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Christian Rapp

Christian Rapp

geboren 1964, Kulturwissenschaftler und Ausstellungskurator. Lehrbeauftragter an der Universität Wien, an der Universität für angewandte Kunst und an der New Design University St. Pölten. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur Kultur- und Gesellschaftsgeschichte, Ausstellungen und Museumsprojekte im In- und Ausland. Seit Jänner 2018 wissenschaftlicher Leiter des Hauses der Geschichte im Museum Niederösterreich. Zusammen mit Hannes Leidinger „Hitler - prägende Jahre“ (2020), Zusammen mit Hannes Leidinger und Birgit Mosser-Schuöcker "Freud-Adler-Frankl" (2022). 

Bücher

Coverabbildung von 'Freud.Adler.Frankl'

Hannes Leidinger Christian Rapp Birgit Mosser-Schuöcker - Freud – Adler – Frankl

Die Wiener Welt der Seelenforschung

Sigmund Freud, Alfred Adler, Viktor Frankl – herausragende Größen des Wiener Geisteslebens, die innerhalb kurzer Zeit die Wissenschaft der Seelenforschung revolutioniert haben. Sie wurden zu den Gründungsvätern bis heute maßgeblicher Theorien und Behandlungsmethoden:der Psychoanalyse, der Individualpsychologie und der Logotherapie. Aus welchen sozialen Milieus stammten sie, welches familiäre Umfeld hat sie geprägt und wie sahen ihre beruflichen Netzwerke aus? Die Autor*innen erzählen auf spannende Weise eine hundertfünfzigjährige Kultur- und Wissenschaftsgeschichte und beleuchten dabei auch die komplizierten Beziehungen zwischen diesen drei Persönlichkeiten.

Coverabbildung von 'Wider die Macht'

Christian Rapp (Hg.) Ursula Schwarz (Hg.) - Wider die Macht

Die Kunstsammlung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes

Erstmals wird die einzigartige Kunstsammlung des DÖW umfassend präsentiert: Sie enthält Werke von Adolf Frohner, Anselm Grand, Carry Hauser, Trude Waehner, Alfons Walde u.a. Es sind Bilder vom Leben in Lagern und von Gewalt gegen Regimegegner, aber auch vom Kampf gegen Faschismus und Nationalsozialismus. Einige Arbeiten machen sichtbar, wie Verfolgte und Menschen im Widerstand nach 1945 ihre traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten versuchten – manche in drastischen Darstellungen, manche in abstrakten Formen. Oft wollten Künstler*innen künftige Generationen warnen, damit sich die Geschichte nicht wiederhole. Der Band enthält Beiträge zur Geschichte des österreichischen Widerstands und beleuchtet die Werke aus biographischer, kunsthistorischer und zeitgeschichtlicher Sicht.

Coverabbildung von ''

Hannes Leidinger Christian Rapp - Hitler – prägende Jahre

Kindheit und Jugend 1889-1914

Die Autoren schließen eine Lücke der Geschichtsforschung: Jenseits psychologischer Spekulationen stellen sie Hitlers Familie, Kindheit und Jugend im sozialen und kulturellen Kontext dar. Sie konzentrieren sich auf Hitlers Zeit in Braunau bis zu den Erfahrungen in Wien und lassen dabei charakterliche und weltanschauliche Prägungen erkennbar werden. Sie untersuchen Hitlers Werdegang sowie sein gesellschaftliches Umfeld. Nationaler Fanatismus, Rassenhass und Antisemitismus sind in der Gesellschaft längst verankert, ehe Hitler und die Nationalsozialisten ihren Aufstieg beginnen. Hitlers radikalisierte Rhetorik konnte erst dann wirksam werden, als sein Publikum bereits wusste, wovon er sprach. Leidinger und Rapp zeigen Hitlers Kindheit und Jugend in neuem Licht.