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Haide Tenner

Haide Tenner

studierte Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Wien. Ab 1972 im ORF u.a. Leiterin des Ressorts Musik in Ö1, Koordinatorin der klassischen Musik. Leiterin des Radio Symphonieorchesters Wien, Kulturmanagerin und -journalistin, Universitätsrätin und Präsidentin der Wiener Meisterkurse. Zuletzt bei Residenz erschienen (Hrsg.): "Ich möchte so lange leben, als ich ihnen dankbar sein kann. Alma Mahler - Arnold Schönberg. Der Briefwechsel." (2012), „Philippe Jordan. Der Klang der Stille“ (2020).

Bücher

Coverabbildung von "Der Klang der Stille"

Philippe Jordan Haide Tenner - Der Klang der Stille

Philippe Jordan ist international einer der führenden Dirigenten seiner Generation. Er arbeitet an allen bedeutenden Opern- und Konzerthäusern der Welt sowie im Rahmen von Festspielen. Sein Werdegang wirkt wie eine einzige Erfolgsgeschichte. In diesem Buch erzählt er aber auch noch eine andere Geschichte: von den Schwierigkeiten des Anfangs, von Hürden, die es immer wieder zu nehmen gilt, von prägenden Begegnungen, Enttäuschungen und Glücksmomenten. Auf sehr persönliche Weise widmet sich Jordan in »Der Klang der Stille« Komponisten und ihren Werken, dem Handwerk des Dirigierens und der Sprache der Musik, der Rolle des Publikums, der Spiritualität und dem Stellenwert der Stille.

Coverabbildung von "Ich möchte so lange leben, als ich Ihnen dankbar sein kann"

Haide Tenner (Hg.) - Ich möchte so lange leben, als ich Ihnen dankbar sein kann

Alma Mahler - Arnold Schönberg. Der Briefwechsel.

Schöpferische Muse und betörende femme fatale: Alma Mahler, verheiratet mit dem Komponisten Gustav Mahler, dem Architekten Walter Gropius, dem Schriftsteller Franz Werfel und liiert mit Künstlern wie Oskar Kokoschka, war sich ihrer verführerischen Wirkung als „Circe von Wien“ wohl bewusst. Doch setzte sie ihre Möglichkeiten keineswegs nur in eigener Sache ein. Der nun erstmals erschlossene Briefwechsel mit Arnold Schönberg zeigt dies in beispielloser Deutlichkeit. Haide Tenner führt durch 40 Jahre einer besonderen Beziehung: Sie beleuchtet die kaum bekannte Seite der Alma Mahler als Förderin, Mäzenin und Kämpferin für diejenigen, an die sie glaubte. Die Briefe zeugen von einer nicht immer problemfreien Freundschaft mit Arnold Schönberg. Was als ein Schriftwechsel über die Möglichkeiten finanzieller und gesellschaftlicher Förderung beginnt, gewinnt an emotionaler Tiefe, die sich auf beiden Seiten auch in gekränktem Stolz zeigt. Sie sprechen von den Höhen und Tiefen im Künstlerischen wie im Privaten, schließlich vom gemeinsamen Schicksal und der gegenseitigen Wertschätzung im Exil. Alma Mahlers und Arnold Schönbergs Briefe haben bekenntnishaften Charakter. Beide Persönlichkeiten erscheinen in neuem Licht.