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Coverabbildung von "Wider die Macht"

Christian Rapp (Hg.) Ursula Schwarz (Hg.) - Wider die Macht

Die Kunstsammlung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes

Über 150 Grafiken, Zeichnungen und Ölgemälde aus der Kunstsammlung des DÖW erzählen von Verfolgung, Krieg und Widerstand zwischen 1934 und 1945.

Erstmals wird die einzigartige Kunstsammlung des DÖW umfassend präsentiert: Sie enthält Werke von Adolf Frohner, Anselm Grand, Carry Hauser, Trude Waehner, Alfons Walde u.a. Es sind Bilder vom Leben in Lagern und von Gewalt gegen Regimegegner, aber auch vom Kampf gegen Faschismus und Nationalsozialismus. Einige Arbeiten machen sichtbar, wie Verfolgte und Menschen im Widerstand nach 1945 ihre traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten versuchten – manche in drastischen Darstellungen, manche in abstrakten Formen. Oft wollten Künstler*innen künftige Generationen warnen, damit sich die Geschichte nicht wiederhole. Der Band enthält Beiträge zur Geschichte des österreichischen Widerstands und beleuchtet die Werke aus biographischer, kunsthistorischer und zeitgeschichtlicher Sicht.

Erhältlich als

  • Klappenbroschur
    Mit zahlreichen Abbildungen. Mit Beiträgen von Gerhard Baumgartner, Christoph Benedikter, Günther Holler-Schuster, Christian Rapp, Birgit Drexler, Ursula Schwarz, Heidrun-Ulrike Wenzel
    272 Seiten
    Format: 210 x 270
    ISBN: 9783701735594
    Erscheinungsdatum: 19.04.2022
    25,00 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor*innen
Christian Rapp (Hg.)

geboren 1964, Kulturwissenschaftler und Ausstellungskurator. Lehrbeauftragter an der Universität Wien, an der Universität für angewandte Kunst und an der New Design University St. Pölten. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur Kultur- und Gesellschaftsgeschichte, Ausstellungen und Museumsprojekte im In- und Ausland. Seit Jänner 2018 wissenschaftlicher Leiter des Hauses der Geschichte im Museum Niederösterreich. Zusammen mit Hannes Leidinger hat er das Buch „Hitler - prägende Jahre“ (2020) geschrieben. 

Ursula Schwarz (Hg.)

Studium der Geschichte an der Universität Wien. Archivarin des DÖW; Mitarbeit an zahlreichen zeitgeschichtlichen Dokumentationen des ORF. Forschungsschwerpunkte: NS-Strafjustiz, NS-Personalpolitik bei Justizjuristen, Nazifizierung der österreichischen Justiz 1938-1945, Geschichte der Wiener Gemeindebauten.

Weitere Bücher

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Hannes Leidinger Christian Rapp - Hitler – prägende Jahre

Kindheit und Jugend 1889-1914

Die Autoren schließen eine Lücke der Geschichtsforschung: Jenseits psychologischer Spekulationen stellen sie Hitlers Familie, Kindheit und Jugend im sozialen und kulturellen Kontext dar. Sie konzentrieren sich auf Hitlers Zeit in Braunau bis zu den Erfahrungen in Wien und lassen dabei charakterliche und weltanschauliche Prägungen erkennbar werden. Sie untersuchen Hitlers Werdegang sowie sein gesellschaftliches Umfeld. Nationaler Fanatismus, Rassenhass und Antisemitismus sind in der Gesellschaft längst verankert, ehe Hitler und die Nationalsozialisten ihren Aufstieg beginnen. Hitlers radikalisierte Rhetorik konnte erst dann wirksam werden, als sein Publikum bereits wusste, wovon er sprach. Leidinger und Rapp zeigen Hitlers Kindheit und Jugend in neuem Licht.

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