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Natia Mikeladse–Bachsoliani

Geboren 1966 in Meißen, aufgewachsen in Georgien. Studium der Germanistik und Literaturwissenschaft in Leipzig. Dolmetscherin und Programmkoordinatorin am Goethe-Institut in Tbilissi. Sie übersetzt aus dem Georgischen und dem Deutschen, u.a. Aka Mortschiladse und Bertolt Brecht. Für die Übersetzung von Tamta Melaschwilis „GATWLA“ wurde sie 2013 mit dem SABA Literaturpreis ausgezeichnet. Für den Residenz Verlag übersetzte sie den Roman "Löwenzahnwirbelsturm in Orange" von Tamar Tandaschwili.

Bücher

Coverabbildung von "Löwenzahnwirbelsturm in Orange"

Tamar Tandaschwili Natia Mikeladse–Bachsoliani (Übersetzung) - Löwenzahnwirbelsturm in Orange

In starken Bildern erzählt Tamar Tandaschwili über Frauen und Männer, die sich dem rücksichtslosen Bündnis zwischen Patriarchat, Kirche und Polizei verweigern und um ein selbstbestimmtes Leben kämpfen. In einem Text von großer Intensität setzt sie ihren Figuren ein Denkmal: der lesbischen Elene, die von ihrem frustrierten Verehrer Mzeroza öffentlich vergewaltigt wird, den halbwüchsigen Mädchen Nita und Teo, deren verbotenes Liebesglück grausam endet – und nicht zuletzt dem Nilpferdbaby Baggy, das aus dem Zoo entkommt und für ausgleichende Gerechtigkeit sorgt. Tamar Tandaschwili setzt eine verrückte, unwirkliche Schönheit gegen die Korruptheit des politischen Systems und sorgt damit in Georgien für Skandale und Diskussionen.