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Hanna Zeckau

Hanna Zeckau

hat Kommunikationsdesign an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und an der École des Arts décoratifs Paris studiert. Sie lebt in Berlin und arbeitet seit 2006 als Illustratorin, Buchgestalterin und Grafik-Designerin für zahlreiche Verlage, kulturelle Institutionen und Universitäten. Sie unterrichtet als Lehrbeauftragte an verschiedenen Hochschulen. Für den Residenz Verlag gestaltet sie u.a. die Bücher aus der Reihe "Die Dinge des Lebens". 

Bücher

Coverabbildung von 'Die Katze lässt das Morden nicht'

Rotraut Schöberl (Hg.) Hanna Zeckau (Illustrationen) - Die Katze lässt das Morden nicht

Kriminelle Geschichten auf Samtpfoten

Katzenliebhaber*innen wissen nur zu gut, welche finsteren Pläne sich hinter dem harmlosen Schnurren ihres Kuschelkätzchens verbergen können – und dass sich vor den schlauen Fellnasen nichts verbergen lässt. Ob als clevere Schnüffler oder als rabenschwarze Übeltäter, als samtpfötige Jägerinnen oder als schlaue Detektivinnen – wo gemordet wird, sind Katzen nicht weit.

Coverabbildung von 'Der Schuh'

Rebecca Maria Salentin Hanna Zeckau (Illustrationen) - Der Schuh

Als kleines Mädchen träumte Rebecca Maria Salentin von roten Lackschuhen – das Gegenteil der Wanderschuhe, in denen sie 40 Jahre später als erste Frau den 2700  Kilometer langen „Internationaler Bergwanderweg der Freundschaft“ zurücklegte. Anhand der Schuhe ihres Lebens zeichnet sie die Geschichte des Schuhwerks nach, von den ersten, aus Fellen und Pflanzen hergestellten Sandalen der Steinzeit über das Schusterhandwerk bis zur industrialisierten Massenproduktion. Denn wenige Dinge sind der Geschichte der Menschheit so eng verbunden wie der Schuh: Er schützt den Fuß vor Schmutz, Kälte und Verletzungen, er zeigt unseren Stand, Beruf oder Status – und er spiegelt mit Siebenmeilenstiefeln, High Heels und Lotusfüßchen Macht- und Geschlechterverhältnisse.

Coverabbildung von 'Das Klo'

Franzobel Hanna Zeckau (Illustrationen) - Das Klo

Der Mensch verbringt durchschnittlich drei Jahre seines Lebens auf dem Klo, dennoch ist es einer der tabuisiertesten Orte. Toiletten kommen in Filmen, Theaterstücken oder Romanen fast nie vor. Die französischen Könige empfingen während ihrer Klogänge Minister, im 19. Jahrhundert gab es Buttenträger, die mit mobilen Aborten auf dem Rücken herumliefen. Schräg und provokant, komisch und überraschend erzählt Franzobel die Geschichte der Menschheit aus der Perspektive der Verdauung und verrät dabei nicht zuletzt seinen ganz persönlichen Zugang zum Thema: Sein erstes stilles Örtchen war ein Nachttopf, er schrieb frühe Gedichte auf Toilettenpapier und lernte auf zahlreichen Reisen die Klos dieser Welt kennen.

Coverabbildung von 'Die Puppe'

Tanja Raich Hanna Zeckau (Illustrationen) - Die Puppe

Puppen sind eines der ältesten Spielzeuge der Menschheit. Sie bestanden aus Wachs, Knochen, Stoff oder Holz, aus Porzellan und Kunststoff. Puppen leisten Gesellschaft und spenden Trost, werden geliebt, gesammelt, geschlagen und verunstaltet. Sie sind magische Gegenstände, Sex- und Angstobjekte, stehen auf Bühnen und in Ausstellungen, sie sind Dummys bei Crashtests. Stets sind Puppen ein Bild unserer Gesellschaft und unserer Wünsche: Im Puppenzimmer sollen Mädchen die Mutterrolle üben, im Puppenheim werden sie selbst zur Baby-Doll gemacht, doch Puppen sind auch machtvolle weibliche Selbstbilder und beste Freundinnen. Tanja Raichs Buch offenbart uns eine schillernde Vielzahl verschiedener Puppenkörper und Puppengeschichten.