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Monique Schwitter

Monique Schwitter

geboren 1972 in Zürich, lebt seit 2005 in Hamburg. Sie hat in Salzburg Schauspiel und Regie studiert und war unter anderem an den Theaterhäusern in Zürich, Frankfurt, Graz und Hamburg engagiert. Seit 2021 ist sie Präsidentin der Hamburger Freien Akademie der Künste. Als Schriftstellerin erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Robert-­Walser-­Preis (2005), den manuskripte­-Preis (2013), den Schweizer Buchpreis 2016 für „Eins im Andern“. Zuletzt im Residenz Verlag erschienen "immer geliebt" (2023).

Bücher

Coverabbildung von 'immer geliebt'

Monique Schwitter - immer geliebt

Zwischen Liebeswille und Liebeswahn: Die Liebe ist vielleicht das Schönste und das Grausamste, das uns widerfährt. Sie befähigt uns zum Besten und zum Schlimmsten. Was geschah nicht schon alles im Namen der Liebe, aus Liebe? „immer geliebt“ beleuchtet die verschiedenen Rollen von uns Sterblichen im unsterblichen Spiel der Liebe, sei es als Liebende oder als Geliebte, und begibt sich ins Spannungsfeld dieser beiden Möglichkeiten, die selten im perfekten Gleichgewicht sind. Ewig an der Liebe ist auch ihr Hervorbringen von immer neuen, oft ähnlichen, aber nie banalen Geschichten. Von der Tragödie bis zum Krimi, von der Romanze bis zur Short Story mit offenem Ausgang: Jede einzelne Liebesgeschichte ist ein Ereignis, eine Zumutung, eine Elementarerfahrung. Was wären wir ohne die Liebe?

Coverabbildung von 'Ohren haben keine Lider'

Monique Schwitter - Ohren haben keine Lider

In den Tag hinein leben, vorhandene Muster meiden, frei sein! Das ist der feste Vorsatz des jungen Paares als es in das Mietshaus zieht. Die übrigen Hausbewohner sind in ihrer eigenen Welt verstrickt und scheinen auf geheimnisvolle Weise ineinander verwoben. Da gibt es die kinderlose Kinderärztin Conny mit ihrer Fernbeziehung, den undurchschaubaren Cellisten Jeff, die alternde, leidenschaftliche Lehrerin Frau Baumgartner und eben Agnes. Zwischen Agnes und der jungen Frau entwickelt sich ein intensives Verhältnis, ein Verhältnis der Anziehung und Abstoßung. Doch plötzlich passiert es: In der Silvesternacht kommt Agnes ums Leben und nichts ist mehr wie es war. Cut. Die Hausgemeinschaft hat sich aufgelöst und die junge Frau begibt sich auf die Reise. Eine jahrelange Suche nach Leben, Identität und Heimat beginnt. Monique Schwitters außergewöhnliches literarisches Talent kommt in ihrem ersten Roman zur vollen Blüte. Auf jede Psychologisierung verzichtend, dringt die Autorin umso intensiver in die schräge Welt der Protagonisten ein. Tragisch, komisch und verstörend!