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Kyra Waldner

seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Ausstellungen und Publikationen zu privaten handschriftlichen Adressbüchern und Widmungsfotografien. Zuletzt erschienen: "Es ist Frühling und ich lebe noch" (2014), Zusammen mit Tanja Gausterer "Wiener Salondame? Ein Alptraum!" (2022). 

Bücher

Coverabbildung von '„Wiener Salondame? Ein Albtraum!“'

Tanja Gausterer Kyra Waldner - „Wiener Salondame? Ein Albtraum!“

Lotte Tobisch – Charme, Engagement, Courage

Lotte Tobisch, Inbegriff des geistreichen Charmes, der unprätentiösen Eleganz und der beherzten Courage, vereinte in sich noble Herkunft, gute Erziehung und eine stattliche Portion Humor. Der opulent bebilderte Band zeigt Highlights aus ihrem Nachlass und besondere Archivfunde. Zeugnisse aus Kindheit und Jugend sind ebenso vertreten wie Materialien aus ihrer Zeit als Grande Dame des Wiener Opernballs. Der Austausch mit Theodor W. Adorno, Günther Anders, Raoul Aslan, Annemarie Düringer, Ludwig von Ficker, Fritz Hochwälder, Christine Lavant, Gershom Scholem, Helene Thimig, Oskar Werner, Carl Zuckmayer u. a. gewährt Einblicke in das intellektuellkünstlerische Milieu, in dem sie sich bewegte.

Coverabbildung von 'Es ist Frühling und ich lebe noch'

Kyra Waldner (Hg.) Marcel Atze (Hg.) - Es ist Frühling und ich lebe noch

Eine Geschichte des Ersten Weltkriegs in Infinitiven Von Aufzeichnen bis Zensieren

Stefan Zweig berichtet aus Przemysl, Arnold Schönberg lässt sich in Uniform fotografieren, Roda Roda schickt seiner Mutter ein Porträt mit dem Titel „Hier hast Du Deinen Sohn im Kriegszustand“, Friedrich Qualtinger schreibt Liebesbriefe von der Front an seine Braut und der 11-jährige Hans Weigel an seinen Vater nach Sibirien. Erstmals publizierte Briefe, persönliche Tagebuchaufzeichnungen, Fotografien und Dokumente aus den kulturhistorisch bedeutsamen Nachlässen in der Wienbibliothek machen den Ersten Weltkrieg unmittelbar erfahrbar: Die mit Infinitiven wie „Dichten“, „Essen“, „Kämpfen“, „Lieben“ oder „Sterben“ überschriebenen Kapitel geben dem reich illustrierten Bildband eine besondere Struktur und zeigen den Einbruch des Kriegs in heile Lebenswelten.