Titel

Irmgard Siepmann Martin F. Hahnl - facehook

Dein Profil ist mein Geschäft

Soziale Netzwerke, wie z. B. Facebook, nützen das menschliche Kommunikationsbedürfnis, um damit ein dubioses Geschäft zu machen. Durch das flächendeckende Abgreifen persönlicher Daten (Interessen, Bedürfnisse, Neigungen etc.), oft gekoppelt mit staatlichen Überwachungsmaßnahmen, wird der Nutzer selbst zum Erwerbsobjekt. Seine Identität spiegelt sich in Konsumangeboten. Das KünstlerDuo 1000& beschäftigt sich in der Werkserie facehook [engl. hook: am Haken haben; hooked: süchtig sein] mit persönlichen Identitäten. Mittels namensbezogener 1-Wort-Skulpturen und in der Tradition von »Mugshots« (= polizeiliche Ermittlungsfotos) gemachter Porträtaufnahmen von Kärntnerinnen und Kärntnern werden Identitäten jenseits des Üblichen skizziert.

Erhältlich als

  • Broschur
    160 Seiten
    Format:170 x 230
    ISBN: 9783701733705
    Erscheinungsdatum: 14.07.2015
    19,90 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Irmgard Siepmann

geboren 1951 in Bayern, seit 1978 Wahlkärntnerin, Langjährige Tätigkeit in der pharmazeutischen Industrie. 2004 Abbruch der »Industrieschauspielerei« – anschließend Hinwendung zur eigenen Sprachfertigkeit, die sich in sogenannten »VerDICHTungen« äußert. Martin F. Hahnl (maha) und Irmgard Siepmann (isi) konstituieren sich 1991 als KünstlerDuo 1000& [sprich: tausendplus] und gründen 2004 die »Denkgalerie«. Der Künstlername verweist auf den Arbeits- und Lebensmittelpunkt auf über 1000 Meter Seehöhe auf der Kärntner Saualpe. Zuletzt erschienen: "facehook" (2015).

Martin F. Hahnl

geboren 1965 in Wien, lebt in Kärnten. Vor dem Einstieg in die Kunstwelt Absolvierung diverser gesellschaftlich legitimierter Bildungsinstitutionen. HTL-Maschinenbau, Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien. 1987 Begegnung mit dem sardischen Maler Tonio Nateri. Nateri unterweist ihn in der »Schule des Sehens«. Martin F. Hahnl (maha) und Irmgard Siepmann (isi) konstituieren sich 1991 als KünstlerDuo 1000& [sprich: tausendplus] und gründen 2004 die »Denkgalerie«. Der Künstlername verweist auf den Arbeits- und Lebensmittelpunkt auf über 1000 Meter Seehöhe auf der Kärntner Saualpe. Zuletzt erschienen: "facehook" (2015).

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