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Coverabbildung von "Freud.Adler.Frankl"

Hannes Leidinger Christian Rapp Birgit Mosser-Schuöcker - Freud – Adler – Frankl

Die Wiener Welt der Seelenforschung

Das Leben und Wirken von Freud, Adler und Frankl, der Begründer weltbekannter psychotherapeutischer Schulen, im Spiegel der Zeit.

Sigmund Freud, Alfred Adler, Viktor Frankl – herausragende Größen des Wiener Geisteslebens, die innerhalb kurzer Zeit die Wissenschaft der Seelenforschung revolutioniert haben. Sie wurden zu den Gründungsvätern bis heute maßgeblicher Theorien und Behandlungsmethoden:der Psychoanalyse, der Individualpsychologie und der Logotherapie. Aus welchen sozialen Milieus stammten sie, welches familiäre Umfeld hat sie geprägt und wie sahen ihre beruflichen Netzwerke aus? Die Autor*innen erzählen auf spannende Weise eine hundertfünfzigjährige Kultur- und Wissenschaftsgeschichte und beleuchten dabei auch die komplizierten Beziehungen zwischen diesen drei Persönlichkeiten.

Erhältlich als

  • Hardcover
    Mit einem Beitrag von Verena Moritz. Mit zahlreichen Abbildungen.
    288 Seiten
    Format: 140 x 215
    ISBN: 9783701735662
    Erscheinungsdatum: 16.08.2022
    28,00 inkl. MwSt.
  • E-Book
    Mit einem Beitrag von Verena Moritz.
    288 Seiten
    ISBN: 9783701746873
    Erscheinungsdatum: 16.08.2022

    Empfohlener Verkaufspreis
    19,99 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor*innen
Hannes Leidinger

geboren 1969, studierte Geschichte, Klassische Archäologie und Ur- und Frühgeschichte in Wien. Kurator von Ausstellungen, Berater von Radiosendungen und TV-Dokumentationen, Leiter von wissenschaftlichen Forschungsprojekten. Lehrtätigkeit am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Leiter der Außenstelle Wien des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung. Zahlreiche Publikationen. Zuletzt im Residenz Verlag zusammen mit Christian Rapp „Hitler - prägende Jahre“ (2020) und zusammen mit Christian Rapp und Birgit Mosser-Schuöcker "Freud-Adler-Frankl" (2022).

Christian Rapp

geboren 1964, Kulturwissenschaftler und Ausstellungskurator. Lehrbeauftragter an der Universität Wien, an der Universität für angewandte Kunst und an der New Design University St. Pölten. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur Kultur- und Gesellschaftsgeschichte, Ausstellungen und Museumsprojekte im In- und Ausland. Seit Jänner 2018 wissenschaftlicher Leiter des Hauses der Geschichte im Museum Niederösterreich. Zusammen mit Hannes Leidinger „Hitler - prägende Jahre“ (2020), Zusammen mit Hannes Leidinger und Birgit Mosser-Schuöcker "Freud-Adler-Frankl" (2022). 

Birgit Mosser-Schuöcker

Juristin und Autorin, ist seit 2008 für den ORF tätig. Ihr Spezialgebiet sind zeitgeschichtliche TV-Dokumentationen. Sie veröffentlichte Sachbücher zur neueren österreichischen Geschichte sowie eine Romantrilogie („Der Sturz des Doppeladlers“, „Kinder einer neuen Zeit“, „Die Stunde der Wölfe“). Zusammen mit Hannes Leidinger und Christian Rapp "Freud-Adler-Frankl" (2022).

Weitere Bücher

Coverabbildung von 'Wider die Macht'

Christian Rapp (Hg.) Ursula Schwarz (Hg.) - Wider die Macht

Die Kunstsammlung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes

Erstmals wird die einzigartige Kunstsammlung des DÖW umfassend präsentiert: Sie enthält Werke von Adolf Frohner, Anselm Grand, Carry Hauser, Trude Waehner, Alfons Walde u.a. Es sind Bilder vom Leben in Lagern und von Gewalt gegen Regimegegner, aber auch vom Kampf gegen Faschismus und Nationalsozialismus. Einige Arbeiten machen sichtbar, wie Verfolgte und Menschen im Widerstand nach 1945 ihre traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten versuchten – manche in drastischen Darstellungen, manche in abstrakten Formen. Oft wollten Künstler*innen künftige Generationen warnen, damit sich die Geschichte nicht wiederhole. Der Band enthält Beiträge zur Geschichte des österreichischen Widerstands und beleuchtet die Werke aus biographischer, kunsthistorischer und zeitgeschichtlicher Sicht.

