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Verena Mermer

Verena Mermer

geboren 1984 in St. Egyden am Steinfeld (Niederösterreich). Studium der Germanistik, Romanistik und Indologie. Arbeitsaufenthalte in Delhi, Baku und Cluj-Napoca. Lebt und arbeitet als Autorin und Literaturwissenschaftlerin in Wien. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, u.a. kolik und perspektive. Verena Mermer erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt 2017 den Gustav-Regler-Förderpreis. Für Auszüge aus dem Roman „Autobus Ultima Speranza“ erhielt sie unter anderem das START-Stipendium für Literatur 2014, den Exil-Literaturpreis für AutorInnen mit Deutsch als Erstsprache 2016 und ein Aufenthaltsstipendium am Literarischen Colloquium Berlin 2017. 2015 erschien ihr Romandebüt „die stimme über den dächern“.

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die stimme über den dächern

Verena Mermer - die stimme über den dächern

Baku, Aserbaidschan, im Frühling 2011: Die Stadt ist in Aufruhr, Proteste gegen das autoritäre Regime werden laut. Mittendrin Ali und Nino, Frida und Che, zwei junge Paare, die nicht nur gegen Unterdrückung protestieren, sondern auch für ihre Liebe kämpfen, um Freiheit und Selbstbestimmung, um Glück und um ein Leben, das ganz ihnen gehört. Doch Verena Mermer erzählt nicht nur von den politischen Kämpfen und dem Alltag in einer der letzten Diktaturen an den Grenzen Europas. Ihr wunderbares Romandebüt treibt auch ein berückendes Verwirrspiel mit seinen Figuren, mit Zeiten und Orten, mit den Mythen der Revolution und der Liebe und lockt uns in das Labyrinth poetischer Erfindung.

Autobus Ultima Speranza

Verena Mermer - Autobus Ultima Speranza

Engagierte Literatur im besten Sinne: zeitgenössisch, poetisch und radikal. Ein knallpinker Fernbus mit der Aufschrift SPERANZA macht sich an einem Dezemberabend auf den Weg von Wien nach Rumänien. Die Nachtfahrt bringt Menschen zusammen, die ihr Leben in den Grauzonen des europäischen Arbeitsmarkts verbringen. Ihr Lohn sichert die Existenz ihrer Familien, ihre Abwesenheit schafft neue Probleme. Florin verdingt sich als Erntehelfer, um seiner Mutter in Bukarest den Ruhestand zu ermöglichen. Daiana putzt trotz ihres Studienabschlusses in Wien Privathaushalte. Ioan, einer der Fahrer, erinnert sich an seinen ersten Grenzübertritt. „Autobus Ultima Speranza“ findet eine Sprache für ein Leben, das ständig auf dem Sprung ist, für die Hoffnungen und Enttäuschungen, die Rastlosigkeit und strukturelle Gewalt, die es begleiten.

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