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Bergsveinn Birgisson

Bergsveinn Birgisson

geboren 1971 in Reykjavík. Sein Romandebut „Die Landschaft hat immer recht“ (Landslag er aldrei asnalegt) erschien 2003 und wurde für den Islandischen Literaturpreis nominiert, sein dritter Roman „Svar vid brefi Helgu“ wurde 2012 für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert. Bergsveinn Birgisson lebt in Bergen, wo er auch an der Universitat lehrt. In norwegischer Übersetzung erscheinen Birgissons Romane im Literaturprogramm des Pelikanen Forlag, der von Karl Ove Knausgard geleitet wird. Zuletzt erschienen: „Die Landschaft hat immer recht“ (2018) und "Quell des Lebens" (2019).

Bücher

Coverabbildung von ""

Bergsveinn Birgisson Eleonore Gudmundsson (Übersetzung) - Quell des Lebens

An der nördlichsten Küste Islands entspringt eine Quelle, die alten Überlieferungen zufolge über geheimnisvolle Heilkräfte verfügt. Als ein heftiger Vulkanausbruch Island – damals eine dänische Kolonie - im späten 18. Jahrhundert verwüstet, wird im fernen Kopenhagen bereits die Zwangsdeportation der Bevölkerung geplant. Der junge Wissenschafter Magnús Aurelius Egede wird auf die Insel geschickt, um die Umsetzung dieses Plans zu betreiben – stattdessen jedoch verfällt er der Faszination der rauen Landschaft, ihrer archaischen Gesetze und der Schönheit von Sesselja, einem stummen Mädchen aus den Westfjorden. Als Magnús von einem Eisbären schwer verletzt wird, ist es das Wasser aus dem Quell des Lebens am Rande der bewohnbaren Welt, mit dem Sesselja ihn heilt – nur um ihn wieder zu verlieren.

Coverabbildung von "Die Landschaft hat immer recht"

Bergsveinn Birgisson Eleonore Gudmundsson (Übersetzung) - Die Landschaft hat immer recht

An der einsamsten Küste Islands, in einem kleinen Dorf in den Westfjorden, in dem die Zeit stillzustehen scheint, lebt Halldór, genannt Dóri, als Fischer. Täglich fährt er auf einem kleinen Kutter hinaus und zieht Kabeljau, Seehasen oder Hering aus dem Meer. In seinem Tagebuch schreibt Dóri über das Wetter und die Natur, die sein Leben bestimmen, über philosophische Fragen, die ihn beschäftigen, und über seine Suche nach der Liebe. Der alte, weise Jónmundur, der selbst nach einem Schlaganfall ans Bett gefesselt ist, ist es, der dem jungen Mann die Schönheit der Welt offenbart. Als Dóri vor einer großen Entscheidung steht, ermutigt ihn Jónmundur, um die Frau seines Lebens zu kämpfen.