geboren 1965 in Wien. Er arbeitet als freier Journalist, verantwortete 30 Jahre lang TV-Produktionen für Sender in ganz Europa, hält Vorträge und unterrichtet an mehreren Hochschulen zu Medien und Mental Health-Themen. Als Gründer und Obmann des „Vereins zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit Medien“ (vsum.tv) ist er außerdem Initiator der „mental health days“. Zuletzt erschienen: „Notizen an Tobias“ (2021) und zusammen mit Caroline Culen „Jugend unter Druck“ (2025).
Wie Mental Health gefördert und gestärkt werden kann
Die psychische Gesundheit junger Menschen steht im Fokus wie nie zuvor. Doch was brauchen Jugendliche wirklich? Wie können Eltern, Lehrer:innen und die Gesellschaft unterstützen?
Caroline Culen und Golli Marboe widmen sich in acht Abschnitten wichtigen Problembereichen, welche die psychische Gesundheit einschränken: Leistungsdruck und Prüfungsangst, Mobbing, Körperbild und Essstörungen, Handysucht sowie Depression und Suizidalität. Ihre Expertise als Psychologin und Journalist, gepaart mit persönlichen Erfahrungen als Eltern, macht dieses Buch zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle, die mit jungen Menschen arbeiten oder leben.
Es klingelt an der Tür der Familie Marboe im 4. Stock. „Da ist was mit Tobias!“ „Ja, er ist nebenan. Wir richten gerade das Gästezimmer für ihn her.“ „Nein, es ist was mit ihm unten auf der Straße!“ Seit diesem Nachmittag des 26. 12. 2018 ist das Leben der Familie Marboe nicht mehr, wie es war.
Golli Marboe ist das Schlimmste passiert, was einem Vater passieren kann. Das eigene Kind hat sich das Leben genommen – ein Tabuthema für die Öffentlichkeit. In „Notizen an Tobias“ schreibt Marboe über das erste Jahr der Trauer und den Versuch, das Unfassbare zu begreifen. Es ist ein sehr offenes und berührendes Buch.