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Titel

Verena Moritz Hannes Leidinger Wolfram Dornik Karin Moser - Habsburgs schmutziger Krieg

Ermittlungen zur österreichisch-ungarischen Kriegsführung 1914-1918

Verbrechen – Grausamkeiten – Pflichtverletzungen: Die schonungslose Bilanz zur k.u.k. Kriegsführung im Ersten Weltkrieg Neue Erkenntnisse über die düstersten Kapitel des Ersten Weltkriegs: Die Autoren untersuchen die Beschlüsse und Kalkulationen der habsburgischen Entscheidungsträger. Sie zeigen, wie ohne Rücksicht auf die Konsequenzen der Krieg entfesselt wurde. Ihre Arbeit wirft zudem ein erschreckendes Schlaglicht auf Befehlsketten, Feindbilder und die eskalierende Gewalt gegenüber Verdächtigen, Wehrlosen und „verwalteten Massen“.

Erhältlich als

  • Hardcover
    mit zahlreichen Abbildungen
    328 Seiten
    Format: 140 x 220
    ISBN: 9783701732005
    Erscheinungsdatum: 26.10.2014
    24,90 inkl. MwSt.
  • E-Book
    mit zahlreichen Abbildungen
    328 Seiten
    Format: 140 x 220
    ISBN: 9783701744886
    Erscheinungsdatum: 26.10.2014

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Produktdetails

Autor
Verena Moritz

geboren 1969 in Eisenstadt, studierte Geschichte und Russisch in Wien. Mehrjährige Forschungsaufenthalte in Russland. Lektorin an den Universitäten Salzburg und Wien. Neben Ausstellungstätigkeiten, zahlreiche Vorträge, unter anderem in der Ukraine und in Russland. Mitarbeiterin an diversen Forschungsprojekten, unter anderem über die Kriegsgefangenenproblematik im Ersten Weltkrieg, den Parlamentarismus in Russland und Österreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Preise: z. B. 2004 Werner-Hahlweg-Förderpreis der Deutschen Bundeswehr, Böhlaupreis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2006 Preis der Theodor-Kery-Stiftung und des Theodor-Körner-Fonds, „Das beste Wissenschaftsbuch 2013“ (Kategorie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaft) - prämiert durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung/Verlag Buchkultur (2013). Neben zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln Autorin folgender Bücher gemeinsam mit Hannes Leidinger: "Gefangenschaft Revolution Heimkehr", "Das Schwarzbuch der Habsburger", "Russisches Wien", "Zwischen Nutzen und Bedrohung", "Die Nacht des Kirpitschnikow". Zuletzt erschienen: "1917 - Österreichische Stimmen zur Russischen Revolution".

Hannes Leidinger

geboren 1969, Doz. Mag. Dr. Studierte Geschichte, Klassische Archäologie und Ur- und Frühgeschichte in Wien. Neben archäologischen Ausgrabungen Gründer, Herausgeber und Redakteur einer historisch-archäologischen Fachzeitschrift. Gestaltung von diversen Ausstellungen, Beratung von Radiosendungen und TV-Dokumentationen. Mitarbeiter des Heeresgeschichtlichen Museums (1998) und der Fachbibliothek für Zeitgeschichte (2000/2001). Kooperationspartner bzw. Verfasser und Herausgeber mehrerer Publikationen des Filmarchivs Austria. Mitglied der Militärhistorischen Denkmalkommission des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport. Lehrtätigkeit an den Instituten für Geschichte und Zeitgeschichte der Universität Wien seit 2001. Gastprofessor für Österreichische Geschichte an der Universität Wien 2009 und 2012. Preise: Böhlaupreis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (2004), Förderpreis der Stadt Wien (2006), Preisträger des Theodor Körner-Fonds (2006), „Das beste Wissenschaftsbuch 2013“ (Kategorie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaft) - Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung/Verlag Buchkultur (2013). Zahlreiche Publikationen. Forschungsschwerpunkte: Österreichische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, Geschichte der Sowjetunion, Filmquellen zur Geschichte Österreichs, Habsburgermonarchie, Erster Weltkrieg, Geschichtstheorien, Historische Suizidologie, Kapitalismus-, Sozialismus-, Kommunismus- und Kriegsgefangenenforschung, Militär- und Spionagegeschichte. Zuletzt bei Residenz erschienen: "Hamburgs schmutziger Krieg" (2014).

Wolfram Dornik

geboren 1978, Wissenschaftlicher Leiter des „Museums im Tabor“ in Feldbach, Mitinitiator des „Forums: Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg“.

Karin Moser

geboren 1974, ist Filmhistorikerin, Redakteurin, Kuratorin diverser Filmreihen, Lektorin an der Universität Wien, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Filmarchiv Austria. Zuletzt erschienen: "Streitbare Brüder" (2010).

Pressestimmen

Das erste Buch über die dunkelsten Kapitel der untergehenden Habsburgermonarchie. Eine Pionierleistung!
[Quelle: Herbert Lackner, CHEFREDAKTEUR PROFIL]

Akribisch werden in dem gut lesbaren Buch mit dem kriminologischen Untertitel die Quellen ausgewertet.
[Quelle: Günther Haller, DIE PRESSE]

...(das Buch) ist die erste umfangreiche Bilanz zur Kriegsführung der Habsburger und deckt eine Unmenschlichkeit von bislang unbekanntem Ausmaß auf.
[Quelle: ORF ZIB 2]

… ein Kontrapunkt zum vorherrschenden Diskurs über den Weltkriegsausbruch (…) Der nostalgischen Verklärung stellen die Autoren eine Fülle an erschütternden Tatsachen zur verbrecherischen Kriegsführung Österreich-Ungarns entgegen (…) Die detaillierten Schilderungen von der Kriegsgräuel sind nichts für schwache Nerven.
[Quelle: APA]

Ein wichtiges Buch in diesem Gedenkjahr.
[Quelle: Gerald Heschl, SONNTAG ]

Dieses wichtige Buch untersucht sorgfältig die von der Habsburgerarmee verübten Kriegsverbrechen in den Jahren 1914 – 1918. Die Autoren dokumentieren nicht nur eine Vielzahl von Gräueln an der Front, in den besetzten Gebieten, im Guerillakrieg und in Bezug auf Kriegsgefangene, sondern analysieren auch den Kontext, die Geisteshaltung und die Befehlsstrukturen, die solche Exzesse erlaubten. Ein bedeutender Beitrag zur Erforschung Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg.
[Quelle: Christopher Clark, University of Cambridge, Autor von „Die Schlafwandler“]

Eines der packendsten Bücher zum Ersten Weltkrieg und Österreichs Rolle darin.
[Quelle: FALTER]

Die Autoren gehen in ihrem Buch heiße Eisen an.
[Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG]

Der Zugang der vier Autorinnen und Autoren ist (…) zu Recht und beeindruckend vielschichtig (…).
[Quelle: Harald Potempa, SÜDOST-FORSCHUNGEN]

Der Band gibt insgesamt eine ebenso genaue wie bedrückende Darstellung der habsburgischen Kriegführung, und er zeigt, wie selbstkritisch und unvoreingenommen sich die österreichische Geschichtswissenschaft gegenwärtig mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzt.
[Quelle: Ulrich Wyrwa, ZEITSCHRIFT FÜR GESCHICHTSWISSENSCHAFT]
 

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