (Hg.) Norbert Schnetzer (Hg.) - Müßiggänger

Norbert Bertolini, ein Amateurfotograf zwischen den Kriegen

Die Fototagebücher von Norbert Bertolini erzählen von einer unbeschwerten und beschützten Kindheit, vom frühen Tod der geliebten Mutter und dem Verlust des Bruders am Isonzo während der Schlachten des Ersten Weltkriegs. Die „neue“ Familie des Vaters wird ebenso festgehalten wie die „Flegeljahre“. Er dokumentiert das Erwachsenwerden mit derselben Inbrunst, wie er den aufkeimenden Nationalsozialismus verklärt. Bertolinis Leben und Schaffen wird in reich bebilderten Beiträgen analysiert, die Aspekte des Vorarlberger Bürgertums jener Zeit werden unter die Lupe genommen. Eine Besonderheit stellen die Raumbilder dar, die mit der beigelegten 3-D-Brille erfahrbar sind.

Coverabbildung von '2000 m über dem Meer'

Kathrin Dünser (Hg.) Andreas Rudigier (Hg.) - 2000 m über dem Meer

Vorarlberg, Silvretta und die Kunst

„2000 m über dem Meer“ macht den Berg auf vielfältige Weise erlebbar: Es dokumentiert die unterschiedlichen Annäherungen zeitgenössischer Künstler und Künstlerinnen im Rahmen des SilvrettAteliers 2020, begleitet einen Fotografen bei seiner Motivsuche im hochalpinen Gelände, zeigt künstlerische Auseinandersetzungen mit der Vorarlberger Gebirgslandschaft und nähert sich über Beiträge aus den Bereichen Kulturgeschichte, Architektur und Ethnologie aktuellen Fragestellungen ortsspezifischer Kunst an. Mit Beiträgen von Ingrid Bertel, Kathrin Dünser, Doris Hallama, Gerhard Klocker, Bernhard Tschofen, Andreas Rudigier, Viola Vahrson und dem SilvrettAtelier Montafon 2020 (Regula Dettwiler, Markus Hiesleitner, Roland Haas, Franz Lun, Sabine Marte, Isa Schmidlehner, Payer/Gabriel und Roman Pfeffer).