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Haide Tenner

Haide Tenner

geboren 1947 in Wien, studierte Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Wien. Ab 1972 war sie beim ORF in Rundfunk und Fernsehen tätig, u.a. als Leiterin des Ressorts Musik in Ö 1, Koordinatorin der klassischen Musik in allen Bereichen des ORF sowie ab 2003 zusätzlich als Leiterin des Radio Symphonieorchesters Wien. Heute leitet die Kulturmanagerin und -journalistin u.a. die Künstlergespräche im Burgtheater, ist Universitätsrätin und Präsidentin der Wiener Meisterkurse. Zuletzt bei Residenz erschienen (Hrsg.): "Ich möchte so lange leben, als ich ihnen dankbar sein kann. Alma Mahler - Arnold Schönberg. Der Briefwechsel." (2012), „Philippe Jordan. Der Klang der Stille“ (2020).

Bücher

Coverabbildung von "Der Klang der Stille"

Philippe Jordan Haide Tenner - Der Klang der Stille

Der neue Musikdirektor der Wiener Staatsoper ist einer der gefragtesten Dirigenten seiner Generation, arbeitet an den bedeutendsten Opernhäusern, bei den wichtigsten Festspielen und in den berühmtesten Konzertsälen der Welt, sein Werdegang liest sich wie eine einzige Erfolgsgeschichte. Doch der Schweizer Philippe Jordan erzählt in diesem Buch auch von den Schwierigkeiten des Anfangs, von Hürden, die genommen werden mussten, von wichtigen Begegnungen, Enttäuschungen und Glücksmomenten. Haide Tenner hat in zahlreichen Gesprächen mit dem Dirigenten seinen persönlichen Zugang zur Musik und zu seiner Arbeit festgehalten und diese spannende Lebensgeschichte aufgeschrieben.

Coverabbildung von "Ich möchte so lange leben, als ich Ihnen dankbar sein kann"

Haide Tenner (Hg.) - Ich möchte so lange leben, als ich Ihnen dankbar sein kann

Alma Mahler - Arnold Schönberg. Der Briefwechsel.

Schöpferische Muse und betörende femme fatale: Alma Mahler, verheiratet mit dem Komponisten Gustav Mahler, dem Architekten Walter Gropius, dem Schriftsteller Franz Werfel und liiert mit Künstlern wie Oskar Kokoschka, war sich ihrer verführerischen Wirkung als „Circe von Wien“ wohl bewusst. Doch setzte sie ihre Möglichkeiten keineswegs nur in eigener Sache ein. Der nun erstmals erschlossene Briefwechsel mit Arnold Schönberg zeigt dies in beispielloser Deutlichkeit. Haide Tenner führt durch 40 Jahre einer besonderen Beziehung: Sie beleuchtet die kaum bekannte Seite der Alma Mahler als Förderin, Mäzenin und Kämpferin für diejenigen, an die sie glaubte. Die Briefe zeugen von einer nicht immer problemfreien Freundschaft mit Arnold Schönberg. Was als ein Schriftwechsel über die Möglichkeiten finanzieller und gesellschaftlicher Förderung beginnt, gewinnt an emotionaler Tiefe, die sich auf beiden Seiten auch in gekränktem Stolz zeigt. Sie sprechen von den Höhen und Tiefen im Künstlerischen wie im Privaten, schließlich vom gemeinsamen Schicksal und der gegenseitigen Wertschätzung im Exil. Alma Mahlers und Arnold Schönbergs Briefe haben bekenntnishaften Charakter. Beide Persönlichkeiten erscheinen in neuem Licht.