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Tamar Muskhelishvili

1988 in Tbilissi geboren. Mit zwei Jahren Umzug nach Deutschland, wo sie bilingual aufwuchs. Nach ihrem Studium der Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft und Visuellen Anthropologie in Bremen und Göttingen hat sie am CCA – Center of Contemporary Art – Tbilissi gearbeitet sowie die NGO „Active for Culture“ mitbegründet, in dessen Rahmen sie mehrere Kunst- und Kulturprojekte realisiert hat, darunter das erste georgische Videokunstarchiv (gefördert durch die DEZA und das georgische Kulturministerium). Übersetzerische Tätigkeit seit 2017, lebt in Tbilissi und arbeitet im Goethe-Institut Georgien.

Bücher

Coverabbildung von "Als Medea Rache übte und die Liebe fand"

Tamar Tandaschwili Tamar Muskhelishvili (Übersetzung) - Als Medea Rache übte und die Liebe fand

Als unerbittliche Rächerin und leidenschaftlich Liebende ist Tamar Tandaschwilis Medea eine Schwester der mythischen Königstochter von Kolchis. Als gnadenlose Ermittlerin in einem besonders üblen Fall von sexueller Gewalt ist sie jedoch eine faszinierende zeitgenössische Figur, die sich unerschrocken dem rücksichtslosen Bündnis von Patriarchat, Politik und Geld in Georgien entgegenstellt. Vor zwei Jahrzehnten ist die vierzehnjährige Salome von einer Gang aus Klassenkameraden als Sexsklavin gehalten worden. Als Medea gemeinsam mit ihrer Geliebten Tina herausfindet, dass nicht nur einige angesehene Geschäftsleute, sondern auch ihr eigener Ex-Mann zu der damaligen Gang gehören, kennt ihre Lust auf Rache keine Grenzen mehr.