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Titel

Elisabeth Beck-Gernsheim - Die Reproduktionsmedizin und ihre Kinder

Erfolge - Risiken - Nebenwirkungen

Wunschkinder und Designbabys - doch wo sind die ethischen Grenzen des technisch Machbaren?

Die technisierte Fortpflanzungsmedizin ist weltweit zur Wegbereiterin für ganz neue Formen des Eingriffs in das menschliche Leben geworden. Im Wechselspiel von Angebot und Nachfrage etabliert sich ein globaler Markt der Kinderwunsch- Medizin, dessen Angebote von In-vitro-Fertilisation bis zur Geschlechtswahl, von Bildkatalogen der Samenspender und Eizellenspenderinnen bis hin zur Vermittlung von Leihmüttern reichen. Angesichts dieser Vielfalt stellt Beck-Gernsheim die notwendigen kritischen Fragen: Dient das, was dem Kinderwunsch dient, auch immer dem Kindeswohl? Soll alles, was technisch möglich ist, auch gemacht werden? Und wenn nicht – wo sind die Grenzen und wer soll sie ziehen?

Erhältlich als

  • Klappenbroschur
    Aus der Reihe "Unruhe bewahren"
    144 Seiten
    Format: 140 x 220
    ISBN: 9783701716555
    Erscheinungsdatum: 02.06.2016
    19,00 inkl. MwSt.
  • E-Book
    Aus der Reihe "Unruhe bewahren"
    144 Seiten
    Format: 140 x 220
    ISBN: 9783701745128
    Erscheinungsdatum: 02.06.2016

    Empfohlener Verkaufspreis
    13,99 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Elisabeth Beck-Gernsheim

lebt als Soziologin in München, sie hatte Professuren in Deutschland, England und Norwegen, derzeit ist sie Senior Research Fellow am Institute for Cosmopolitan Studies der Universität München. International bekannt wurde sie mit ihren Studien über neue Formen von Familie und Partnerschaft wie u.a. „Das ganz normale Chaos der Liebe“ (1990, mit Ulrich Beck); „Die Kinderfrage heute – Über Frauenleben, Kinderwunsch und Geburtenrückgang“ (2006); „Fernliebe. Lebensformen im globalen Zeitalter“ (mit Ulrich Beck, 2011). Zuletzt erschienen: „Die Reproduktionsmedizin und ihre Kinder" (2016).

Pressestimmen

Ein wertvoller, aufrüttelnder Beitrag zu einem drängenden Problem. Unbedingt neben Ratgebern zum Kinderwunsch.
[Quelle: Margret Becker, EKZ]

Die Grande Dame der deutschen Familienforschung
[Quelle: Dorothee Schulte-Basta, TAZ]

Die Autorin beschreibt lebendig und treffsicher, wie Paare in den Sog der Fortpflanzungsmedizin geraten und in einer Welt landen, in der es sehr unterschiedliche Klimazonen gibt: eine komfortable für die zahlungskräftigen Kunden. Eine deutlich kühlere für jene, die ihre reproduktiven Ressourcen zur Verfügung stellen. (…) Ein absolut empfehlenswertes Buch von einer wunderbar erzählenden Autorin, die ein erschreckendes Sittenbild einer Branche nachvollziehbar aufzeigt.
[Quelle: AKTION LEBEN]

Die technische Fortpflanzungsmedizin, deren Entwicklung Elisabeth Beck-Gernsheim in ihrem Buch „Die Reproduktionsmedizin und ihre Kinder“ beschreibt, hat sich jedenfalls (…) rasant entwickelt. (…) Elisabeth Beck-Gernsheim verweist hier auf einige krasse Beispiele wie etwa einem Todgeweihten das Sperma entnommen wird.
[Quelle: SENIORENREPORT]

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