Coverabbildung von ''

Hannes Leidinger Christian Rapp - Hitler – prägende Jahre

Kindheit und Jugend 1889-1914

Die Autoren schließen eine Lücke der Geschichtsforschung: Jenseits psychologischer Spekulationen stellen sie Hitlers Familie, Kindheit und Jugend im sozialen und kulturellen Kontext dar. Sie konzentrieren sich auf Hitlers Zeit in Braunau bis zu den Erfahrungen in Wien und lassen dabei charakterliche und weltanschauliche Prägungen erkennbar werden. Sie untersuchen Hitlers Werdegang sowie sein gesellschaftliches Umfeld. Nationaler Fanatismus, Rassenhass und Antisemitismus sind in der Gesellschaft längst verankert, ehe Hitler und die Nationalsozialisten ihren Aufstieg beginnen. Hitlers radikalisierte Rhetorik konnte erst dann wirksam werden, als sein Publikum bereits wusste, wovon er sprach. Leidinger und Rapp zeigen Hitlers Kindheit und Jugend in neuem Licht.

Coverabbildung von 'Habsburgs schmutziger Krieg'

Hannes Leidinger Verena Moritz Karin Moser Wolfram Dornik - Habsburgs schmutziger Krieg

Ermittlungen zur österreichisch-ungarischen Kriegsführung 1914-1918

Neue Erkenntnisse über die düstersten Kapitel des Ersten Weltkriegs: Die Autoren untersuchen die Beschlüsse und Kalkulationen der habsburgischen Entscheidungsträger. Sie zeigen, wie ohne Rücksicht auf die Konsequenzen der Krieg entfesselt wurde. Ihre Arbeit wirft zudem ein erschreckendes Schlaglicht auf Befehlsketten, Feindbilder und die eskalierende Gewalt gegenüber Verdächtigen, Wehrlosen und „verwalteten Massen“.

Coverabbildung von 'Oberst Redl'

Verena Moritz Hannes Leidinger - Oberst Redl

Der Spionagefall, der Skandal, die Fakten

Alfred Redl, Offizier des Generalstabs und im Geheimdienst Seiner Majestät Franz Josephs I., verkaufte brisante militärische Geheimnisse des Habsburgerreiches an Russland, Italien und Frankreich. Mit dem Lohn für den Verrat finanzierte er sein Luxus- und Liebesleben. Doch Redls Selbstmord verhinderte die vollständige Aufklärung eines Skandals von europäischer Tragweite – und lieferte Stoff für Mythen und Legenden. 100 Jahre danach begeben sich Verena Moritz und Hannes Leidinger auf eine spannende Spurensuche: Welche Daten wechselten den Besitzer? Stand Redl an der Spitze eines feindlichen Agentennetzes? Was waren seine Motive? Welche Auswirkungen hatte sein Verrat auf den Verlauf des Ersten Weltkrieges? Die beiden Historiker bringen sensationelles Archivmaterial zum Sprechen und lassen eines der rätselhaftesten Kapitel der österreichischen Geschichte in neuem Licht erscheinen. Wissenschaftsbuch des Jahres, Kategorie Geistes-/Sozial-/Kulturwissenschaften

Coverabbildung von 'Streitbare Brüder'

Hannes Leidinger Verena Moritz Karin Moser - Streitbare Brüder

Österreich : Deutschland - Kurze Geschichte einer schwierigen Nachbarschaft

Eine informative wie vergnügliche Zeitreise durch 2000 Jahre österreichisch-deutsche Geschichte Zwischen Nibelungentreue und Piefkeschmäh: Was verbindet Deutsche und Österreicher, was trennt sie voneinander? Und wann genau begannen die Gegensätze sich herauszubilden? Die Antworten führen durch die lange Vorgeschichte bis in die Gegenwart: von der Hermannsschlacht, über Martin Luther, Königgrätz, den Ersten Weltkrieg und den „Anschluss“ 1938 bis zur Wende von 1989 und zum Schulterschluss im vereinten Europa. Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen, Mythen, Klischees und Vorurteile werden aber auch abseits der großen historischen Ereignisse betrachtet. Die Autoren zeigen, wie sich kulturelle Sonderwege und Mentalitätsunterschiede nachvollziehen lassen in Tradition, in Sprache und Film, in den Berg- und Talfahrten des Tourismus und den sportlichen „Ersatzschlachten“ von Cordoba bis zur Europameisterschaft. Ernsthaft, unaufgeregt, kurzweilig: eine Rückschau mit Gelassenheit.

