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Johann Feilacher

geboren 1954 in Villach, lebt in Wien. Seit 1986 Leiter des Hauses der Künstler in Gugging, 2006 gründete er gemeinsam mit Nina Katschnig das Museum Gugging, ist dort seither Kurator und künstlerischer Direktor. Zahlreiche Publikationen zum Thema Art brut, zuletzt erschienen: "august walla! – weltallende" (2012), "small formats" (2013), "gugging meisterwerke.!" (2014), "Navratils Künstler-Gästebuch" (2015), "Hauser" (2016), "Johann Garber - Karl Vondal" (2017), "gehirngefühl.! Kunst aus Gugging von 1970 bis zur Gegenwart" (2018), "philipp schöpke.!"

Bücher

Coverabbildung von "oswald tschirtner.!"

Nina Ansperger (Hg.) Johann Feilacher (Hg.) Maria Höger (Hg.) Lisa Windischbauer (Hg.) Gugging Museum (Hg.) - oswald tschirtner.!

das ganze beruht auf gleichgewicht.

Oswald Tschirtner, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Künstler aus Gugging, würde 2020 seinen 100. Geburtstag feiern. In seinem von 1971 bis 2006 geschaffenen OEuvre bilden abstrahierte Menschendarstellungen - die unverkennbaren „Kopffüßler“ - das Herzstück seiner Kunst. Dabei kennzeichnet eine reduzierte Formensprache mit schwarzen Linien und einigen Farbakzenten die Fragilität und Poesie seines zeichnerischen Schaffens. Anlässlich seines 100. Geburtstags beleuchtet dieses erste umfassende monografische Buch die wichtigsten Positionen und Schaffensperioden des Künstlers Oswald Tschirtner.

Coverabbildung von "philipp schöpke.!"

Johann Feilacher (Hg.) Maria Höger (Hg.) - philipp schöpke.!

Mit Textbeiträgen von Maria Höger und Johann Feilacher

Philipp Schöpkes rätselhaftes und bizarres Werk gehört zweifellos zu den interessantesten der in Gugging entstandenen künstlerischen Œuvres. Sein Schicksal steht beispielhaft für all jene Art Brut-Künstler, die aufgrund ihrer Position am Rande der Gesellschaft zu Lebzeiten unbeachtet blieben. Johann Feilacher erkannte früh die Außergewöhnlichkeit von Schöpkes Arbeit und förderte dessen Potential und Werk. Damit legte er den Grundstein für eine Neubewertung des Künstlers, dessen Leben und Schaffen dieser Band erstmals in großem Umfang präsentiert. Zwei Jahrzehnte nach seinem Tod ermöglichen Buch und Ausstellung damit die (Wieder)Entdeckung von Philipp Schöpke.

Coverabbildung von "gehirngefühl.!"

Nina Ansperger (Hg.) Johann Feilacher (Hg.) Gugging Museum (Hg.) - gehirngefühl.!

Kunst aus Gugging von 1970 bis zur Gegenwart

1970 fand die erste Ausstellung von Werken der späteren „Künstler aus Gugging“ in einer Wiener Galerie statt. Es war der Anfang eines beispielhaften Aufstiegs von Vertretern der „Art brut“ in der Kunstwelt. Nach rund fünf Jahrzehnten haben sich die äußeren Bedingungen völlig geändert – viele der Gugginger Künstler sind weltberühmt, ein eigenes Museum ist ihnen gewidmet. Neben der Geschichte der „Künstler aus Gugging“ versammelt dieser liebevoll gestaltete Band mehr als 300 Kunstwerke aus fast fünf Jahrzehnten. Besonderes Augenmerk wird auch auf die Künstlerinnen und Künstler, die sich im Kunstzentrum in Gugging in den letzten Jahren entwickeln konnten, gelegt. Mit dabei sind: Laila Bachtiar, Leonhard Fink, Johann Garber, Johann Hauser, Helmut Hladisch, Rudolf Horacek, Arnold Schmidt, Günther Schützenhöfer, Jürgen Tauscher, Oswald Tschirtner, Karl Vondal, August Walla u. v. a.

Coverabbildung von "Johann Garber - Karl Vondal"

Maria Höger (Hg.) Johann Feilacher (Hg.) Nina Ansperger (Hg.) Gugging Museum (Hg.) - Johann Garber - Karl Vondal

Das Buch erscheint anlässlich der Ausstellungen johann garber.! bastler und meistermaler und karl vondal.! erotisches im museum gugging von 7. September 2017 bis 7. Jänner 2018. Dieses Buch widmet sich zwei Gugginger Künstlern der Gegenwart: Johann Garber und Karl Vondal, die in ihrem künstlerischen Werk inhaltlich die Beschwörung des Paradiesischen verbindet. Johann Garbers (geb. 1947) vielfältige Schöpfungen faszinieren durch ihre überbordende Fülle. Seine Zeichnungen mit Feder und Tusche entführen im klaren Schwarzweiß in Lebenswelten von Mensch und Tier. Hauptgestaltungselement sind dabei Ornament und Muster, mit denen er darüber hinaus seine Objekte überzieht. In Karl Vondals (geb. 1953) Kunst stehen erotische Fantasien im Vordergrund, die er innerhalb verschiedener Sujets, wie ein Regisseur, in Szene setzt. Collageartige Bilder aus zusammengeklebten Papieren und ausgeschnittenen, selbstgezeichneten Motiven, die er durch eine narrative Ebene ergänzt, bilden den Kern seines künstlerischen Schaffens.