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Christine Nöstlinger

Christine Nöstlinger

geboren 1936 in Wien, lebt als freie Schriftstellerin abwechselnd in Wien und im Waldviertel. Sie schreibt für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Ihre Kinder- und Jugendbücher sind weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Ihr Werk wurde international vielfach ausgezeichnet, sie erhielt den Andersen Award und war die erste Trägerin des Astrid-Lindgren-Preises. 2011 erhält sie den CORINE Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für ihr Lebenswerk. 2016 erhält Christine Nöstlinger den Lebenswerk-Preis vom Frauenministerium. Ihre Bücher wirkten stets sowohl polarisierend als auch inhaltlich und sprachlich prägend. Generationen von LeserInnen hat sie mit ihren Büchern bereichert, erfreut, hat sie nachdenklich und mutiger gemacht – eine Kunst, die sie ungebrochen beherrscht. Zuletzt bei Residenz erschienen: "Glück ist was für Augenblicke" (2013).

Bücher

Das Leben ist am schwersten zwei Tage vor dem Ersten

Christine Nöstlinger - Das Leben ist am schwersten zwei Tage vor dem Ersten

Mit ihren „Mama“-Büchern hat es Christine Nöstlinger mühelos geschafft, sich in die Herzen ihres LeserInnenpublikums zu schreiben. Aber erledigt ist das facettenreiche Thema Frauenalltag noch lange nicht; schließlich haben die Männer kaum etwas dazugelernt. Also nimmt sie es wieder einmal mit allen auf – und erlöst uns aus Alltagssituationen, die uns sehr vertraut vorkommen und denen wir oft recht hilflos gegenüberstehen, locker mit einem verbalen Be­freiungsschlag. Lust und Frust des Hausfrauenlebens, in dem SIE zwar alles fest im Griff, aber nichts in der Hand hat; „ganz Frau“ und „typisch Mann“; „Beziehungskisten“ stapelweise; der werte Nachwuchs samt dessen Freundinnen und Freunde; die Schule, in der wir gewiss nicht für das Leben lernen, und zuletzt, in „Aufgeblättert“, die lieben Mitmenschen – das sind die Themen der rund 150 erstmals in Buchform veröffentlichten Betrachtungen. Sie geben uns die Gewissheit, dass kein Problem so ernst ist, dass Frauen es nicht mit Humor lösen könnten. Nicht einmal die zwei mageren Tage vor dem Ersten machen da eine Ausnahme.

Iba de gaunz oamen Leit

Christine Nöstlinger - Iba de gaunz oamen Leit

Gedichte

In den 1970-er Jahren veröffentlichte Christine Nöstlinger drei bemerkenswerte Gedichtbände, die die sozialen Zustände von Menschen der damals so genannten „Unter-“ oder „Arbeiterschicht“ widerspiegeln. Diese Trilogie ist inzwischen ein Klassiker und viele Figuren sind berühmt geworden. Der „Geiga-Gotti“ zum Beispiel, der den Sprung vom „gaunz oamen Kind“ zum „gaunz oamen Mann“ bruchlos geschafft hat. Seinen Lebensweg säumen „gaunz oamen Frauen“ und viele andere. Christine Nöstlinger erzählt jenseits von Wiener Gemütlichkeit und lustvoll-humoriger Sozialpornografie von Schicksalen, die nachdenklich stimmen. Ihr Blick auf die Menschen und deren Schicksale ist dabei niemals anklagend. Sie betrachtet ihr Umfeld liebevoll, mit kritischer Distanz und Respekt. Diese Gedichte sind eine Würdigung an die Menschen, denen es „hint und vuan ned zsamgeht“, die aber trotzdem fast jeden Morgen wieder aufstehen. Ein Muss für alle Freunde der Wiener Dialektdichtung!

Eine Frau sein ist kein Sport

Christine Nöstlinger Hubert Hladej (Hg.) - Eine Frau sein ist kein Sport

Das Hausbuch für alle Lebenslagen

Humorvoll-bissige, witzig-ironische Geschichten über den Alltag unter Mitmenschen, Männern und Kindern Eine Frau sein ist kein Sport und schon gar nicht olympisch, aber oft schweißtreibend genug. Im Dauerlauf zwischen Haushalt und Beziehungskisten, zwischen Eheleben und Kindererziehung kann einem schon manchmal die Luft ausgehen, die frau zum Lachen braucht. Denn kein Problem, vor das einen der ganz normale Wahnsinn des Familienalltags stellt, ist so ernst, dass es sich nicht mit Humor lösen ließe. Das beweist Christine Nöstlinger auf ihre unnachahmliche Weise, voller Witz und Gelassenheit, mit einem liebevoll ironischen Blick auf das Leben und seine kleinen wie größeren Herausforderungen. Dieses Buch versammelt ihre schönsten Glossen und ist Trost und Rat in allen Lebenslagen.

Liebe macht blind - manche bleiben es

Christine Nöstlinger Hubert Hladej (Hg.) - Liebe macht blind - manche bleiben es

Trost und Rat für Frauen in allen Lebenslagen

Liebe macht blind – das macht sie auch so schön. Weil man nachsichtig wird, wenn man nicht weiter sieht als bis zu der rosaroten Brille, die sie einem aufsetzt, oder bis zu den Gurkenscheiben, die man vor Augen hat, damit die Liebe auch schön frisch bleibt. Aber die Welt jenseits davon ist natürlich voller Ecken und Kanten, voller Hindernisse und Hürden. Wer den Blick dafür verliert, stolpert dann bald durch ein Leben zwischen Haushalt und Beziehungskisten, zwischen Ehealltag und Kinderkram. Christine Nöstlinger erzählt Geschichten aus diesem Leben, über die sie gestolpert ist, und sie tut das, wie es keine andere kann: mit klarem Blick, bissig, ironisch, aber immer auch liebevoll.

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