Coverabbildung von 'Im Zentrum der Macht'

Verena Moritz Hannes Leidinger Gerhard Jagschitz - Im Zentrum der Macht

Die vielen Gesichter des Geheimdienstchefs Maximilian Ronge

Drei anerkannte Zeithistoriker auf den Spuren des wichtigsten österreichischen Geheimdienstmannes, von der Redl-Affäre bis zum Kalten Krieg. Eine packende Biografie – spannender kann Geschichte nicht sein! Maximilian Ronge war der letzte k. u. k. Geheimdienstchef. Er spielte in der Monarchie und der Republik mit: Er nutzte seine Agentennetzwerke gegen „Verräter aller Art“, gegen „abtrünnige“ Nationen, gegen Sozialisten und Bolschewiken. Bis 1938 gab es in Österreich keinen Spion, der an ihm vorbeikam. Aber auch nach seiner Haft im KZ Dachau machte Ronge weiter. Nach dem Krieg baute er gemeinsam mit den Amerikanern im besetzten Österreich einen neuen Geheimdienst auf. Das sind nur einige der unglaublichen Stationen im Leben dieses Verwandlungskünstlers, der seinem Kaiser im Grunde immer treu blieb. Das Historikerduo Leidinger/Moritz deckte dank akribischer Archivforschung seine Arbeit hinter den Kulissen auf. Denn zu Ronges absoluter Stärke gehörten nicht nur seine ausgeklügelten Methoden der Spionage und Intrige, sondern vor allem die Kunst, seine eigenen Spuren zu verwischen. Gerhard Jagschitz, Enkel Maximilian Ronges, lieferte einen privaten Einblick.

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Coverabbildung von 'Berühmt sein ist nichts'

Daniela Strigl - Berühmt sein ist nichts

Marie von Ebner-Eschenbach - Eine Biographie

Die berühmteste österreichische Schriftstellerin des 19. Jhs. wurde lange nur als „Dichterin der Güte“ wahrgenommen. Doch sie war viel mehr: Poetische Realistin, Dramatikerin, Aphoristikerin, Fürsprecherin der Emanzipation, Kämpferin gegen den Antisemitismus, Offiziersgattin, Uhrmacherin und „Reitnärrin“. In der ersten Biografie seit 1920 verfolgt Daniela Strigl Ebner-Eschenbachs Weg von ihrer Geburt im südmährischen Zdislawitz bis zum späten Ruhm. Zerrissen zwischen adeliger Herkunft und sozialer Gesinnung, Ethos und Ironie, Ehrgeiz und Bescheidenheit, gesellschaftlichen Rücksichten und der Leidenschaft fürs Schreiben, hielt Ebner-Eschenbach gegen den Widerstand ihrer Familie, gegen die Häme der Theaterkritik unbeirrbar an ihrem Ziel fest.

Coverabbildung von 'Lise Meitner'

David Rennert Tanja Traxler - Lise Meitner

Pionierin des Atomzeitalters

Lise Meitner war eine der brillantesten Physikerinnen des 20. Jahrhunderts. Albert Einstein galt sie als „unsere Madame Curie“, den Nazis als unerwünschte Jüdin, der Boulevardpresse als „Mutter der Atombombe“. Vor den Nationalsozialisten floh Meitner 1938 nach Schweden, wo ihr zusammen mit Otto Robert Frisch ihr größter Durchbruch gelang: die Entdeckung des Prinzips der Kernspaltung. Nach den Atombomben-Abwürfen in Japan kritisierte sie jedoch bis an das Lebensende die militärische Nutzung ihrer Entdeckung. Anhand bisher unveröffentlichtem Archivmaterial zeichnet dieses Buch die unglaubliche Geschichte einer Frau nach, die sich gegen soziale und politische Widerstände durchsetzte. Wissenschaftsbuch des Jahres 2019 Kategorie Naturwissenschaft/Technik.