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museum gugging

Das Museum Gugging ist ein Ausstellungshaus für die Künstlerinnen und Künstler von Gugging und für die Kunstrichtung Art Brut.

Bücher

Coverabbildung von 'brut favorites.! feilacher’s choice'

Johann Feilacher (Hg.) museum gugging (Hg.) - brut favorites.! feilacher’s choice

Nach annähernd vier Jahrzehnten Ausstellungstätigkeit für Art Brut Künstler*innen mit einem Schwerpunkt auf der Kunst aus Gugging und 16 Jahren als künstlerischer Direktor kuratiert Johann Feilacher im Herbst 2022 seine letzte Schau für das museum gugging. Gezeigt werden seine persönlichen Favoriten aus Art Brut, Contemporary Art, Tribal Art und Artefakte. Der umfangreiche Katalog geht auch auf die Geschichte des museum gugging, dessen Ziele und bisherigen Ausstellungen seit der Gründung 2006 ein. brut favorites.! präsentiert nicht nur Meisterwerke der Art Brut. Johann Feilacher zeigt einmal mehr auf, wie die Gegenüberstellung von (scheinbar) Gegensätzlichem zu Diskurs und Dialog führen kann.

Coverabbildung von 'connected'

museum gugging (Hg.) Johann Feilacher (Hg.) - connected

marianne maderna im dialog mit den künstlerInnen aus gugging

HUHUMAN – wie ein Kinderschreck – nennt Maderna die flachen hängenden Figuren aus fluoreszierendem Plexiglas, die in der Ausstellung connected auf Meisterwerke der Gugginger KünstlerInnen treffen. Die Figuren zeigen wiederkehrende archetypische Verhaltensmuster und bilden ein Welttheater. Das Apotropäische, der Unheil abwendende Abwehrzauber als uralte Funktion der Kunst ist Zweckbestimmung dieser Werke. Die schonungslos und übersteigert wiedergegebenen Beobachtungen der Gugginger sind, wie die HUHUMAN, Spiegel wie Mahnung. Mit einem Essay der Kunsthistorikerin Eva Badura-Triska und einem Interview mit dem künstlerischen Direktor des museum gugging, Johann Feilacher.

Coverabbildung von 'Johann Garber - Karl Vondal'

Maria Höger (Hg.) Johann Feilacher (Hg.) Nina Ansperger (Hg.) museum gugging (Hg.) - Johann Garber - Karl Vondal

Das Buch erscheint anlässlich der Ausstellungen johann garber.! bastler und meistermaler und karl vondal.! erotisches im museum gugging von 7. September 2017 bis 7. Jänner 2018. Dieses Buch widmet sich zwei Gugginger Künstlern der Gegenwart: Johann Garber und Karl Vondal, die in ihrem künstlerischen Werk inhaltlich die Beschwörung des Paradiesischen verbindet. Johann Garbers (geb. 1947) vielfältige Schöpfungen faszinieren durch ihre überbordende Fülle. Seine Zeichnungen mit Feder und Tusche entführen im klaren Schwarzweiß in Lebenswelten von Mensch und Tier. Hauptgestaltungselement sind dabei Ornament und Muster, mit denen er darüber hinaus seine Objekte überzieht. In Karl Vondals (geb. 1953) Kunst stehen erotische Fantasien im Vordergrund, die er innerhalb verschiedener Sujets, wie ein Regisseur, in Szene setzt. Collageartige Bilder aus zusammengeklebten Papieren und ausgeschnittenen, selbstgezeichneten Motiven, die er durch eine narrative Ebene ergänzt, bilden den Kern seines künstlerischen Schaffens.

Coverabbildung von 'Hauser'

Johann Feilacher museum gugging (Hg.) - Hauser

Ein Mann zeichnet ein Rechteck, das etwas schief gerät. Oder ist es seine Kreativität, die ihn die Vorlage verändern lässt? So einfach begann die Karriere des Johann Hauser, die ihn zu einem der größten Art brut-Künstler aller Zeiten machen sollte. Arnulf Rainer nannte ihn „einen der besten Zeichner“, für Peter Pongratz wurde Hauser der Lehrer, der ihm zeigte, was Kunst war. Johann Hauser, der 1949 nach Gugging kam, wo er bis zu seinem Tode bleiben sollte, wurde von Leo Navratil entdeckt und über das Kopieren der Zeichnungen anderer Patienten an den künstlerischen Ausdruck herangeführt. 1965 wurden seine Werke erstmals veröffentlicht und ab 1979/1980 regelmäßig ausgestellt. Dieses Buch gewährt Einblicke in Leben und Werk des Künstlers.